Aktuelles aus der Sozialagentur

Logo Sozialagentur Mülheim an der Ruhr

Pressemitteilung Januar 2019

Weniger Arbeitslose in Mülheim an der Ruhr – im Jahr 2018 vor allem in der Grundsicherung

Die Anzahl der Arbeitslosen im Sozialgesetzbuch Zweites Buch (SGB II) ist zum Dezember zurückgegangen, auch im Zuständigkeitsbereich der Agentur für Arbeit (Sozialversicherung, Arbeitslosengeld I). Das Jobcenter (die Mülheimer Sozialagentur) meldete im September 4.369 Arbeitslose, das sind 46 weniger als im Vormonat (- 1,1 %). Die Agentur für Arbeit meldete 1.523 Arbeitslose, das sind 17 Arbeitslose weniger (- 1,1 %). Insgesamt waren in Mülheim an der Ruhr im Dezember 5.892 Personen arbeitslos. Im SGB III bleibt die Arbeitslosenquote bei 1,8 %. Die Arbeitslosenquote im SGB II sinkt von 5,2 % wieder auf 5,1 %. Zusammen ergibt sich eine Arbeitslosenquote von 6,9 % (- 0,1 Prozentpunkte) für Mülheim insgesamt.

Im Jahr 2018 sank die Zahl der Arbeitslosen in Mülheim insgesamt um 825 Personen (- 12,3 %), davon - 661 (- 13,7 %) im Zuständigkeitsbereich des Jobcenters (SGB II) und - 164 (- 9,7 %) im Zuständigkeitsbereich der Agentur für Arbeit. Die Mülheimer Arbeitslosenquote sank seit Jahresbeginn von 8 % auf 6,9 % zum Jahresende (- 1,1 Prozentpunkte).

Deutlich weniger Hilfebedürftige in Mülheim an der Ruhr im Jahr

Die Anzahl der regelhaft leistungsberechtigten Personen im SGB II ist zum Dezember erneut zurückgegangen (vorläufige Daten). Das Mülheimer Jobcenter meldete mit 20.082 Regelleistungsberechtigten - nochmals - die geringste Hilfebedürftigkeit für das Jahr 2018. Gegenüber dem Vormonat sind noch einmal 16 Personen weniger auf Leistungen der Grundsicherung angewiesen (- 0,1 %). Dem Jobcenter ist es damit gelungen, die Hilfebedürftigkeit im Jahresverlauf um 804 Personen zu senken (- 3,8 %).

Dieser Rückgang verteilt sich über fast alle Gruppen der Leistungsberechtigten:
Die Anzahl der erwerbsfähigen Leistungsberechtigten nahm um 609 Personen auf 13.691 Leistungsberechtigte ab (- 4,3 %). Erwerbsfähige sind die Personen, die aufgrund des Alters (mindestens 15 Jahre) sowie aus gesundheitlichen Gründen in der Lage sind, mindestens 15 Stunden pro Woche zu arbeiten.

Die Anzahl der Kinder der nicht Erwerbsfähigen (Kinder unter 15 Jahren und Ältere, die gesundheitlich als nicht erwerbsfähig gelten) sank um 195 Personen auf 6.391 Leistungsberechtigte (- 3 %).

509 (+ 44) weitere Personen haben keinen (regelmäßigen) Anspruch auf Leistungen nach dem SGB II, leben aber mit in den Bedarfsgemeinschaften. Das können Personen sein, für die zum Beispiel Beiträge der Krankenkasse gezahlt werden, um die Hilfebedürftigkeit zu verhindern. Auch Jugendliche zählen zu dieser Gruppe, die ihren persönlichen Anspruch durch Unterhaltsleistungen oder Ausbildungsgehalt selbst decken können, oder Studierende, die BAföG-berechtigt sind aber noch in der Bedarfsgemeinschaft leben.

Zusammen mit den Regelleistungsberechtigten bilden diese „sonstigen Personen“ die „Personen in Bedarfsgemeinschaften“, die im Dezember insgesamt 20.591 Mülheimerinnen und Mülheimer umfasste und in insgesamt 9.692 Bedarfsgemeinschaften lebten. Damit sanken im Jahresverlauf 2018 auch die gesamte Personenzahl um 760 Personen (- 3,6 %) sowie die Anzahl der Bedarfsgemeinschaften um 804 (- 3,8 %).

Arbeitslose in Mülheim an der Ruhr nach Rechtskreisen 2011 bis 2017 und Januar bis Dezember 2018 - Sozialagentur der Stadt Mülheim an der Ruhr

Abbildung 2: Leistungsberechtigte, erwerbsfähige Leistungsberechtigte und Bedarfsgemeinschaften in Mülheim an der Ruhr 2011 bis 2018 - Sozialagentur der Stadt Mülheim an der Ruhr

Kontakt

Kontext


Weitere Infos

Stand: 04.01.2019

[schließen]

Fehler melden

Sie haben einen Fehler auf dieser Internetseite gefunden? Bitte teilen Sie ihn uns mit. Ein Redakteur wird sich umgehend darum kümmern.

Haben Sie ein anderes Anliegen, um das wir uns kümmern sollen, dann wenden Sie sich bitte an die Bürgeragentur.

Ihre Nachricht

 

Teilen | Drucken | PDF-Version | RSS-Feed | Fehler melden

Transparenter Pixel