5.10.2007 - 19:00 Uhr Stadthalle, Theodor-Heuss-Platz 1, 45479 Mülheim an der Ruhr
Die Nachfrage nach neuen, altersgerechten Wohnformen steigt. So sagen die Experten. Zahlreiche Konzepte liegen vor, Praxisbeispiele zeigen Stärken und Schwächen. Selbst dem Schreckensbild vom einsam und isoliert lebenden alten und kranken Menschen setzen sie Alternativen im gesellschaftlichen Zentrum entgegen.
Es diskutieren:
Sabine Matzke
Projektleitung Wohnen im Alter, WohnBund-Beratung NRW in Bochum
www.wohnbund-beratung-nrw.de
Helga Spindeck
Vorsitzende des Vereins für gemeinschaftliches Wohnen und Leben im Alter e.V. in Mülheim an der Ruhr
Frank Esser
Vorstandsvorsitzender der Mülheimer Wohnungsbau e.G.
www.mwbeg.de
Manfred Hielen
Wissenschaftlicher Mitarbeiter des Institutes für Sozial- und Kulturforschung in Duisburg
www.isk-duisburg.de
MODERATION Helmut Rehmsen (WDR)
www.wdr.de/radio/wdr2/teamtechnik/moderator_detail.phtml?id=137503
Wohnen im Alter
Mit Blick auf den demographischen Wandel wird von Experten verstärkt nachgedacht über altersgerechte Wohn- und Infrastrukturen. Zahlreiche Konzepte (z.B. Wohngemeinschaften, Generationen übergreifende Wohngruppen, Pflegewohngruppenanlagen) liegen vor, Praxisbeispiele (auch vom Land NRW unterstützt) zeigen Stärken und Schwächen. Aber gehen die Planungen an der Zielgruppe vorbei? Es scheint, dass die Auseinandersetzung mit den Modellen bei der Personengruppe, die es betrifft, noch nicht in vollständig angekommen ist. Dabei sehen die Experten gerade in vernetzten Wohnformen sozialen Reichtum im Alter. Hier stellt sich die Frage nach Strukturen für aktive Mitwirkung und gesellschaftliche Teilhabe der Alten in der Gesellschaft.
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