Archiv-Beitrag vom 17.11.2008"Typischer Schiemann" wirbt für Ruhrbania

Venezianischer Stil  -  der hat den Mülheimer Künstler Klaus D. Schiemann inspiriert. Gemeinsam mit Oberbürgermeisterin Dagmar Mühlenfeld enthüllte er bei einem Info-Abend zum Thema "Fünf Jahre Ruhrbania - eine Erfolgsbilanz" - sein Ruhrbania-Werk, das als Kunstdruck in der Ruhrbania-Info im Ergeschoss des Kaufhof-Parkhauses erworben werden kann (je nach Größe 2,- bzw. 4,- EURO). Eine Komposition aus Venedig und Nordseebad hat er geschaffen. Der Rathaus ragt wie ein Leuchtturm ins Bild, rot-weiß gestreift, wie die Flatterbänder der Baustellen, die auch das Logo zum Stadtjubiläum dominierten.

Ruhrbania-Kunstwerk. Künstler Klaus D. Schiemann und Oberbürgermeisterin Dagmar Mühlenfeld.14.11.2008Foto: Volker Wiebels

Klaus D. Schiemann mit Oberbürgermeisterin Dagmar Mühlenfeld und dem Kunstwerk

Foto: Volker Wiebels

 

Im Rahmen der Veranstaltung zog die zuständige Dezernentin Helga Sander eine positive Resonanz: 

"Fünf Jahre sind nunmehr seit der Beschlussfassung vergangen! Was ist passiert?

Es begann im Februar 2003, als Stadtmarketinggesellschaft, Wirtschaftförderung und Stadt in die Stadthalle einluden zu einer Diskussion über die drängensten Probleme unserer Stadt und über Maßnahmen und Projekte zu deren Lösung. Eingeladen waren alle gesellschaftlichen Gruppen - etliche von Ihnen waren damals dabei - und schnell entwickelte sich eine lebhafte öffentliche Diskussion ganz besonders über die Möglichkeiten und Chancen einer neuen Ruhrpromenade. 

Unser Stadtentwicklungsprojekt wurde somit über eine breite Bürgerbeteiligung eingeleitet, die in einen Grundsatzbeschluss "Ruhrbania" im Juli 2003 im Rat der Stadt mündete. Ein Grundsatzbeschluss, der bei zwei Nein-Stimmen und ohne Enthaltungen gefasst wurde. Insgesamt 23 Projekte wurden beschrieben und als "Ruhrbania Projekte" auf den Weg gegeben. Dieser Beschluss hat bis heute Bestand. Das betone ich, weil ständig kolportiert wird, das Ruhrbaniaprojekt würde sich immer wieder ändern, hier würde nach Gutdünken hinzugefügt oder weggestrichen. Das sagen nur diejenigen, denen es schwer fällt, den Erfolg der Ruhrbaniaprojekte anzuerkennen.

Alle diese 2003 formulierten Projekte dienen ganz allgemein formuliert der Revitalisierung unserer Stadt und unserer Innenstadt im besonderen. Wir möchten unsere Stadt zukunftsfähig machen; wir stellen uns den drängendsten Problemen.

Ein bedeutendes Thema, dem sich insbesondere die Ruhrgebietsstädte schon seit vielen Jahren konfrontiert sehen, ist die demografische Entwicklung; d.h. der Bevölkerungsrückgang ist bereits seit Anfang der siebziger Jahre des letzten Jahrtausends kennzeichnend für die langfristige Entwicklung im gesamten Ruhrgebiet. Der Sterbefallüberschuss von zuletzt mehr als 800 Personen im Jahr wird sich in Zukunft eher verstärken, wir werden also immer älter und weniger. 

Mancher meint, man müsse sich in diese Situation fügen und mehr oder weniger geordnet den Rückzug antreten, abwarten, auf bessere Zeiten warten und die damit verbundenen negativen Auswirkungen aussitzen. 

Das ist keine Stadtentwicklung, dass ist die Vogel-Strauß-Methode. 

Die negativen Auswirkungen sind bekannt:

Stadtteile und Teile der Innenstadt werden nachhaltig geschwächt, die Steuereinnahmen sinken, die Einnahmen über Gebühren und Abgaben ebenso wie die Gewerbesteuer. Immer weniger Mülheimer müssen die Infrastruktur finanzieren. Die Straßen müssen auch für weniger Bürger beleuchtet werden und die Kanäle müssen auch für weniger Menschen unterhalten und gewartet werden.

Natürlich leiden auch Handel und Gewerbe unter einem Bevölkerungsrückgang. Der Durchschnitt-Mülheimer hat eine Kaufkraft von 20.000 EUR im Jahr, 100 Einwohner mehr oder weniger bedeuten schon 2 Mio. EUR Kaufkraft in der Stadt oder eben nicht.


Selten wird auch der Effekt betrachtet, dass die Kommune pro Kopf allgemeine Zuweisungen des Bundes und des Landes aus Steuern erhält. Auch wenn diese Zuweisungen schwanken – bei hohen Gewerbesteuereinnahmen zum Beispiel sinken – ist diese Einnahme auf lange Frist eine verlässliche Finanzquelle, die abhängig von der Bevölkerungsentwicklung ist. Das Bremer Institut für Wirtschaftsforschung hat diesen Effekt untersucht und geht von 1.500 EUR pro Einwohner und 2.500 EUR pro Arbeitsplatz und Jahr aus. Setzt man die Eckzahlen für unsere Ruhrpromenade ein, ergibt sich ein Effekt von 32 Mio. EUR Einnahmen in 20 Jahren. Ein nicht zu vernachlässigender Faktor.


Die Stadt würde  – wenn wir nicht gegensteuern – ausbluten. Finanziell, funktionell, städtebaulich und in ihrer regionalen Bedeutung. Und dass wir erfolgreich durch die Stärkung unseres Wohnstandortes gegengesteuert haben, ist erkennbar:

In den letzten 15 Jahren verzeichnen wir im Vergleich zu den Nachbarstädten hohe Wanderungsgewinne. Es ziehen mehr Menschen zu uns als weg ziehen. Daran werden wir auch weiterhin arbeiten, um unsere Stadt jünger zu machen und den Bevölkerungsverlust zu bremsen. Hinzu kommt, dass eindeutig eine Renaissance des Innenstadt nahen Wohnens festzustellen ist.

 

Palais am Stadtkai: Qualität der Architektur und der Promenadehaben höchste Priorität. Für die Ausschreibung, mit der wirgezwungenermaßen Neuland betreten mussten, wurde ein detaillierterKriterienkatalog entwickelt, der sowohl mit den Mülheimer Architekten,dem Gestaltungsbeirat und der Politik intensiv diskutiert wurde.                  Wohnen am Wasser: Das bald fertiggestellte "Palais am Stadtkai"

Was sind die erfolgversprechenden Faktoren, um diese Entwicklung weiter zu stärken:

  • Die Lagegunst unserer Stadt ist hier zu nennen, die fast ohne unser Zutun die Stadt als Wohnstandort attraktiv macht. Das wissen wir und deshalb haben wir mit dem neuen Flächennutzungsplan und dem neuen Landschaftsplan das Grün in unserer Stadt besonders geschützt.
  • Zu Natur und Landschaft kommen die weichen Standtortfaktoren, Museen, das Kulturangebot, die Freizeiteinrichtungen und die Aufenthaltsqualität, als Faktoren in eine Stadt zu ziehen oder eben nicht. Wer nicht zu uns zieht, kommt aber vielleicht als Gast. Ein Übernachtungsgast macht durchschnittlich 150 EUR Umsatz, ein Kongressgast 200 EUR. Längst sind diese weichen Faktoren entscheidungsrelevant bei der Ansiedlung von Unternehmen.  
  • Ganz wesentlich das Arbeitsplatzangebot, das von dem Angebot an Gewerbeflächen mit unterschiedlichem Zuschnitt und guter Erschließung abhängt. 
  • Das Wohnraumangebot selbst ist ein entscheidender Faktor, attraktive Angebote für alle Lebenslagen, für jung und Alt und für große und kleine Geldbeutel. Da sind gebrauchte Immobilien am Stadtrand für Familien genauso wichtig wie schicke barrierefreie Eigentumswohnungen in schöner zentraler Lage oder preiswerte Reiheneigenheime für junge Familien aus dem 100-Häuser-Programm oder gar Penthouse-Apartments für Singles in der Stadt.
  • Und ganz wesentlich ist eine gut funktionierende Infrastruktur für alle Formen von Mobilität.

Sie merken sicher, ich bin schon bei den Projekten unseres Stadtentwicklungsprojektes Ruhrbania angekommen, denn alle hier angesprochenen Faktoren sind im Rahmen unseres integrierten Stadtentwicklungsprojektes berücksichtigt.

Was ist nun konkret aus diesen 23 Projekten des Ratsbeschlusses vom 10.7.2003 geworden?

Beginnen möchte ich mit dem Iris Medienmuseum. An diesen Namen werden sich einige erinnern, denn unter diesem Titel begannen die Vorarbeiten zum Museum zur Vorgeschichte des Films in der Camera Obscura. Der Wasserturm in der MüGa mit der weltgrößten begehbaren Camera Obscura stand, nachdem Gastronomie gescheitert war, leer und unter einigen Geburtswehen entstand daraus ein international bekanntes Museum mit der einzigartigen Sammlung Stecklings, die ein erfolgreicher Besuchermagnet mit über 40.000 Besuchern ist und so imagebildend wirkt, Gäste in die Stadt lockt und als weicher Standortfaktor unsere Stadt bewohnenswerter und attraktiver macht.

Ein wenig aus dem Fokus sind auch die Bemühungen der Wirtschaftförderung im Rahmen von Ruhrbania geraten. Man nahm in die Liste auf, die Industrieflächen der demontierten Freez-Mohn-Anlage an der Pilgerstraße wieder als Industrie- und Gewerbestandort zu entwickeln. Mülheim & Business unterstützte die Wirtschaft bei diesen Vorhaben unter dem Titel SMH-Fläche Pilgerstraße, und wer heute seine alten Batterien zur Schadstoffannahme der Mülheimer Entsorgungsgesellschaft bringt, die hier als Pionier siedelte, sieht, dass die Flächen mit neuen Unternehmen unterschiedlicher Branchen belegt sind. Insbesondere die Ansiedlung von Europipe in der ehemaligen Waschkaue durch SMH ist ein großer Erfolg für Mülheim.

Auch die Entwicklung der Flächen, die Siemens nach dem Umzug in den Mülheimer Hafen entlang der Mellinghofer Straße freigezogen hatte, ist unter dem Titel Siemens Technopark im Rahmen von Ruhrbania erfolgreich gelungen.

Unter den Stichworten Industriepark Mannesmann und Gewerbepark Styrum stehen ebenfalls Entwicklungsflächen, die z.T. neuen Nutzungen zugeführt werden konnten. Im Rhein-Ruhr-Hafen wurden an der Westspitze Grundstücke erworben, und damit ansiedlungswilligen Unternehmen Flächen mit unterschiedlichen Zuschnitten an guter Wasserlage verfügbar gemacht.

Noch als Einzelprojekt wurde das Stadtbad geführt, heute Teil der Ruhrpromenade. Nach jahrelangem Leerstand und einer Reihe von erfolglosen Ansätzen von Wellness über Disko bis Gastronomie und Gesundheitszentrum fand sich im Rahmen von Ruhrbania mit VIVACON ein Partner, der auf historische, denkmalgeschützte Gebäude spezialisiert ist und das Gebäude nun in enger Abstimmung mit der Denkmalbehörde zu höchst attraktivem Wohnraum umbaut.

Schloß Broich wurde aufgewertet und in die gemeinsame Vermarktung mit der in zwei Stufen renovierten Stadthalle gegeben. Hier ist ein modernes Tagungs- und Kongresszentrum entstanden, ein wichtiger Baustein von Ruhrbania.

Die Position Kaufhof-Ruhrgalerie meinte den Platz am künftigen Hafen und die Querung des Kaufhofgebäudes. Nun zur Ruhrpromenade gezählt, wird die Planung für den Platz im nächsten Jahr Realität. Eine Entscheidung zum Umbau des Kaufhofgebäudes ist noch nicht gefallen, jedoch ist bereits durch die neue Gestaltung rund um den Kaufhof eine städtebauliche Verbesserung und ein ganz neuer Zugang zur Ruhr entstanden, der sich mit dem Bau des Hafens und der Promenade ab dem kommenden Jahr zügig weiterentwickeln wird.

Im Juli 2003 hieß es noch Gründerzentrum Düsseldorfer Straße und es kam anders. Das Haus der Wirtschaft entstand mit dem Gründerzentrum in einem repräsentativen historischen Gebäude an der Wiesenstraße und ist ein sehr erfolgreiches Modell, das jüngst um das schon damals geplante Gründer- und Unternehmermuseum ergänzt wurde.

Auch die Weiterentwicklung des Citymanagemens und ein integriertes PR- und Stadtmarketingkonzept sind Bausteine von Ruhrbania. Mit der Erarbeitung der Qualitätsoffensive Innenstadt und dem neuen Citymanager sind wir auch hier auf einem guten Weg.

Da wären noch das Rühl-Gelände in attraktiver Ruhrnähe gelegen, das jahrelang ein Sorgenkind der Stadtplaner war und im Zusammenhang mit Ruhrbania von Aldi zu einem neuen bedeutenden Bürostandort mit mehreren hundert Arbeitsplätzen ausgebaut wurde und wird.

Auf den Wettbewerb neues Stadtlogo wurde zwischenzeitlich einvernehmlich verzichtet. Der Wiedererkennungsfaktor des blau-grünen Brückensymbols ist so groß, dass die Einführung eines neuen Logos nicht sinnvoll erschien.

Aus der Liste genommen wurde auch die Position Thyssen / FWH-Freifläche, die allerdings auch mit dem Vermerk "nur langfristig entwickelbar" versehen war. Die Friedrich Willhelms-Hütte ist ein florierendes Unternehmen und gehört zu Mülheim. Spekulationen über eine Nutzung der Flächen nach Aufgabe der Hütte sind eingestellt.

Die nördliche Innenstadt und der Hauptbahnhof sind komplizierte Lagen mit einer Vielzahl von Eigentümern, Sanierungsfällen und alten Planungsfestsetzungen. Schon 2003 wurde von einer mittelfristigen Entwicklung ausgegangen. Ausgangspunkt der Entwicklung soll nun die Umgestaltung des Tourainer Rings zu einer großzügigen baumbestandenen Allee sein, die im Rahmen des Verkehrsumbaus als 3. Baulos umgesetzt wird. Für den Bereich am Klöttschen tut sich mittlerweile auch Erfreuliches; so kann endlich eine neue Planung, die über eine Mehrfachbeautragung ermittelt wurde, angegangen werden. Der Bebauungsplan hierfür wird in Kürze eingeleitet. Dies ist nunmehr möglich, da durch die Kanalbaumaßnahme an der Friedrich-Ebert-Str. die Entwässerungsproblematik für die nördliche Innenstadt weitgehend gelöst wurde.

Der Gewerbepark Duisburger Straße ist auf dem Weg, wenn auch unter anderen planerischen Vorzeichen als 2003 gedacht. Die Hauptwache der Feuerwehr wird u. a. dort einen neuen Standort finden. Auch die nach langem zähem Ringen doch noch gerettete Alte Dreherei des ehemaligen Eisenbahnausbesserungswerks (den meisten besser als Halle II bekannt), wertet den Standort auf.

Für den Steinbruch Rauen gibt es seit der Neuaufstellung des Flächennutzungsplanes eine klare Gliederung, die mit der Familie Rauen entwickelt wurde. Sichtbare Veränderungen hat es noch keine gegeben, wozu es aber auch keine dringende Notwendigkeit gibt. Palais am Stadtkai: Qualität der Architektur und der Promenadehaben höchste Priorität. Für die Ausschreibung, mit der wirgezwungenermaßen Neuland betreten mussten, wurde ein detaillierterKriterienkatalog entwickelt, der sowohl mit den Mülheimer Architekten,dem Gestaltungsbeirat und der Politik intensiv diskutiert wurde.

            Der historische "Leinpfad" bleibt erhalten und wird sogar noch ergänzt.

Im seinerzeitigen Beschluss wurde sie an erster Stelle genannt, heute möchte ich zum Schluss auf unser Kernprojekt, Ruhrpromenade – Stadt ans Wasser eingehen. Sie hat sicherlich in den letzten Jahren die größte Aufmerksamkeit erhalten, viele haben Ruhrbania hierauf reduziert.

Im Zusammenhang mit der Umsetzung der neuen Promenade steht die Neukonzeption der Verkehrsführung Innenstadt, deren erstes Baulos gerade fertig wird. Die Tiefbauarbeiten haben denn auch zu erheblichen Einschränkungen in der Innenstadt geführt, die noch nicht beendet sind. Die schwierigste Phase ist jedoch überwunden; mit der großen Kanalbaumaßnahme, der Verlegung der Straßenbahnführung und dem Bau der zentralen Haltestelle. Bisher alles im Zeit- und Kostenplan.

Wer über die umgebaute Schollenstr. in Richtung Ruhr fährt, kann schon einen ersten guten Eindruck von der neuen Wasserlage bekommen. In der ersten Hälfte des kommenden Jahres folgt dann nach den zur Zeit vorlaufenden Leitungsverlegungen der Bau des Hafenbeckens, gefolgt von den ersten Hochbauten der Ruhrbania Projektentwicklungsgesellschaft an der Promenade. Das erste Baufeld wird von Kondor Wessels, unserem Partner in der Ruhrbania GmbH, errichtet.

Für das zweite Baufeld läuft zur Zeit die europaweite Ausschreibung, die in der ersten Hälfte des kommenden Jahres abgeschlossen sein wird.

Qualität der Architektur und der Promenade haben höchste Priorität. Für die Ausschreibung, mit der wir gezwungenermaßen Neuland betreten mussten, wurde ein detaillierter Kriterienkatalog entwickelt, der sowohl mit den Mülheimer Architekten, dem Gestaltungsbeirat und der Politik intensiv diskutiert wurde.

Palais am Stadtkai: Qualität der Architektur und der Promenadehaben höchste Priorität. Für die Ausschreibung, mit der wirgezwungenermaßen Neuland betreten mussten, wurde ein detaillierterKriterienkatalog entwickelt, der sowohl mit den Mülheimer Architekten,dem Gestaltungsbeirat und der Politik intensiv diskutiert wurde.-

                                            Blick auf das neue Hafenbecken

Wer nun die genannten Projekte durchzählt, dem fehlt nur eins: Es wurde 2003 auch eine Multimedia-Präsentation genannt, die es dann im Laufe des Projektes in vielfacher Form gab und gibt. Ich bin sicher, jeder von Ihnen hat eine davon schon gesehen.

Zusammengefasst kann festgehalten werden, dass zwei Projekte zur Zeit nicht weiterverfolgt werden, die Erarbeitung eines neuen Stadtlogos und die Entwicklung des Areals an der Friedrich Wilhelms Hütte. Acht Projekte sind abgeschlossen, neun Projekte befinden sich in der Entwicklung, teilweise wie das Stadtbad kurz vor der Vollendung. Vier Projekte werden erst längerfristig umgesetzt. Ich meine, dies kann für den weiteren Projektverlauf durchaus zuversichtlich stimmen.

Es wurden Arbeitsplätze geschaffen, neue Museen eröffnet, die Infrastruktur verbessert und es entsteht ganz offensichtlich nachgefragter Wohnraum in der Innenstadt. Wir stärken Mülheim, denn jeder Einwohner macht Umsatz in unserer Stadt, zahlt hier Steuern und Gebühren und stärkt die Lebendigkeit unserer Kommune.

Lassen Sie uns diesen Weg weiter gehen, die Stadt erneuern und zukunftsfähig gestalten.

Dabei dürfen wir nicht aus dem Auge verlieren, dass wir negative Trends nicht in wenigen Jahren umdrehen können. Stadtentwicklung braucht langen Atem und Konsequenz in den Entscheidungen.

Ich freue mich, dass unsere Partner heute hier sind, sich zu dem Projekt bekennen und mit uns ein Stück neues Mülheim an der Ruhr entwickeln."

Palais am Stadtkai: Qualität der Architektur und der Promenadehaben höchste Priorität. Für die Ausschreibung, mit der wirgezwungenermaßen Neuland betreten mussten, wurde ein detaillierterKriterienkatalog entwickelt, der sowohl mit den Mülheimer Architekten,dem Gestaltungsbeirat und der Politik intensiv diskutiert wurde.-

 

                  Ein neues Stück Mülheim entsteht neben dem ehemaligen Stadtbad

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Stand: 18.11.2008

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