Archiv-Beitrag vom 11.07.2009Verbraucherzentrale übergab OB ihren Jahresbericht

In guter Tradition nahm Oberbürgermeisterin Dagmar Mühlenfeld jetzt den Jahresbericht 2008 der Verbraucherzentrale Mülheim an der Ruhr entgegen. Dies sei für sie als Oberbürgermeisterin auch deswegen ein wichtiger Termin, weil hierin Dinge aus regionalen Bezügen benannt werden, die sich direkt auf die Stadt und ihre Bürger und Bürgerinnen auswirken. "Verbraucherschutz ist somit für uns nicht nur als eine freiwillige Aufgabe, sondern als Verpflichtungspunkt zu sehen", so Dagmar Mühlenfeld.
50% der Kosten für die Verbraucherschutzzentrale werden aus Mitteln der Stadt finanziert. 

Übergabe des Jahresberichts 2008 der Verbraucherzentrale. 10.07.2009 Foto: Walter Schernstein

Oberbürgermeisterin Dagmar Mühlenfeld nimmt in guter Tradition den Jahresbericht der Verbraucherzentrale Mülheim durch die kommissarische Leiterin Karin Bordin entgegen. (Foto: Walter Schernstein)

 

Karin Bordin, kommissarische Leiterin der Mülheimer Verbraucherzentrale, stellte bei der Übergabe kurz die wesentlichen Punkte des vergangenen Jahres vor. Deutlich wurde hierbei vor allem ein Anstieg der Anfragen. Insbesondere in den Bereichen Internetabzocke Finanzmarktkrise, Energiekosten, Datenklau und -handel gab es erhöhten Beratungsbedarf. Insgesamt gab es 20.420 Kontakte, "persönliche, telefonische, schriftliche oder auf Veranstaltungen."

"Wer leicht vertraut, wird leicht betrogen"

Dieses Sprichwort habe sich auch in 2008 bewahrheitet. Die Verbraucherzentrale in Mülheim war auch 2008 die erste Wahl, wenn sich Bürgerinnen und Bürger zu den vielen Fragen des Verbraucheralltags anbieterunabhängig informieren wollten oder bei Verbraucherproblemen kompetente rechtliche Hilfestellung suchten.

Fragwürdige Internetangebote, die ahnungslose Surfer nach vermeintlichen Vertragsabschlüssen mit dreisten Mahnungen zur Zahlung drängten, unzulässige Preiserhöhungen bei einem Kabelnetzbetreiber oder die massiven Preiserhöhungen bei Strom und Gas waren die Dauerärgernisse, die 2008 die Nachfrage in der Beratungsstelle Mülheim prägten. Anregungen zum Energiesparen standen bei vielfältigen Aktivitäten rund um die Themen Klimaschutz, umweltfreundliche Mobilität und nachhaltiger Konsum darüber hinaus im Mittelpunkt.

Das große Themenfeld Energie ist auch der OB wichtig: "Bei der Roadshow zum Thema Energie auf dem Kurt-Schumacher-Platz war letzthin ebenfalls die Verbraucherzentrale unter den Teilnehmern und hat sich gemeinsam u.a. mit dem Verein "Mülheimer Initiative für Klimaschutz" vor Ort präsentiert. Dadurch ist ein Netzwerk gewachsen, das die Beratungsstelle gerade bei diesem Thema entlasten kann", so Dagmar Mühlenfeld.

Sigrun Krümmel von der Mülheimer Verbraucherzentrale sieht in dieser Vernetzung ebenfalls eine gute Ergänzung zu ihren Beratungsangeboten und ist dankbar für die Zusammenarbeit, die auch mit anderen Stellen funktioniert.

 

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Stand: 13.07.2009

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