Grundsteuerveranlagung

Abbildung von zwei angrenzenden Grundstücken. Bemessungsgrundlage ist sowohl die Frontlänge eines Grundstücks, als auch die Klassifizierung der Straße sowie die Zahl der wöchentlichen Reinigungen.  Basis für die Erhebung der Grundsteuer ist der vom Finanzamt ermittelte Einheitswert eines jeden Grundstücks (= steuerliche Einheit). Bei dessen Festsetzung wird bereits über die sachliche und persönliche Steuerpflicht der Gemeinde gegenüber entschieden. Aus dem Einheitswert wird gleichfalls vom Finanzamt der Grundsteuermessbetrag errechnet; er bildet die Bemessungsgrundlage für die Grundsteuer. Deren jährliche Höhe ergibt sich durch Multiplikation von Grundsteuermessbetrag und dem von der Gemeinde bestimmten Hebesatz.

Die Grundsteuer wird jeweils für ein Kalenderjahr festgesetzt und zum 15. Februar, 15. Mai, 15. August und 15. November zu einem Viertel fällig. Auf Antrag des Steuerschuldners kann gemäß § 28 Absatz 3 Grundsteuergesetz die Grundsteuer abweichend am 1. Juli in einem Jahresbetrag entrichtet werden. Der Antrag muss aber spätestens bis zum 30. September des vorangehenden Kalenderjahres gestellt werden. Die beantragte Zahlungsweise bleibt so lange maßgebend, bis ihre Änderung beantragt wird; die Änderung muss spätestens bis zum 30. September des vorangehenden Jahres beantragt werden. Weiterhin besteht für Sie die Möglichkeit, am Lastschrifteinzugsverfahren teilzunehmen.

Weitere Informationen für Käufer und Verkäufer einer Grundbesitzung in Mülheim an der Ruhr können Sie unserem Informationsblatt entnehmen.

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Stand: 22.01.2018

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