Kindheit, Mutterschaft und Erziehung: MUT-Frauen besuchen das Kunstmuseum

Am 12. Juni 2018 besuchte eine Gruppe von Teilnehmerinnen des niederschwelligen Mülheimer Sprachprogramms „MUT – mitmachen und trauen“ die Ausstellung „Das Kind in der Kunst“ des Kunstmuseums Mülheim an der Ruhr.

Teilnehmerinnen des MUT-Cafes besuchen das Kunstmuseum am 12.06.2018. - Sabine Gronek

Mit der Führung durch die Stationen der Ausstellung, die sich in rund 80 Werken mit den Themen Kindheit, Mutterschaft und Erziehung im 20. Jahrhundert befasst, bot sich den Teilnehmerinnen die Gelegenheit, sich mit ihrer eigenen Mutterschaft und ihrem Familienleben auseinanderzusetzen und in einen gemeinsamen Austausch zu kommen. Die Ausstellung zeigte eindrucksvoll, wie die Künstler die Wirklichkeit der damals lebenden Kinder abbildeten und damit auch gesellschaftskritisch auf die sozial ungleichen Lebensverhältnisse reagierten.

Die Museumspädagogin und Kunstvermittlerin Judith Brinkmann bot den Frauen immer wieder Anlässe, sich über die in den Bildern dargestellten Emotionen auszutauschen. Es wurde deutlich, dass nur wenige Kinder damals eine liebevolle Zuwendung und individuelle Förderung durch ihre Eltern erhielten, was die Teilnehmerinnen sichtlich berührte.

MUT-Frauen besuchen das Kunstmuseum am 12.06.2018. - Sabine Gronek

Nach der Führung gab Judith Brinkmann den Müttern noch einen Einblick in den „Lernort Kunstmuseum“ und berichtete über die verschiedenen Angebote für Kita- und Schulkinder, wie zum Beispiel die Ferienprogramme, Workshops und Malschule.

Diese Sonderaktion im Rahmen des  MUT-Programms organisierte das Bildungsnetzwerk Styrum in Kooperation mit dem Kunstmuseum Mülheim an der Ruhr, um den Teilnehmerinnen eine Möglichkeit zu bieten, Kulturangebote kennenzulernen und ihnen Sprache im Zusammenhang von Kunst und Kultur zu vermitteln.

AMIF-Logo. Das Projekt Mülheim spricht viele Sprachen wurde aus Mittel des AMIF-Fonds kofinanziert. - BAMF

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Stand: 21.06.2018

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