Wie tief ist die Ruhr?
Für das Stadtjubiläum 2008 soll auf der Ruhr zwischen Eisenbahn- und Konrad-Adenauer-Brücke eine Schiffsanlegestelle eingerichtete werden. Dazu ist es erforderlich, den möglichen Ankerplatz und eine eventuelle Verlegung der Schifffahrtsrinne festzulegen. Für diese Planung benötigt das Wasser- und Schifffahrtsamt in Duisburg-Meiderich Tiefenangaben zum Flussbett der Ruhr. Hier ist der Vermessungsdienst der Stadtverwaltung gefragt. Vermessungen auf festem Boden sind für diese Profis kein Problem. Zur Vermessung des Flussbettes benötigt man jedoch ein Schiff. Mit einem kleinen Ruderboot kommt man auf einem Fließgewässer wie der Ruhr nicht weiter.
Hier konnten die Mitarbeiter vom Betriebshof Mülheim an der Ruhr der Umweltüberwachung/Gewässerunterhaltung der Bezirksregierung Düsseldorf helfen. Mit Hilfe des wendigen Stromaufsichtsbootes Bussard und der technischen Ausrüstung des Vermessungsdienstes konnten der Auftrag bewältigt werden.
Wie wurde vermessen?
In regelmäßigen Abständen wurde von der Bussard aus ein Prismenstab im Flussbett aufgehalten. Über Funk wurde dann ein Mitarbeiter auf der Konrad-Adenauer-Brücke unterrichtet. Dort war ein modernes Vermessungsinstrument stationiert. Das Prisma auf dem Prismenstab wurde angezielt und mittels elektro-optischer Messungen wurden automatisch dreidimensionale Koordinaten der Messpunkte registriert. Diese dreidimensionalen Koordinaten dienen nun zur Erstellung der Planungsgrundlage.
Kontakt
Stand: 04.12.2007













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