Übermittlung großer Dateien

Portugiesische Karavelle um 1500. Kargador ist eine Mülheimer Eigenentwicklung, um einen Datenaustausch von bis zu einem Gigabyte zu ermöglichen.

Kargador ist dem Spanischen entnommen und bezeichnet den Begleiter einer Schiffsladung, der in früheren Zeiten spanischer Karavellen dafür eingesetzt wurde, den Transport bis zur endgültigen Übergabe der Ladung an den Empfänger zu überwachen.

Unsere "Schiffsladungen" heutiger Zeit sind Dateianlagen beim Versand von E-Mails, so genannte Attachments, die zwar zulässig, aber auf das unabdingbare Maß zu beschränken sind.

Die Probleme bei Verwendung der Dateianlagen sind vielfältig: Dateiformat, maximal zulässige Größe der angehängten Datei und mehr können in vielfältiger Form die Kommunikation zwischen Sender und Empfänger behindern.

Die Funktionsweise von Kargador beschränkt sich lediglich auf das Abrufen und Bereitstellen von Dateien. Die Arbeitsabläufe sind dem "normalen" E-Mail-Versand ähnlich.

Das Verfahren ist im Internet unter der Adresse https://kargador.muelheim-ruhr.de erreichbar.

Funktionsweise

Sie wollen eine Datei in einem Format oder einer Größe an einen Empfänger bei der Stadtverwaltung senden, die aufgrund ihrer Größe von Ihrem herkömmlichen E-Mail-Programm nicht akzeptiert wird oder von der Firewall der Stadt zurückgewiesen wird? Gehen Sie folgendermaßen vor:

  • Sie rufen Kargador auf, füllen die entsprechenden Eingabefelder einschließlich einer Mitteilung an den Empfänger und fügen Ihre Datei ein, die sich auf Ihrem Rechner oder einem (Netz-) Laufwerk befindet.
    Der Nachrichtentext wird stets um einen darunter sichtbaren Standardtext ergänzt, der den Link zu Kargador ebenso enthält wie die individuelle Transaktionsnummer (TAN), mit deren Hilfe der Empfänger den Datenabruf vornehmen kann.
  • Nach dem Absenden bekommt der Empfänger bei der Stadtverwaltung eine E-Mail-Nachricht, die neben dem Link zu Kargador unter anderem eine zehnstellige Transaktionsnummer beinhaltet.
    Die TAN muss nach dem Aufruf in das entsprechende Feld eingetragen oder über die Zwischenablage dort hineinkopiert werden. Dann kann der Datenabruf unmittelbar gestartet werden.
    Beschränkungen bezüglich der Dateiformate existieren nicht. Beim Hochladen der Datei findet jedoch - auch zu Ihrer Sicherheit - stets eine Virenüberprüfung statt. Die maximal zulässige Dateigröße ist derzeit auf ein Gigabyte festgelegt.
    Zu beachten ist, dass die bereitgestellte Datei innerhalb von fünf Werktagen abgerufen werden muss.
  • Der Absender der Nachricht erhält als Nachweis für den Versand der Datei eine Quittung, die die genauen Absendedaten enthält und den wesentlichen Inhalt der E-Mail wiedergibt.
    Die dem Empfänger mitgeteilte Transaktionsnummer ist in der Quittung allerdings unkenntlich gemacht worden.

Im Verfahren steht eine ausführliche Hilfe zur Verfügung.

Kontakt


Stand: 02.11.2017

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