"Wenn ich einmal groß bin" im Einsatz bei der Feuerwehr

Am Freitag, 20. Januar 2017 fand die erste Veranstaltung im Rahmen des Vorleseprojektes „Wenn ich einmal groß bin“ im neuen Jahr statt. 15 Grundschulkinder besuchten die Feuerwehr Mülheim.

Großes Gruppenfoto. Schülerinnen und Schüler der Eppinghofer Grundschulen besuchen die Feuerwehr Mülheim im Rahmen des Vorleseprojektes Wenn ich einmal groß bin.

Nach einer netten Begrüßung zeigte Feuerwehrmann Mario Krüger den Kindern die Feuerwache von oben: Anhand eines Miniaturmodells wurden die verschiedenen Gebäude betrachtet und sich ein Überblick verschafft. Dabei wurden alle ersten Fragen rund um die Feuerwehr geklärt: Wem gehört die Feuerwehr? Wie viele Feuerwachen gibt es in Mülheim? Der zehnjährige Can der Gemeinschaftsgrundschule (GGS) Zunftmeisterstraße kannte die richtigen Antworten: „Die Feuerwehr gehört der Stadt und in Mülheim gibt es zwei Feuerwachen.“ Die Frage aber, was das eigentlich für ein hoher Turm auf der Feuerwache sei, brachte alle ins Grübeln. Nach vielen kreativen Antwortideen, wie einem Hubschrauberlandeplatz oder einem Satellitenturm, hatten die Kinder den richtigen Einfall: In dem Turm werden die nassen Schläuche aufgehangen! Damit jedes Kind weiß, wie und wann die Feuerwehr gerufen werden kann, übte Mario Krüger mit den Schülerinnen und Schülern die Notrufnummer und sprach mit ihnen Situationen durch, in denen die Feuerwehr hilft.

Die zehnjährige Than Thao durfte in die Feuerwehrausrüstung schlüpfen. Schülerinnen und Schüler der Eppinghofer Grundschulen besuchen die Feuerwehr Mülheim im Rahmen des Vorleseprojektes Wenn ich einmal groß bin.

Danach durfte die zehnjährige Than Thao der GGS Zunftmeisterstraße in die Feuerwehrausrüstung schlüpfen und selbst zur Feuerwehrfrau werden. Besonders interessiert waren die Schülerinnen und Schüler, als Mario Krüger die Atemschutzmaske präsentierte.

Anschließend gab es eine Vorlesegeschichte, diesmal thematisch passend zur Feuerwehr. Die Kinder überprüften, ob das zuvor Gelernte mit der Geschichte übereinstimmt oder ob neue Informationen dazu gekommen sind. Beim Vorlesen wurden die Kinder stets miteinbezogen. Mario Krüger las Absatz für Absatz, stellte Fragen und erläuterte und ergänzte das Vorgelesene.

Eine Schülerin bahnt sich ihren Weg durch den Parkour. Schülerinnen und Schüler der Eppinghofer Grundschulen besuchen die Feuerwehr Mülheim im Rahmen des Vorleseprojektes Wenn ich einmal groß bin.Nachdem die Kinder viel über die Feuerwehr gehört und gelernt hatten, gab es eine Überraschung: Alle durften die Atemschutzübungsanlage durchlaufen und sich im Zweier-Team ihren Weg durch den Parkour bahnen. Katharina Weiand, Stadtteilkoordinatorin im Bildungsnetzwerk Eppinghofen, war begeistert davon, dass die Kinder aktiv miteinbezogen wurden: „In der Vorlesegeschichte hatten die Kinder bereits gehört, dass es bei der Feuerwehr auf Teamarbeit ankommt und es wichtig ist, aufeinander zu achten. Es ist toll, dass sie nun selbst erfahren und so das zuvor Gehörte wirklich verstehen konnten.“

Nach dieser tollen Erfahrung ging es weiter zu den Feuerwehr- und Rettungswagen. Gerade unten angekommen, ertönte eine Lautsprecherdurchsage mit einem Einsatzkommando. Daraufhin fuhren sieben Feuerwehrleute in einem Rettungswagen und einer Drehleiter mit Blaulicht zu einem Einsatz. Auch die Schülerinnen und Schüler durften in ein Einsatzfahrzeug steigen. Bevor es am Ende zurück zur Schule ging, staunten alle in den Himmel: Highlight zum Abschluss war die 30 Meter hohe Drehleiter in Aktion.

Schülerinnen und Schüler der Eppinghofer Grundschulen besuchen die Feuerwehr Mülheim und betrachten einen Einsatzwagen im Rahmen des Vorleseprojektes Wenn ich einmal groß bin.

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Stand: 26.01.2017

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