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Pressemitteilung März 2019

Niedrigste Hilfebedürftigkeit der Mülheimerinnen und Mülheimer seit 2016

Die Anzahl der regelhaft leistungsberechtigten Personen im SGB II ist zum Februar erneut zurückgegangen (vorläufige Daten). Das Mülheimer Jobcenter meldete mit 19.991 Regelleistungsberechtigten die geringste Hilfebedürftigkeit seit Ende 2016. Gegenüber dem Vormonat sind noch einmal 18 Personen weniger auf Leistungen der Grundsicherung angewiesen (-0,1%). Dem Jobcenter ist es damit gelungen, die Hilfebedürftigkeit im Vorjahresvergleich um 955 Personen zu senken (-4,6%).

Dieser Rückgang verteilt sich über fast alle Gruppen der Leistungsberechtigten: Die Anzahl der erwerbsfähigen Leistungsberechtigten nahm gegenüber Februar 2018 um 678 Personen auf 13.656 Leistungsberechtigte ab (-4,7%). Erwerbsfähige sind die Personen, die aufgrund des Alters (mind. 15 Jahre) sowie aus gesundheitlichen Gründen in der Lage sind, mindestens 15 Stunden pro Woche zu arbeiten.

Die Anzahl der Kinder der nicht Erwerbsfähigen – Kinder unter 15 Jahren und Ältere, die gesundheitlich als nicht erwerbsfähig gelten - sank um 277 Personen auf 6.335 Leistungsberechtigte an (-4,2%).

481 (-1) weitere Personen haben keinen (regelmäßigen) Anspruch auf Leistungen nach dem SGB II, leben aber mit in den Bedarfsgemeinschaften. Das können Personen sein, für die z.B. Beiträge der Krankenkasse gezahlt werden, um die Hilfebedürftigkeit zu verhindern. Auch Jugendliche zählen zu dieser Gruppe, die ihren persönlichen Anspruch durch Unterhaltsleistungen oder Ausbildungsgehalt selbst decken können, oder Studierende, die Bafög-berechtigt sind aber noch in der Bedarfsgemeinschaft leben.

Zusammen mit den Regelleistungsberechtigten bilden diese „sonstigen Personen“ die „Personen in Bedarfsgemeinschaften“, die im Januar insgesamt 20.472 Mülheimerinnen und Mülheimer umfasste und in insgesamt 9.626 Bedarfsgemeinschaften lebten. Damit sanken im Vergleich zum Vorjahresmonat auch die gesamte Personenzahl um 572 Personen (-5,6%) sowie die Anzahl der Bedarfsgemeinschaften um 954 (-4,5%).

Leicht steigende Arbeitslosigkeit in Mülheim an der Ruhr

Zum Februar hat die Anzahl der Arbeitslosen geringfügig erhöht. Das Jobcenter meldete 4.548 Arbeitslose, das sind 46 mehr als im Vormonat (+1%), aber 465 (-9,3%) weniger als im Februar 2018. Die Agentur für Arbeit meldete 1.695 Arbeitslose, das sind sechs Arbeitslose mehr (+0,4%) und sieben weniger als im Vorjahresmonat (-0,4%). Insgesamt waren in Mülheim an der Ruhr im Dezember 6.243 Personen arbeitslos (+0,8%). Im SGB III verbleibt die Arbeitslosenquote bei 2% und im SGB II bei 5,3%. Zusammen ergibt sich eine Arbeitslosenquote von 7,3% (+/-0 Prozentpunkte) für Mülheim an der Ruhr insgesamt.

Arbeitslose in Mülheim an der Ruhr nach Rechtskreisen 2015 bis 2018 und Januar bis Februar 2019 - Jobcenter Mülheim an der Ruhr

Leistungsberechtigte, erwerbsfähige Leistungsberechtigte und Bedarfsgemeinschaften in Mülheim an der Ruhr 2015 bis 2018 und Januar bis Februar 2019 - Jobcenter Mülheim an der Ruhr

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Stand: 05.03.2019

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