August Macke: Blick in eine Gasse (1914)

August Macke, Blick in eine Gasse, 1914 | Aquarell über Bleistift, 29 x 22,7 cm | Stiftung Sammlung Ziegler im Kunstmuseum Mülheim an der Ruhr

Icon: Macke in Mülheim - Zum Hören und SehenAugust Macke: Blick in eine Gasse, 1914
Aquarell über Bleistift, 29 x 22,7 cm
Stiftung Sammlung Ziegler im Kunstmuseum Mülheim an der Ruhr

 

Hallo Elisabeth,

im Moment bin ich ja in Tunis und fühle mich dort sehr wohl. Es ist sehr warm hier. Der Himmel ist blau und die Menschen sind hell gekleidet. Ich laufe den ganzen Tag in Tunis herum und schaue mir die Sehenswürdigkeiten an. Gerade sitze ich auf einer Bank am Anfang einer kleinen Gasse. Ein Einheimischer mit einem Fez läuft an mir vorbei. Fez ist ein traditioneller roter arabischer Hut mit schwarzem Bommel.
Die Häuser sind eng aneinander gebaut. Manche sind durch eine Art Bogen miteinander verbunden. Dieser Bogen sieht aus wie eine kleine Brücke.
Am Ende der Gasse stehen Menschen in einer Gruppe zusammen. Es riecht nach Gewürzen und Weihrauch. Ein Schlangenbeschwörer spielt arabische Musik.

Ich mische gerade meine Farben für mein neues Bild. Nebenbei schreibe ich diese Postkarte.

Im Hintergrund ruft ein Muezzin zum Gebet in die Moschee. Plötzlich strömen von überallher Menschen in die Gasse. Sie wollen in die Moschee. Als es wieder leerer wird, male ich mein Aquarell. Es trägt den Namen „Blick in eine Gasse“.

Liebe Grüße,
Dein August

Moritz, 13 Jahre, Realschule Broich
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Stand: 21.05.2019

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