Zivil- militärischer Gedankenaustausch im Rathaus - Bürgermeister empfingen Verbindungskommando 311
Mülheims Bürgermeister Lisa Poungias und Markus Püll empfingen in diesen Tagen leitende Mitglieder des Verbindungskommandos 311 der Bundeswehr im Rathaus. Zu einem ging es um den „Neuzuschnitt“ und die neue Zuständigkeit des Verbindungskommandos aus Mönchengladbach (bisher war das Kommando 312 in Hilden für Mülheim zuständig) und zum anderen um die Zusammenarbeit mit den städtischen Stellen, z.B. bei Großschadensereignissen.
Die Bürgermeister informierten sich über Möglichkeiten zur Unterstützung der Stadt Mülheim an der Ruhr durch die Bundeswehr bei Großschadensereignissen und bei einem Massenanfall von Verletzten. Der zuständige Leiter des Verbindungskommandos 311, Oberstleutnant Rolf Heilig, machte deutlich, daß in den Leitungs- und Koordinierungsgruppen der Städte bei großen Schadensereignissen die Bundeswehr vertreten sei. So könne beispielweise der Such- und Rettungsdienst (SAR) der Bundeswehr integriert werden. Dieser ständig mit Hubschraubern in Bereitschaft stehende SAR- Dienst kann auch bei Notfällen im zivilen Bereich eingesetzt werden, so Rolf Heilig. Beispiele für solche Notfälle sind das Zugunglück in Eschede oder das Hochwasser an Oder und Elbe.
Parallel zu dem Gespräch mit den Bürgermeistern hat das Verbindungskommando 311 auch mit Feuerwehrchef Burkhard Klein Kontakt aufgenommen. Hier wurde über eine Zusammenarbeit bei großen Übungen gesprochen. „Wir pflegen seit Jahren einen guten und engen Kontakt mit der Bundeswehr,“ so Burkhard Klein. Diese Tradition – von mehrfachen Treffen im Jahr - soll natürlich fortgesetzt werden.
Kontakt
Stand: 02.04.2003













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