Archiv-Beitrag vom 20.03.2015Weltwassertag am 22. März 2015

Am 22. März findet alljährlich der Weltwassertag statt - in diesem Jahr mit dem Schwerpunkt „Wasser und nachhaltige Entwicklung“.

UN-Logo des diesjährigen Tages des Wassers am 22. MärzZiel des UN-weiten Weltwassertages ist es, auf die Bedeutung des Wassers für die Menschen hinzuweisen und Maßnahmen zum Schutz des Wassers voranzubringen. Es gibt den Weltwassertag bereits seit 1993. Er ist ein Ergebnis der Weltkonferenz über Umwelt und Entwicklung 1992 in Rio de Janeiro und wird seit 1993 jährlich aufgrund einer Resolution der UN-Generalversammlung begangen.

Bei der Stadt Mülheim liegt ein Arbeitsschwerpunkt im Bereich Wasser auf der ökologischen Verbesserung der Fließgewässer. 215 Bäche und namenlose Gewässer durchziehen mit rund 230 km Fließstrecke das Stadtgebiet. Die meisten von Ihnen befinden sich in keinem guten ökologischen Zustand - sie sind verrohrt, überbaut, begradigt oder durch Einleitungen hydraulisch und auch stofflich belastet. Der aktuell fertiggestellte Gewässerzustandsbericht zeigt genau auf, in welchen Bereichen dringender Handlungsbedarf besteht. Dem Handlungsbedarf wird in Mülheim an der der Ruhr jetzt schon sowohl mit detaillierten ökologisch geplanten, morphologischen als auch mit detaillierten hydrodynamisch bemessenen Maßnahmen Rechnung getragen. In den nächsten Jahren sollen außerdem mit Hilfe von Landesfördermitteln viele Gewässerabschnitte naturnah umgebaut werden - Schwerpunkte der Planung liegen derzeit am Alpenbach, Wambach und Rumbach. In nächster Zeit werden allerdings alle Gewässer Mülheims in den Focus der Planung rutschen, denn bis spätestens 2027 müssen laut Europäischer Wasserrahmenrichtlinie (EG-WRRL) alle Fließgewässer in einem guten ökologischen und chemischen Zustand sein.

Die gesetzlichen Fristen gelten ebenso für das für uns nicht sichtbare Grundwasser - auch hier ist die Wasserqualität oft mangelhaft, da Belastungen durch Industrie und Landwirtschaft über die Luft und den Boden eingetragen werden. Eine Verbesserung des chemischen Zustandes des Grundwassers kann daher nur über die Ermittlung der Ursachen und deren Veränderung erfolgen.

Weitere Informationen zum Thema Wasser und den aktuellen Gewässerzustandsbericht finden Sie unter "Umwelt und Natur".
gestellt. Außerdem liegen aktuelle Broschüren zum Thema Wasser im Eingangsbereich des Technischen Rathauses (Hans-Böckler-Platz) aus.

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Stand: 20.03.2015

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