Unwetter mit Starkregen am 3. Juli 2009
Starkregen sorgte für über 200 Einsätze
Die gegen 18 Uhr aufziehenden dunklen Gewitterwolken ließen schon nichts Gutes erahnen. Das schwere Gewitter mit Starkregen und schweren Stürmböen bescherte der Feuerwehr Mülheim an der Ruhr am Abend bis in die Nacht hinein über 200 Einsätze. Weit mehr Notrufe gingen auf der Leitstelle der Berufsfeuerwehr ein, so dass die vorhandenen Notrufleitungen zeitweise überlastet waren.
Im gesamten Stadtgebiet liefen Wohnungen und Keller voll Wasser. Das Wasser stand zum Teil über 1 m hoch. Auch der Busbahnhof war wieder einmal betroffen. Mit Tauchpumpen und Wassersaugern wurden die Einsatzstellen nach und nach abgearbeitet.
Zu den Pumpeneinsätzen mussten auch zahlreiche entwurzelte Bäume und abgebrochene Äste beseitigt werden. Sie wurden entweder vom Blitz getroffen oder von Sturmböen wie Streichhölzer abgeknickt.
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Mit freundlicher Genehmigung der WAZ, Redaktion Duisburg |
Am Bottenbruch beschädigte ein umgestürzter Baum drei parkende PKW.
Am Wenderfeld schlug der Blitz in den Kaminkopf eines Wohnhauses ein und beschädigte den Kamin und das Dach schwer.
Neben den Unwettereinsätzen rückte die Feuerwehr noch zu fünf Brandeinsätzen aus. Bei einem Einsatz am Hingberg konnte schnell Entwarnung gegeben werden. Aufmerksame Bürger meldeten eine starke Rauchentwicklung aus einer Wohnung im 2. Obergeschoss, Ursache war ein Holzkohlegrill auf dem Balkon.
Unterstützt wurden die 55 Einsatzkräfte der Berufsfeuerwehr von der Freiwilligen Feuerwehr Heißen, die mit 25 Mann und 6 Fahrzeugen im Einsatz waren sowie dem Technischen Hilfswerk Mülheim, das mit 15 Kräften und 3 Fahrzeugen im Einsatz war.
Der Rettungsdienst wurde während der Sturmeinsätze durch die Hilfsorganisationen DRK und JUH unterstützt.
Der letzte Einsatz konnte gegen 4 Uhr morgens abgeschlossen werden.
Kontakt
Stand: 08.07.2009







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