Fassadenwettbewerb Make up Mülheim an der Ruhr

Der Mülheimer Fassadenwettbewerb findet bereits seit 1974 statt. Anfangs im jährlichen Rhythmus, später dann alle zwei Jahre. Er wird in der heutigen Form gemeinsam getragen vom Verkehrsverein, der Kreishandwerkerschaft sowie der Maler- und Lackiererinnung, dem Haus-, Wohnungs- und Grundeigentümerverein und der Volksbank Rhein-Ruhr, die sich für den Wettbewerb in besonderem Maße engagiert. In der Jury sind Vertreter der Trägerorganisationen und des Handwerks aktiv.

Fassadenwettbewerb 2012. Prinzeß-Luise-Straße, 2. Preis Kategorie A. 25.06.2013 Foto: Walter SchernsteinDas Ziel des Wettbewerbs hat sich seit damals nicht geändert: Das allgemeine Stadtbild gilt es zu verschönern.

Einsendeschluss für eine Bewerbung (formlos oder per Anmeldekarte) ist der 31. Dezember eines jeden Jahres. Bedingung: Das Gebäude muss nach dem 1. Januar des Jahres gestrichen worden sein. Übrigens nicht zwingend von einem Fachbetrieb: „Auch eine Eigenleistung wird berücksichtigt und honoriert“, so Ursula Deckert, Geschäftsführerin des Verkehrsvereins.

Die Volksbank Rhein-Ruhr stiftet das Preisgeld, das sich auf 1000 Euro für die ersten, 600 Euro für die zweiten und 400 Euro für die dritten Plätze verteilt. Übrigens: Auch wenn das Baugerüst noch steht, kann man sich (bis zum 31. Dezember, Datum des Poststempels) bewerben: Die siebenköpfige Jury tagt erst im Frühjahr. Und sie wertet keine Bilder aus, sondern begibt sich an einem sonnigen Tag per Bus auf Stadtrundfahrt, um die Gebäude direkt vor Ort in Augenschein zu nehmen.

Nach einem Punkteschema werden die Häuser bewertet: Punkte von 1 bis 10 gibt es in den Kategorien „handwerkliche Ausführung“, „optische Gestaltung“ und auch „Straßenbild“ – also wie das frisch renovierte Gebäude im Gesamtzusammenhang wirkt.

Bewertet wird in zwei Gruppen:

  • a) Gebäude aus der Gründerzeit und Jugendstilepoche
  • b) Gebäude ab Baujahr circa 1930

"Während Gebäude aus der Gründerzeit und Jugendstilepoche schon allein durch ihre architektonische Gestaltung wirken, ist bei den Gebäuden im schlichten Baustil ab etwa 1930 fachliche Kompetenz gefordert, um durch entsprechende Farbgestaltung eine positive Wirkung zu erzielen, wobei eine harmonische Angleichung an benachbarte Gebäude bei der Preisermittlung berücksichtigt wird," sagt Deckert.

Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme!

Teilnahmekarten/Prospekte des Fassadenwettbewerbs 2017 „Make up Mülheim an der Ruhr“ sind erhältlich in der Touristinfo im MedienHaus, an der Infotheke im Historischen Rathaus/Technischen Rathaus, bei Haus & Grund sowie der Volksbank (Düsseldorfer Straße 69, Saarner Straße 461).

Auch bei der Maler- und Lackierer-Innung gibt es Teilnahmekarten, dorthin gehen alle Bewerbungen: Zunftmeisterstraße 26, 45468 Mülheim.

Die Malerarbeiten müssen von einem eingetragenen Betrieb des Malerhandwerks oder durch Eigenleistung erfolgt sein.

Das Ziel des Wettbewerbs hat sich
seit damals nicht geändert: Das allgemeine
Stadtbild gilt es zu verschönern.
Denn wenn der eine
oder der andere Nachbar sein
Haus von außen aufpeppt, ziehen
die Nachbarn oft nach, hat Andreas
Noje, Geschäftsführer von
Haus und Grund, schon häufig beobachtet.
Obwohl alles, klar, auch
eine Kostenfrage ist: Mancher
Eigentümer zieht eineWärmedämmung
einer schönen Fassade vor.

Übrigens bis zum Jahresende,
Einsendeschluss für eine Bewerbung
(formlos oder per Anmeldekarte)
ist der 31. Dezember. Bedingung:
Das Gebäude, egal, ob es für
eine Prämierung der Häuser bis
Baujahr 1930 oder ab 1930 ins
Rennen geht, muss nach dem 1. Januar
2016 gestrichen worden sein.
Übrigens nicht zwingend von
einem Fachbetrieb: „Auch eine
Eigenleistung wird berücksichtigt
und honoriert“, sagt Andreas Noje,
der ebenso in der Jury sitzt wie Vertreter
des Verkehrsvereins, der Maler-
und Lackierer-Innung sowie
der Volksbank Rhein-Ruhr. Letztere
hat wieder das Preisgeld von
4000 Euro gestiftet, das sich auf
1000 Euro für die ersten, 600 Euro
für die zweiten und 400 Euro für
die dritten Plätze verteilt.
Übrigens: Auch wenn das Baugerüst
noch steht, kann man sich (bis
zum 31. Dezember, Datum des
Poststempels) bewerben: Die siebenköpfige
Jury tagt erst im Frühjahr.
Und sie wertet keine Bilder
aus, sondern begibt sich an einem
sonnigen Tag per Bus auf Stadtrundfahrt,
um die Gebäude direkt
vor Ort in Augenschein zu nehmen.
21 Bewerbungen gab es beim
letzten Mal, im Jahr 2015. Nach
einem Punkteschema werden die
Häuser auch dieses Mal bewertet:
Punkte von 1 bis 10 gibt es in den
Kategorien „handwerkliche Ausführung“,
„optische Gestaltung“
und auch „Straßenbild“ – also wie
das frisch renovierte Gebäude im
Gesamtzusammenhang wirkt.
Auch Häuserfassaden gehen mit
der Mode, wie Ursula Deckert
weiß: „Vor einigen Jahren hatten
wir oft sehr kräftige Farben, wie
Blau und Rot.“ Derzeit gehe der
Trend doch eher zu gedeckten Tönen,
Grau und Weiß finde häufig
Verwendung. Übrigens: „Auch Besitzer
von Fachwerkhäusern dürfen
gern mitmachen“, betont Ursula
Deckert. „Das hatten wir in der
Vergangenheit schon mehrfach.“
Einmalig war aber wohl der Fall
eines Hauses, das vor etlichen Jahren
mit einer in knalliger Farbe gestrichenen
Fassade einen der Geldpreise
gewann. Dieses Haus stand
allerdings unter Denkmalschutz,
und das sollten Eigentümer bei der
Farbauswahl und der Gestaltung
der Fassade unbedingt bedenken.Das Ziel des Wettbewerbs hat sich seit damals nicht geändert: Das allgemeine Stadtbild gilt es zu verschönern. Denn wenn der eine oder der andere Nachbar sein Haus von außen aufpeppt, ziehen die Nachbarn oft nach, hat Andreas Noje, Geschäftsführer von Haus und Grund, schon häufig beobachtet. Obwohl alles, klar, auch eine Kostenfrage ist: Mancher Eigentümer zieht eineWärmedämmung einer schönen Fassade vor.

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Stand: 22.11.2017

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