Vorschau

Ausstellungen 1. Halbjahr 2020 im KUNSTMUSEUM TEMPORÄR


29. Januar bis 8. März 2020
Julian Reiser. Malerei

Der Maler und Grafiker Julian Reiser (geboren 1982 in Hamburg) ist seit 2018 Stipendiat „Junge Kunst“ auf Schloss Styrum. Zum Abschluss seines Aufenthalts präsentiert er die in Mülheim entstandenen Werke im MUSEUM TEMPORÄR. In seinen Arbeiten experimentiert der NRW.BANK.Kunstpreisträger 2017 mit den unterschiedlichsten bildgebenden Verfahren und reflektiert den Wandel des Kunstbegriffs und der Kunstproduktion über die Epochen hinweg. Dabei kombiniert er figürliche Themen der klassischen Malerei mit abstrakten, computergenerierten Motiven zu spannungsvollen Tableaus.
Julian Reiser hat Freie Kunst an der Kunstakademie Münster studiert und als Meisterschüler von Prof. Klaus Merkel abgeschlossen. 2017 wurde er mit dem NRW.BANK.Kunstpreis ausgezeichnet. Im Anschluss an seinen Aufenthalt in Mülheim wird er ein Stipendium an der Pariser Cité International des Arts in Paris antreten.

20. März bis 17. Mai 2020
Martin Maleschka. Baubezogene Kunst in der DDR 1950 - 1990.
Kunst im öffentlichen Raum. Dokumentarfotografie

Der Cottbuser Architekt Martin Maleschka (geboren 1982 in Eisenhüttenstadt, lebt und arbeitet in Cottbus) hat es sich zur Aufgabe gemacht, die baubezogene Kunst im öffentlichen Raum der DDR zu dokumentieren. Zur kulturellen Hinterlassenschaft der DDR gehört eine bemerkenswert große Anzahl von Kunstwerken im öffentlichen Raum. Als Auftragskunst für Stadtzentren, öffentliche Gebäude und Wohngebiete entstanden, formulieren sie nicht nur einen dekorativ, gestalterischen Anspruch, sondern auch eine politische Botschaft. Von der Ostsee bis zum Erzgebirge ist Martin Maleschka unterwegs, um die akut von Zerstörung oder Verfall bedrohten Kunstwerke fotografisch zu erfassen und in einen (architektur-)historischen Kontext einzuordnen.
Im Kontext der intensiven Auseinandersetzung mit der Kunst im öffentlichen Raum in Mülheim, präsentiert das MUSEUM TEMPORÄR eine Auswahl an Dokumentarfotografien Maleschkas. Sie gewähren einen Blick auf ein Erbe, das im Westen bislang kaum rezipiert ist.

21. Mai bis 21. Juni 2020
Bilder meiner Stadt

Fotografien von Kindern und Jugendlichen

Eine Gruppenausstellung mit Fotografien der Mülheimer Innenstadt ist der Höhepunkt des Bildungs- und Vermittlungsprojektes „Bilder meiner Stadt“. Vorschul- und Grundschulkinder sowie Jugendliche erkunden mit der Kamera unter der professionellen Anleitung von Künstlerinnen und Künstlern sowie Fotografinnen und Fotografen ihr unmittelbares Lebensumfeld. Neben Mark Koppe sind der Fotograf Heiko Tiemann und die Folkwang-Absolventin Tabea Borchardt beteiligt, die 2017 als Stipendiatin „Junge Kunst“ ein Jahr auf Schloss Styrum arbeitete. Die aus der Perspektive von Heranwachsenden entstandenen Fotografien lenken den Blick auf beliebte oder unbeliebte Orte.

Das Fotoprojekt sowie die Ausstellung werden realisiert in Kooperation mit dem Bildungsnetzwerk Innenstadt, der Koordinierungsstelle Kulturelle Bildung sowie mit Kitas und (Grund-)Schulen aus der Mülheimer Innenstadt. Gefördert werden die Projekte durch das Programm „Kultur vor Ort“, der Koordinierungsstelle Kulturelle Bildung und durch das Bildungsnetzwerk Innenstadt.


Stand: 13.01.2020

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