Verbraucherzentrale hatte 2005 knapp 17 500 Kontakte

Traditionell legt die Verbraucherzentrale der Stadtspitze den Jahresbericht ihrer Tätigkeit vor: Oberbürgermeisterin Dagmar Mühlenfeld (rechts) und Leiterin Susanne Groth
Foto: Walter Schernstein

Die Mülheimer Geschäftsstelle der Verbraucherzentrale legte jetzt ihren Jahresbericht vor: Knapp 17 500 Beratungen wurden vor Ort, telefonisch, bei Vorträgen oder an Infoständen durchgeführt. Das Hauptanliegen der Kunden: Verträge im Kommunikationsbereich. "Das Thema zieht sich jetzt schon seit längerer Zeit wie ein roter Faden durch unsere Arbeit", so Susanne Groth, Leiterin der Mülheimer Geschäftsstelle. "Dieses und andere Problemfelder machen deutlich, wie wichtig die Arbeit der Verbraucherberatung vor Ort ist," so Oberbürgermeisterin Dagmar Mühlenfeld bei der Vorstellung des Jahresberichtes.
Stärker frequentiert waren 2005 auch Existenzsicherungs-beratung und Energieberatung. Beides hängt mit steigenden Energiekosten zusammen.
Viele unterschiedlicher Felder bearbeitet die Verbraucher-beratung: Erstmals 2005 erschienen die "EcoTopTen", Flyer mit einem Einkaufsratgeber, auf dem qualitativ hochwertige Produkte mit gutem Preis-Leistungs-Verhältnis aufgeführt sind. Seit 2001 bietet die Geschäftsstelle in Mülheim eine Mietrechtsberatung durch eine Fachanwältin an, die auch im letzten Jahr mit 163 Fällen ausgelastet war. In die Versicherungsberatung kamen 93 Verbraucher. In diesem Jahr legt die Kampagne "Mit uns geschieht Ihnen Recht" den Schwerpunkt auf juristische Fragen. Unlautere Werbung per Telefon, Fax, SMS oder E-Mail werden in den Blick genommen. Geplant ist auch eine Gesundheitsberatung, die bald starten soll.
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Stand: 20.06.2006













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