Wie funktioniert ein Reißverschluss und warum haften Geckos an der Decke? Von der Natur lernen an der Hochschule Ruhr West

Kurz vor Weihnachten fand die letzte Veranstaltung des Jahres im Rahmen des Vorleseprojektes „Wenn ich einmal groß bin…“ statt: Schülerinnen und Schüler der Eppinghofer Grundschulen lernten die Hochschule Ruhr West kennen und bekamen Antworten auf spannende Fragen rund um Natur und Technik.

Kinder der Eppinghofer Grundschulen besuchen die HRW im Rahmen des Vorleseprojektes Wenn ich einmal groß bin.

Nachdem die Kinder von den beiden mint4u-Koordinatorinnen Anna Albers und Carolin Leushacke in Empfang genommen wurden, bekamen sie eine kurze Einführung zur Hochschule. Auf die Frage, was man an einer Hochschule machen könne, antwortete Karim prompt: „An einer Hochschule kann man das studieren, was man mal werden will, wenn man groß ist.“ Der Einstieg war gelungen. Die wissenschaftliche Mitarbeiterin Larissa Schönfeld las im Anschluss eine Geschichte zur Erfindung des Klettverschlusses vor. So erfuhren die Kinder bereits, dass hinter Erfindungen spannende Geschichten stehen, bevor sie die Räumlichkeiten des Instituts Bauingenieurwesen und Maschinenbau besichtigten. Begeistert schauten die Kinder dabei zu, wie Figuren gefräst wurden und im Geolabor gab es verschiedene Erdproben zu sehen.

Kinder machen Bionik-Experimente an der HRW im Rahmen des Vorleseprojektes Wenn ich einmal groß bin.

Dann ging es weiter ins Schülerlabor, ein Angebot der mint4u-Koordinatorinnen, bei dem die Kinder selbst zu kleinen Forscherinnen und Forschern werden können. Dr. rer. medic. Judith Gebhardt brachte den Schülerinnen und Schülern Bionik näher. Mit Hilfe einer Power-Point-Präsentation und kurzen Einführungsfilmen erfuhren sie, inwiefern man sich in der Wissenschaft Techniken aus der Natur abschaut. Sie lernten unter anderem, weshalb Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler versuchen die Eigenschaften von Insektenfüßen nachzuahmen: Sie möchten nach dem Vorbild von Geckos, die immer wieder an der Decke haften können, Klebeband mit wiederverwendbarem Halt ohne Abnutzung erfinden.

Danach durfte selbst geforscht werden. Die Schülerinnen und Schüler untersuchten verschiedene Blatttypen in Verbindung mit Wasser, Asche und Lehm und stellten fest, dass Asche wasserabweisend, Lehm hingegen wasserlöslich ist. Außerdem erforschten sie, was sich hinter dem so genannten Lotus-Effekt verbirgt. Sie fanden heraus, dass manche Blatttypen selbstreinigend sind und der Dreck an ihnen abperlt.

Kinder der Eppinghofer Grundschulen machen Bionik-Experimente an der Hochschule Ruhr West im Rahmen des Vorleseprojektes Wenn ich einmal groß bin...

Kinder der Eppinghofer Grundschulen machen Bionik-Experimente an der Hochschule Ruhr West im Rahmen des Vorleseprojektes Wenn ich einmal groß bin... Kinder der Eppinghofer Grundschulen machen Bionik-Experimente an der Hochschule Ruhr West im Rahmen des Vorleseprojektes Wenn ich einmal groß bin... Kinder der Eppinghofer Grundschulen machen Bionik-Experimente an der HRW im Rahmen des Vorleseprojektes Wenn iche inmal groß bin.

Während der gesamten Zeit waren die Kinder neugierig und motiviert bei der Sache und am Ende stolz, durch eigenständiges naturwissenschaftliches Experimentieren Zusammenhänge aus Natur und Technik herausgefunden zu haben.

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Stand: 06.01.2017

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