Krisenstabsleiter zum Betrieb der Mülheimer Schulen

Krisenstabsleiter zum Betrieb der Mülheimer Schulen

Stadtdirektor Dr. Frank Steinfort Dezernat III - Walter Schernstein

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Stand: 16. April 20201

Das Land hat entschieden: Die Schulen bleiben zu!

„Wir sind sehr froh, dass es nun eine landesweit einheitliche Regelung in Sachen Schulschließungen gibt“, so Mülheims Krisenstabsleiter Stadtdirektor Dr. Frank Steinfort. „Es gab gute Gründe, warum wir eine Schließung der Schulen am Montag nicht vorgesehen hatten. Dazu gehört insbesondere auch die Tatsache, dass nachweislich in den Schulen keine Infektionen stattfinden, sondern vornehmlich im privaten Kreis, in der Familie oder beim Zusammentreffen mit Freunden. Schülerinnen und Schüler haben besonders unter der Coronapandemie leiden müssen, da die Schulen zeitweise geschlossen wurden und Onlineunterricht nur sehr verzögert stattgefunden hat. Hierdurch haben auch die sozialen Kontakte stark gelitten, die wir für eine gesunde Entwicklung unserer Kinder nicht außer Acht lassen dürfen“, so Steinfort.

Derzeit liegen viele Anfragen zu Schulschließungen aus Kommunen vor, schreibt jetzt das Land NRTW an die Städte. Um eine einheitliche Vorgehensweise sicherzustellen, hat sich das Land entschieden, auf Landesebene eine Regelung in der Betreuungsverordnung mit einer entsprechenden Allgemeinverfügung zu erlassen. Demnach werden in den in der Allgemeinverfügung genannten Kommunen die Regelungen zum Schulbetrieb, die in dieser Woche galten fortgesetzt, das heißt es bleibt bei der Aussetzung des Präsenzunterrichts mit Ausnahme der Abschlussklassen, sowie einer Notbetreuung.
 
Die Regelung betrifft folgende 13 Kommunen:
1.        Stadt Duisburg
2.        Stadt Gelsenkirchen
3.        Stadt Hagen
4.        Stadt Krefeld
5.        Märkischer Kreis
6.        Stadt Mülheim an der Ruhr
7.        Oberbergischer Kreis
8.        Rheinisch-Bergischer Kreis
9.        Stadt Remscheid
10.      Kreis Siegen-Wittgenstein
11.      Stadt Solingen
12.      Kreis Unna
13.      Stadt Wuppertal
 


Meldung vom 15. April 20201:

Krisenstabsleiter, Stadtdirektor Dr. Frank Steinfort: "Angesichts des heutigen Inzidenzwertes für die Stadt, der die Grenze von 200 überschreitet, stellt sich die Frage über die Ausgestaltung des Schulbetriebs ab der kommenden Woche. Die Schulministerin hat am gestrigen Tage mitgeteilt, dass ab dem 19. April 2021 alle Jahrgangsstufen wieder im Wechselunterrichtsmodell beschult werden, so dass alle Schülerinnen und Schüler tageweise auch wieder Präsenzunterricht erhalten. Die derzeit gültigen Regelungen für das Land NRW sehen keine automatischen Schulschließungen bei der Überschreitung der Inzidenzgrenze von 200 vor. Dies ist derzeit im Zuge einer Änderung des Infektionsschutzgesetzes auf Bundesebene vorgesehen, welche allerdings noch nicht abschließend beschlossen wurde. Insofern werden die Mülheimer Schulen am kommenden Montag zunächst mit dem landesweit angekündigten Wechselunterricht starten. Der Krisenstab wird die Entwicklung der hiesigen Inzidenzlage weiter beobachten und in seiner Sitzung am 19. April 2021 über gegebenenfalls zu ergreifende Maßnahmen beraten. Sollte dies auch den Schulbereich auch im Laufe der kommenden Woche betreffen, so werden alle am Schulleben Beteiligte rechtzeitig darüber informiert.“

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Stand: 16.04.2021

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