"Wer ist eigentlich Paul?"

Die Deutschen wandeln sich zu "Dauersitzern"


Bürostuhl (gezeichnet)Mehr als die Hälfte des Tages verbringen wir ohne uns körperlich zu bewegen. Nicht zuletzt trägt die Arbeitswelt dazu bei, dass wir uns durchs Leben sitzen. Jeder zweite Erwerbstätige arbeitet vorwiegend am Computer.

Schmerzen im Rücken und Verspannungen im Nacken sind oft die Folge von einer falschen Sitzhaltung und von zu wenig Bewegung.

Beugen Sie diesem Problem vor!

Nutzen Sie kleine Pausen am Schreibtisch und halten sich mit einfachen Übungen fit.

Generell gilt: Regelmäßige Bewegung schützt vor Verspannung

Der interaktiver Bildschirmschoner "Paul" zeigt, welche Übungen direkt am Schreibtisch möglich sind, um die verspannte Muskulatur zu lockern.
Zu Pauls Schreibtischübungen auf der Seite des Bundesministeriums für Gesundheit gelangen Sie hier.

Bewegungstipps fürs Büro

 

 

Gesundheitstrainer Paul - eine Initiative des Bundesgesundheitsministeriums zur Fitness am Arbeitsplatz

Wer im Büro arbeitet, verbringt etwa 80 Prozent der Arbeitszeit im Sitzen. Die typisch starre Bildschirm-Haltung führt nicht selten dazu, dass bald Nacken und Hals steif werden und der Rücken schmerzt. Dagegen hilft nur eins: Bewegung. Hier sind zehn Tipps, wie Sie Firma und Büro ohne großen Aufwand als "Fitnessstudio" nutzen können:

 

  • Verzichten Sie auf den Aufzug und nehmen Sie stattdessen die Treppe.
  • Holen Sie sich Dinge statt sie sich mitbringen zu lassen.
  • Wenn Sie Ihren Kollegen und Kolleginnen etwas mitteilen wollen, schauen Sie in deren Büro vorbei statt eine E-Mail zu schicken oder anzurufen.
  • Richten Sie es so ein, dass Sie zum Kopieren, Ausdrucken und ähnlichen Tätigkeiten Ihr Büro nach Möglichkeit verlassen müssen.
  • Nehmen Sie sich nach dem Mittagessen ein paar Minuten Zeit für einen Verdauungsspaziergang. Legen Sie ruhig einen Schritt zu, dann verbrennen Sie noch ein paar Kalorien mehr, regen gleichzeitig Ihren Kreislauf an und steigern Ihre Konzentrationsfähigkeit.
  • Kleine Übungen am Schreibtisch, zum Beispiel Finger dehnen und Schulter rollen, lockern Ihre Muskulatur während einer längeren Arbeitsphase am Computer spürbar.
  • Stehen Sie zum Telefonieren auch einmal auf und wippen dabei mit den Füßen. Ihre Beine werden dadurch besser durchblutet.
  • Wenn Sie über etwas nachdenken müssen, gehen Sie ein paar Schritte. Das hilft, den Kopf frei zu machen.
  • Gönnen Sie sich regelmäßige Dehnungs- und Streckübungen
  • Überlegen Sie sich einen "bewegten" Weg zur Arbeit:  Fahren Sie mit dem Rad oder steigen Sie eine Haltestelle früher aus und laufen den Rest der Strecke.

 

 

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Stand: 29.07.2011

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