Ausbruch der Amerikanischen Faulbrut der Bienen in Essen Haarzopf

Das Veterinäramt der Stadt Essen hat am 27. Mai 2019 eine Allgemeinverfügung zum Schutz gegen die Amerikanische Faulbrut der Bienen erlassen. Ursache ist der Ausbruch der Seuche in einem Bienenstand im Essener Stadtteil Haarzopf. Um den Ort wurde in einem Radius von 1000 Metern ein Sperrbezirk gebildet, welcher bis in die Stadt Mülheim an der Ruhr hinein reicht. 

Ausbruch der Amerikanischen Faulbrut der Bienen in Essen Haarzopf: Um den Ort wurde in einem Radius von 1000 Metern ein Sperrbezirk gebildet, welcher bis in die Stadt Mülheim an der Ruhr hinein reicht (Karte). - Veterinäramt

Hierbei sind alle Bienenvölker und Bienenbestände im Sperrbezirk unverzüglich amtlich untersuchen zu lassen. Bewegliche Bienenvölker dürfen nicht von ihrem Standort entfernt werden. Dies gilt auch für Bienenvölker, lebende oder tote Bienen, Waben, Wabenteile, Wabenabfälle, Wachs, Honig, Futtervorräte, Bienenwohnungen und benutzte Gerätschaften. Ebenso dürfen keine Bienenvölker und Bienen in den Sperrbezirk verbracht werden.

Besitzer von Bienenvölkern, die ihren Standort im Sperrbezirk haben, sind darüber hinaus verpflichtet, den genauen Standort und die Anzahl der Bienenvölker beim Ordnungsamt, Abteilung Veterinäramt/ Lebensmittelüberwachung, Leineweberstraße 18 – 20, 45468 Mülheim an der Ruhr, anzuzeigen. Die Dienststelle ist unter der E-Mail-Adresse versenden oder telefonisch zu erreichen.

Die Amerikanische oder auch Bösartige Faulbrut ist eine anzeigepflichtige Erkrankung der Bienen. Ihr Erreger, ein sporenbildendes Bakterium namens Paenibacillus larvae, befällt ausschließlich die Bienenbrut. Die Bakterien vermehren sich in der Bienenlarve, töten diese dabei ab und gehen dann in die umweltbeständige Dauerform, die als Spore bezeichnet wird, über. Erwachsene Bienen können nicht an der Faulbrut erkranken, verbreiten aber die Sporen beispielsweise in ihrem Haarkleid oder als Ammenbienen über das Futter und führen so die Infektionskette fort.

Die Seuche beschränkt sich allein auf den Bienenbestand. Menschen und andere Lebewesen sind durch die Faulbrut, auch durch den Genuss von Honig, nicht gefährdet.

Hier finden Sie die Allgemeinverfügung zum Schutz gegen die Amerikanische Faulbrut der Bienen - Einrichtung eines Sperrbezirks - vom 27. Mai 2019.

Ansprechpersonen:

  • Dr. Carolin Richter, Telefon: 0208/455-3170
  • Daniel Kupfer, Telefon: 0208/455-3150

E-Mail: versenden

Weitere Informationen:

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Stand: 29.05.2019

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