Bildung und Vermittlung

Dem Kunstmuseum Mülheim an der Ruhr ist es ein wichtiges Anliegen, das Erkennen und Verstehen der Kunst des 20. und 21. Jahrhunderts zu fördern. Kunst eröffnet neue Horizonte, provoziert und fordert zum Nachdenken heraus. Bei der intensiven Auseinandersetzung mit den Originalen wird der Betrachter dazu veranlasst, gewohnte Seh-Erfahrungen zu hinterfragen und ungewohnte Perspektiven einzunehmen. Kulturelle Bildung ist ein lebenslanger Erfahrungsprozess, den der Besucher aktiv im Kunstmuseum erleben kann.

Das Vermittlungsprogramm richtet sich an alle Altersstufen. Es orientiert sich inhaltlich an den unterschiedlichen Interessen und Voraussetzungen der Besucher. Neben regelmäßig stattfindenden öffentlichen Führungen bieten die museumspädagogischen Angebote individuell abgestimmte Vermittlungseinheiten, die sich an Kinder, Jugendliche, Familien, Erwachsene und Menschen mit Behinderungen richten. Methodenreiche Vermittlungsformen wie dialogische Führungen, Workshops unter Einbeziehung eines künstlerisch praktischen Anteils oder spielerisch ganzheitliche Konzepte für die jüngeren Besucher eröffnen tiefer gehende Einblicke in unsere Sammlungsbereiche und Wechselausstellungen. Das Kunstwerk als Original ist nur im Kunstmuseum erlebbar und ist deshalb Mittelpunkt aller Vermittlungsangebote.

 


Gruppenbild der Jugendlichen, die an der Sommerakademie im Kunstmuseum unter der Leitung von Christoph Westermeier teilgenommen haben

ERFOLGREICHE SOMMERAKADEMIE IM KUNSTMUSEUM

Vom 4. bis 6. August 2015 nahmen 10 Jugendliche zwischen 11 und 17 Jahren an der Sommerakademie des Kunstmuseums Mülheim an der Ruhr teil. „Wie in echt!? – Ornament und Abstraktion“ war das Thema der drei Tage. Die Jugendlichen beschäftigten sich mit ausgewählten Werken aus den aktuellen Wechselausstellungen sowie aus der Sammlung des Kunstmuseums. Aus der Betrachtung der Originale entwickelten sie eigene künstlerische Arbeiten. Entstanden sind zehn ganz unterschiedliche Werke auf Plexiglas – eine Art beidseitige Hinterglasmalerei. Zudem erschufen die Jugendlichen Collagen, in denen sie mit Formen, Farben und Formaten experimentierten. Unterstützung und fachkundige Anleitung erhielten die Jugendlichen durch den Künstler und Kunstvermittler Christoph Westermeier, der den Workshop leitete. „Es hat große Freude gemacht, mit den Jugendlichen die Sammlung neu zu sehen und den Einfluss der Kunstwerke auf die entstehenden Arbeiten zu beobachten und zu begleiten.“

 


 


Stand: 08.12.2016

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