Aktuelles aus der Sozialagentur

Logo Sozialagentur Mülheim an der Ruhr

Pressemitteilung Juni 2018

Infolge der erwarteten Frühjahrs Konjunktur sinkt im Mai die Arbeitslosigkeit weiter, diesmal in beiden Rechtskreisen. Die Sozialagentur meldete im Mai 67 Arbeitslose weniger im Vergleich zum Vormonat. Damit beläuft sich die aktuelle Arbeitslosenzahl im Rechtskreis Sozialgesetzbuch Zweites Buch - SGB II -auf 4.682 Personen. Der relative Rückgang beträgt 1,4 %. Im SGB III sank die Anzahl der Arbeitslosen um 89 Personen von 1.609 auf 1.520, was einem Rückgang von 5,5 % entspricht. Insgesamt sank die Arbeitslosigkeit in Mülheim an der Ruhr im Mai 2018 somit um 156 Personen von 6.358 auf 6.202. Das entspricht einem Rückgang von 2,4 %.

Abbildung 1: Arbeitslose in Mülheim an der Ruhr nach Rechtskreisen 2010 bis 2016 (Jahresdurchschnittswerte) und Januar 2017 bis Mai 2018 (absolut) - Sozialagentur der Stadt Mülheim an der Ruhr

Äquivalent zu dieser Entwicklung sinkt auch die Arbeitslosenquote im SGB II von 5,7 % auf 5,5 %. Im SGB III sinkt sie von 1,9 % auf 1,8 %. Insgesamt beträgt die Arbeitslosenquote in Mülheim an der Ruhr damit im Mai 7,3 %.

Die Anzahl der Maßnahmeteilnehmenden im SGB II ist im Mai weiter angestiegen. So meldete die Sozialagentur 2.756 Maßnahmeteilnehmende und kurzfristig arbeitsunfähige Personen, das sind 55 mehr als im April (+ 2,0 %). Zusammen mit den 4.682 Arbeitslosen im SGB II bilden diese Leistungsberechtigten die Gruppe der Unterbeschäftigten – sie umfasste im Mai insgesamt 7.438 Personen. In fast allen Maßnahmegruppen spiegelt sich dieser Anstieg wieder: Bei den Maßnahmen der Aktivierung und beruflichen Eingliederung stieg die Anzahl der Teilnehmenden von 924 auf 982. Die Teilnehmerzahl bei den fremdgeförderten Maßnahmen stieg von 940 auf 947. Einen sehr leichten Anstieg gab es bei der Stadt.Arbeit auf insgesamt 236 Teilnehmende im Mai (drei mehr als im Vormonat).

Die Teilnehmerzahl bei den Arbeitsgelegenheiten steigt von 247 auf 259 Teilnehmende. Einzig bei den Maßnahmen zur beruflichen Weiterbildung gab es einen leichten Rückgang von 126 auf 122 Teilnehmende.

Kaum spürbarer Anstieg der Hilfebedürftigkeit im Mai

Seit einem Jahr stagniert die Anzahl der regelhaft leistungsberechtigten Personen im SGB II bei knapp 21.000 (vorläufige Daten). So lag die Anzahl der Regelleistungsberechtigten im Mai 2017 mit 20.921 nur 10 Personen unter der aktuellen Anzahl von 20.931 (Mai 2018). Selbst der in den vergangenen Jahren beobachtete deutliche Januar-Piek fiel 2018 nach vorläufigen und festgeschriebenen Daten deutlich schwächer aus.

Im Vergleich zum Vormonat stieg die Anzahl der Regelleistungsberechtigten im Mai 2018 geringfügig an. Die Sozialagentur meldete mit 20.931 Regelleistungsberechtigten 60 Leistungsberechtigte mehr als im April. Das entspricht einem Anstieg von 0,3 %. Sowohl der Bestand der erwerbsfähigen als auch der nicht erwerbsfähigen Leistungsberechtigten stiegen in gleichem Maße an. 14.376 erwerbsfähige Leistungsberechtigte meldete die Sozialagentur im Mai, das sind 41 mehr als im April (+ 0,3 %). Der Bestand der nicht erwerbsfähigen Leistungsberechtigten stieg um 19 Personen von 6.536 im April auf 6.555 im Mai (+ 0,3 %).

Abbildung 2: Leistungsberechtigte, erwerbsfähige Leistungsberechtigte und Bedarfsgemeinschaften in Mülheim an der Ruhr 2010 bis 2016 (Jahresdurchschnittswerte) und Januar 2017 bis Mai 2018 (absolut) - Sozialagentur der Stadt Mülheim an der Ruhr

Es kommen nochmal 498 Personen hinzu, die entweder gar keinen Anspruch auf
Leistungen nach dem SGB II haben oder solche nicht regelmäßig beziehen. Das
können Personen sein, für die zum Beispiel Beiträge der Krankenkasse gezahlt werden, um die Hilfebedürftigkeit zu verhindern. Oder es handelt sich um Jugendliche, die ihren persönlichen Anspruch durch Unterhaltsleistungen oder Ausbildungsgehalt selbst decken können. Auch Studierende, die Bafög-berechtigt sind aber noch in der Bedarfsgemeinschaft leben, zählen zu dieser Gruppe. Diese Anzahl wird seit der Datenrevision bei der Bundesagentur für Arbeit im April 2016 ausgewiesen und steigt seitdem sehr leicht aber kontinuierlich an. Im Januar 2017 lag sie bei 294, im Januar 2018 schon bei 465.

Sie werden zusammen mit den Regelleistungsberechtigten als „Personen in Bedarfsgemeinschaften“ bezeichnet und im Mai umfasste diese Gruppe insgesamt 21.429 Personen. Diese Personen lebten in insgesamt 10.159 Bedarfsgemeinschaften, 11 mehr als im April (+ 0,1 %).

Kontakt

Kontext


Weitere Infos

Stand: 30.05.2018

[schließen]

Fehler melden

Sie haben einen Fehler auf dieser Internetseite gefunden? Bitte teilen Sie ihn uns mit. Ein Redakteur wird sich umgehend darum kümmern.

Haben Sie ein anderes Anliegen, um das wir uns kümmern sollen, dann wenden Sie sich bitte an die Bürgeragentur.

Ihre Nachricht

 

Teilen | Drucken | PDF-Version | RSS-Feed | Fehler melden

Transparenter Pixel