Archiv-Beitrag vom 28.03.2013"Wege finden – Wer hilft wem – wann - womit?"

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Projekt SONA - Interviewer gesucht!

Forscher der Fachhochschule Köln entwickeln ein „Lotsensystem“ für ältere Menschen in Mülheim an der Ruhr.

 „Es gibt nichts Gutes – außer man tut es!“ So lautete in den 80zigern ein bekannter Spruch engagierter Mitbürger, die bereit sind, sich für die Belange anderer Menschen einzusetzen. Es gibt viele Angebote in der Stadt von unterschiedlichen Trägern und Anbietern insbesondere für ältere Menschen. Leider ist es vielfach so, dass diese Angebote den Bürgern nicht bekannt sind, die sie benötigen. Zum anderen gibt es, glaubt man den Erfahrungen der Aktiven des Netzwerkes der Generationen, die Situationen, in denen hilfesuchende oder ältere Menschen trotz aller Informationsmöglichkeiten nicht wissen, wen sie für welche Frage ansprechen können.
In dem auf drei Jahre vom Bundesministerium für Bildung und Wissenschaft geförderten Projekt SONA (Seniorenorientierte Navigation) wird gemeinsam mit Mitarbeitern des Sozialamtes daran gearbeitet ein „menschliches Lotsensystem“ zu entwickeln. Vorbild für diese Idee ist die ehrenamtliche Arbeit der BürgerInnen des Servicepunktes im Dümpten. Auch diese Initiative entstand vor gut drei Jahren im Netzwerk der Generationen und findet im Stadtteil Dümpten guten Zuspruch.

Helfernetz ermitteln

Um den Bedarf für ein solches Helfernetz zu ermitteln, führt die Fachhochschule Köln gemeinsam mit ehrenamtlichen und professionellen Kräften in den kommenden Monaten eine umfassende Befragung bei gut 500 Bürger der Stadtmitte und den Bewohnern der Hochhäuser am Hans-Böckler-Platz durch, die 60 Jahre und älter sind. Diejenigen, die an der Befragung teilnehmen könnten, bekommen in der Zeit von April bis Juni einen Brief des Sozialdezernenten in dem er darum bittet, sich an der Befragung zu beteiligen. Alles absolut freiwillig und zwanglos. Wer nicht möchte kann dies jederzeit telefonisch oder persönlich im Sozialamt mitteilen.

Mit den bei der Befragung gewonnenen Erkenntnissen soll dann ein ausgeklügeltes System miteinander vernetzter Menschen entwickelt werden. Allesamt Bürger sowie Dienstleister, Geschäftsinhaber und engagierte Menschen öffentlicher und privater Stellen, die sich bereit erklären, hilfesuchenden (älteren) Menschen als Auskunftspartner und sozusagen als „Kümmerer“ zur Verfügung zu stehen. Diese Menschen und die infragekommenden Auskunftsstellen sind dann zukünftig für alle BürgerInnen gut erkennbar und zunächst in der Stadtmitte erreichbar.

Jörg Marx, Sozialplaner im Sozialamt ruft alle interessierten BürgerInnen (gerne auch Schüler und Studenten, Mindestalter 18 Jahre) dazu auf, sich an diesem Projekt zu beteiligen.

Wer mitmacht, erhält für jedes durchgeführte Interview von der Fachhochschule 10,- Euro als Anerkennungsbetrag. Anmeldungen telefonisch an Jörg Marx, Telefon 455-5012 oder Anke Klein, Telefon 455-5005.

Kontakt


Stand: 04.04.2013

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