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Pressemitteilung Mai 2018

Arbeitslosigkeit sinkt im April im SGB II

Auch im April meldete die Sozialagentur wieder weniger Arbeitslose im Vergleich zum Vormonat. Mit insgesamt 4.749 Arbeitslosen im SGB II meldete die Sozialagentur 80 Personen weniger als im März. Der Rückgang beträgt damit 1,7%. Im SGB III stagnierte die Anzahl. Im April meldete die Agentur für Arbeit lediglich zwei Personen mehr als im März – die Anzahl lag damit bei 1.609.

Insgesamt sank die Arbeitslosigkeit in Mülheim an der Ruhr im April 2018 um 78 Personen auf 6.358. Das entspricht einem Rückgang von 1,2%.

Abbildung 1: Arbeitslose in Mülheim an der Ruhr nach Rechtskreisen 2010 bis 2016 (Jahresdurchschnitts-werte) und Januar 2017 bis April 2018 (absolut) - Sozialagentur der Stadt Mülheim an der Ruhr

Äquivalent zur dieser Entwicklung sinkt auch die Arbeitslosenquote im SGB II von 5,8% auf 5,7%. Im SGB III bleibt sie konstant bei 1,9%. Insgesamt beträgt die Arbeitslosenquote in Mülheim an der Ruhr damit im März 7,6%.

Die Anzahl der Maßnahmeteilnehmer im SGB II ist im April weiter angestiegen. So meldete die Sozialagentur 2.701 Maßnahmeteilnehmer und kurzfristig arbeitsunfähige Personen, das sind 44 mehr als im März (+1,7%). Zusammen mit den 4.749 Arbeitslosen im SGB II bilden diese Leistungsberechtigten die Gruppe der Unterbeschäftigten – sie umfasste im April insgesamt 7.450 Personen.

Die Entwicklungen in den einzelnen Maßnahmegruppen stellen sich wie folgt dar: Bei den Maßnahmen der Aktivierung und beruflichen Eingliederung stieg die Anzahl der Teilnehmer von 906 auf 924. Die Teilnehmerzahl bei den fremdgeförderten Maßnahmen stieg von 919 auf 940 und auch bei den Maßnahmen zur beruflichen Weiterbildung gab es einen Anstieg auf insgesamt 126 Teilnehmer (acht mehr als im Vormonat). Einen leichten Rückgang gab es bei der Stadt.Arbeit auf insgesamt 233 Teilnehmern im April (sechs weniger als im Vormonat). Die Teilnehmerzahl bei den Arbeitsgelegenheiten stagniert bei 247 Teilnehmern.

Erneuter Rückgang der Hilfebedürftigkeit im April

Seit über einem halben Jahr stagniert die Anzahl der regelhaft leistungsberechtigten Personen im SGB II bei knapp 21.000 (vorläufige Daten). Im September 2017 meldete die Sozialagentur die bisher höchste Anzahl von 21.112 Personen, danach sank sie auf unter 21.000 und selbst der in den vorherigen Jahren beobachtete Januar-Piek blieb 2018 nach den vorläufigen Daten aus. Nach sehr leichten Anstiegen zum Jahresanfang sank im April die Anzahl der Regelleistungsberechtigten im Vergleich zum Vormonat wieder. Die Sozialagentur meldete im April mit 20.871 Regelleistungsberechtigten 123 Leistungsberechtigte weniger als im März. Das entspricht einem Rückgang von 0,6%.

Sowohl der Bestand der erwerbsfähigen als auch der nicht erwerbsfähigen Leistungsberechtigten sanken, letzterer etwas stärker. 14.335 erwerbsfähige Leistungsberechtigte meldete die Sozialagentur im April, das sind 58 weniger als im März (-0,4%). Der Bestand der nicht erwerbsfähigen Leistungsberechtigten sank um 65 Personen von 6.601 im März auf 6.536 im April (-1%).

Abbildung 2:	Leistungsberechtigte, erwerbsfähige Leistungsberechtigte und Bedarfsgemeinschaften in Mülheim an der Ruhr 2010 bis 2016  (Jahresdurchschnittswerte) und Januar 2017 bis April 2018 (absolut) - Sozialagentur der Stadt Mülheim an der Ruhr

Es kommen nochmal 482 Personen hinzu, die entweder gar keinen Anspruch auf Leistungen nach dem SGB II haben oder solche nicht regelmäßig beziehen. Das können Personen sein, für die z. B. Beiträge der Krankenkasse gezahlt werden, um die Hilfebedürftigkeit zu verhindern. Oder es handelt sich um Jugendliche, die ihren persönlichen Anspruch durch Unterhaltsleistungen oder Ausbildungsgehalt selbst decken können. Auch Studierende, die Bafög-berechtigt sind aber noch in der Bedarfsgemeinschaft leben, zählen zu dieser Gruppe.

Sie werden zusammen mit den Regelleistungsberechtigten als „Personen in Bedarfsgemeinschaften“ bezeichnet und im April umfasste diese Gruppe insgesamt 21.353 Personen. Diese Personen lebten in insgesamt 10.148 Bedarfsgemeinschaften, 59 weniger als im März (-0,6%).

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Stand: 30.04.2018

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