Tschernobyl-Kinder kamen mit dem Fahrrad nach Mülheim
17 Schüler und drei Lehrer aus Weißrussland kamen jetzt auf höchst sportliche Weise nach Mülheim an der Ruhr. Sie hatten sich auf Einladung der Mülheimer Initiative Tschernobyl-Kinder auf ihre Fahrräder gesetzt, um über Polen und mehrere deutsche Städte in ihre „Patenstadt“ zu kommen.
Hier trafen sie die übrigen 60 Kinder aus den von der Tschernobyl-Katastrophe betroffenen Gebieten (die sich seit einigen Wochen hier erholen) und deren Gasteltern. "Jeder der radelnden Teilnehmer war glücklich, dass nun endlich die lange Reise über 2600 Kilometer zu Ende war", berichtet die Vereinsvorsitzende Dagmar van Emmerich.

Oberbürgermeisterin Dagmar Mühlenfeld begrüßte die radelnden Gäste aus Weißrussland
Foto: Walter Schernstein
Die Gruppe verbrachte vier Tage in Mülheim, bevor sie zurück in ihre Heimat fuhr - diesmal allerdings etwas komfortabler mit dem Bus.
Zu den Höhepunkten des Programms während des Aufenthalts im Ruhrgebiet zählten eine Führung durch die Arena auf Schalke und ein Besuch des Musicals Starlight Express in Bochum.
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Stand: 30.07.2003













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