Weihnachts- und Neujahrsgrüße
Den Partnerstädten und Paten der Stadt Mülheim an der Ruhr werden zum Jahreswechsel seit Jahren Grüße mit Jahrbüchern des Verkehrsvereins übersandt. Die europäischen Partnerstädte Darlington, Tours, Kuusankoski und Oppeln/Opole sowie die Paten erhielten Weihnachts- und Neujahrsgrüße. Die israelische Partnerstadt Kfar Saba erhielt Grüße zum in Küzre bevorstehenden Chanukka-Fest und zum Jahreswechsel und die Stadt Istanbul - Beykoz übermittelte die Oberbürgermeisterin Grüße zum Id-ul Adha / islamischen Opferfest und Jahreswechsel.

Oberbürgermeisterin Mühlenfeld schrieb in Ihren Schreiben an die Partner und Paten: "Das Jahr 2006 war von unterschiedlichen Ereignissen geprägt. Deutschland war im Juni/Juli dieses Jahres Ausrichter der Fußballweltmeisterschaft unter dem Motto "Die Welt zu Gast bei Freunden". Dies war ein herausragendes Ereignis auch für unsere Stadt. Viele Millionen Menschen erlebten bei wunderschönem Sommerwetter die ausgelassene friedliche Stimmung in unserem Land. Zahlreiche ausländische Gäste lernten so auch unsere Stadt und Region kennen. Internationale Fußballfeste wurden in unseren benachbarten Städten Gelsenkirchen und Dortmund gefeiert. Die Fans aus verschiedensten Kulturkreisen begegneten einander freundschaftlich – entgegen aller Sorgen und Ängste im Vorfeld. Das zeichnete diese WM aus. Bereits zu Beginn des Jahres war das Ruhrgebiet im Rahmen der Bewerbung um die Europäische Kulturhauptstadt 2010 Mittelpunkt der nationalen und europäischen Kulturpolitik."
Besonders freute sich die Oberbürgermeisterin, dass Vertreter aus allen Partnerstädten im Rahmen der Bewerbung an der Konferenz "TWINS 2010" teilnahmen. Essen wird für das Ruhrgebiet, neben der ungarische Stadt Pécs und der türkischen Stadt Istanbul 2010 Europäische Kulturhauptstadt.
Mit großer Sorge verfolgte die Oberbürgermeisterin in diesem Jahr die seit Ende Juli zunehmende Gewalt im Nahen Osten. Die Situation dort und die immer noch anhaltenden Unruhen im Irak und in Afghanistan machen deutlich, wie dringend die Weltgemeinschaft eine Lösung für die schwellenden Konflikte im Nahen und Mittleren Osten finden muss. Militärische Lösungen wie die Entsendung von Soldaten in den Libanon, nach Afghanistan oder in den Kongo können immer nur die zweitbeste Entscheidung sein. Es sei ein Irrglaube, dass Regierungen allein ohne die Beteiligung der Regionen und Kommunen diese Konflikte lösen können. Die Konflikte werden in die Städte und in die Köpfe der Bevölkerungen hineingetragen und die Kommunen müssen dafür gemeinsam friedliche Lösungen auf der unteren kommunalen Ebene entwickeln, so Mühlenfeld weiter.
Kontakt
Stand: 11.12.2006













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