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Blick in das Foyer des Kunstmuseums Mülheim an der Ruhr

AUSSTELLUNGEN 2018
IM KUNSTMUSEUM MÜLHEIM AN DER RUHR


Impuls JUNGER WESTEN, Heinrich Siepmann. Gemälde, 28.1.2018 bis 2.4.2018 Komposition in Gelb und Blau, 1957, Öl auf Spanplatte Kunstmuseum Mülheim an der Ruhr, Impuls JUNGER WESTEN
Heinrich Siepmann. Gemälde
28. Januar 2018 bis 15. April 2018 | Erdgeschoss


Der 1904 in Mülheim an der Ruhr geborene und 2002 hier verstorbene Maler Heinrich Siepmann war neben Gustav Deppe, Thomas Grochowiak, Ernst Hermanns, Emil Schumacher und Hans Werdehausen Mitbegründer und zweimaliger Preisträger des JUNGEN WESTEN. Bis zur Auflösung 1962 war er aktiv in dieser wegweisenden Künstlergruppierung, die ihn aus der Depression und Isolation der unmittelbaren Nachkriegsjahre herausführte und mit ihren Aktivitäten seine Werkentwicklung enorm befruchtete.

Zum 70. Jubiläum der 1947 gegründeten Künstlergruppe, die sich 1948 zu einem Verein formierte, haben sieben der zwanzig RuhrKunstMuseen eine Ausstellungs- und Veranstaltungsreihe initiiert, die aus heutiger Perspektive nach der impulsgebenden Wirkung dieser Künstlergruppe fragt. An dieser Reihe sind das Kunstmuseum Bochum, das Museum DKM in Duisburg, die Kunstsammlungen der Ruhr-Universität Bochum: Campusmuseum. Sammlung Moderne, das Kunstmuseum Gelsenkirchen, das Kunstmuseum Mülheim an der Ruhr, die Kunsthalle Recklinghausen sowie das Märkische Museum Witten beteiligt. Den Abschluss bildet 2018 die oben genannte Einzelausstellung zu Heinrich Siepmann im Kunstmuseum Mülheim an der Ruhr. Sie konzentriert sich im Wesentlichen auf Gemälde.

 


Das Kind in der Kunst
von Beckmann bis Zille
18. Februar 2018 bis 30. Juni 2018 | Ausstellung der Stiftung Sammlung Ziegler

Im frühen 20. Jahrhundert stellten Reformpädagogen wie Ellen Key das Verständnis von Kindheit, Mutterschaft und Erziehung auf eine neue Grundlage. Ihre Vision vom Recht des Kindes auf Anerkennung der eigenen Persönlichkeit stand im Zusammenhang mit einer umfassenden Aufbruchstimmung, die großen Einfluss auf die Kunst und das Geistesleben in Deutschland hatte. Dem Glauben an das Kind als wegweisenden Hoffnungsträger einerseits stand andererseits die bittere Erkenntnis entgegen, dass Zuwendung und individuelle Förderung nur wenigen Kindern vorbehalten war.

Mit Bildern der Sammlung Ziegler und des Kunstmuseums möchte die Ausstellung entlang der Stationen (1.) Mutter und Familie, (2.) Kinder unter sich, (3.) Scham und Affekte (Porträts) in die historische Debatte rund um den Kinderkult des frühen 20. Jahrhunderts einführen und den tiefgreifenden Wandel in der Darstellungstradition nachzeichnen. Die letzte Station – (4.) Mit den Augen des Kindes – befasst sich mit einem formalen Aspekt, wenn etwa Künstler wie Paul Klee, Lyonel Feininger oder Alexej Jawlensky in der Auseinandersetzung mit von Kindern angefertigten Zeichnungen nach neuen Ausdrucksmöglichkeiten suchten.

In der Ausstellung werden rund 70 Arbeiten zu sehen sein, unter anderem von Max Beckmann, Otto Dix, Lyonel Feininger, Alexej Jawlensky, Ernst Ludwig Kirchner, Paul Klee, Käthe Kollwitz,  Max Liebermann, August Macke, Franz Marc, Paula Modersohn-Becker, Otto Mueller, Emil Nolde, Otto Pankok und Heinrich Zille.


Stand: 09.11.2017

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