Kunstmuseum Mülheim an der Ruhr

AUSSTELLUNGEN - TERMINE - PROJEKTE


KUNSTMUSEUM TEMPORÄR UND MUSEUMSSHOP GEÖFFNET 

Auf dem Bild ist der Eingangsbereich des Kunstmuseums Temporär zu sehen, sowie das Schaufenster des Museumsshops. - Kunstmuseum Mülheim an der Ruhr

Für den Besuch im KUNSTMUSEUM TEMPORÄR empfehlen wir eine medizinische Maske zu tragen sowie den Mindestabstand von 1,50 Metern einzhalten. 

Aktuelle Öffnungszeiten

  • Dienstag bis Freitag, 10 bis 18 Uhr
  • Samstag und Sonntag, 10 bis 14 Uhr
  • Montag und Feiertage geschlossen

Seit November 2018 finden Sie das KUNSTMUSEUM TEMPORÄR gemeinsam mit dem Museumsshop in der Schloßstraße 28-30. Der Betrieb in der Alten Post wurde im September 2018 wegen Sanierungsarbeiten eingestellt.


Ursula Hirsch. Vor aller Augen
Collagen und Zeichnungen
15. März bis 3. Juli 2022

Ausstellungsansicht Ursula Hirsch. Vor aller Augen im Kunstmuseum Temporär. Foto Copyright 2022, Walter Schernstein - Kunstmuseum Mülheim an der RuhrDie Einzelausstellung präsentiert Zeichnungen und Collagen aus dem Werk der Ruhrpreisträgerin Ursula Hirsch. Die Werke sind Teil der Schenkung, die die 1929 in Düsseldorf geborene Künstlerin dem Kunstmuseum Mülheim an der Ruhr und seiner öffentlichen Sammlung 2019 vermachte.

Im Fokus stehen Papierarbeiten aus den späteren Jahren, in denen sich ihre Auseinandersetzung mit der Technik der Collage intensivierte. Ursula Hirsch, die als ausgebildete Glasmalerin mit konstruktiv-geometrischen Gestaltungen hervortrat, erweiterte analog zu dieser Technik auch ihr Spektrum an Themen und Motiven. Mehr...


 

Dore O. in der Kulisse zu ihrem Film Blindmans Ball, 1988  Foto: Michael Kerstgens, Oberhausen - Kunstmuseum Mülheim an der RuhrNachruf auf die Künstlerin und Filmemacherin Dore O.

Im Alter von 75 Jahren ist die Filmemacherin, Malerin und Fotografien Dore O. verstorben. Mit ihr verliert die Filmwelt, die Kunstszene und die Stadt Mülheim eine ihrer größten Persönlichkeiten.

Das Kunstmuseum Mülheim an der Ruhr hat ihr Schaffen stets mit Ausstellungen begleitet und mehrere ihrer fotografischen Werke in seinem Sammlungsbestand; darunter Schattenporträts in Form von überarbeiteten Polaroids von Werner Nekes, Helge Schneider und Evelyn Serwotke. 1996 richtete das Museum eine Einzelausstellung der Künstlerin aus. 2014 war sie in der Ausstellung „RuhrKunstSzene“, einem großangelegten Ausstellungsprojekt der RuhrKunstMuseen, mit einer installativen Filmprojektion im Kunstmuseum vertreten. In den Jahresausstellungen der Arbeitsgemeinschaft Mülheimer Künstlerinnen und Künstler war Dore O. regelmäßig präsent und bis 2015 Mitglied der Künstlergruppe „AnDer“. Das Team um Museumsleiterin Dr. Beate Reese ist tief erschüttert.

Mehrfach ausgezeichnet hat die documenta-Teilnehmerin (1972 und 1977) und Ruhrpreisträgerin (1974) über Jahrzehnte ein komplexes, facettenreiches Werk aus Film, Fotografie, Objekten, Assemblagen und Installationen entwickelt. Licht und Belichtung waren für sie der Ausgangspunkt, um das Ephemere einer vermeintlichen Wirklichkeit zu erfassen.

Im Anschluss an ein Design-Studium an der Fachhochschule Krefeld und dem Studium der Malerei in Hamburg und Perugia, widmete sich Dore O. ab 1967 der Filmarbeit. Gemeinsam mit ihrem damaligen Mann, den berühmten Filmregisseur Werner Nekes, gründete die gebürtige Mülheimerin die „Hamburger Filmmacher Cooperative“. Mit Werken wie „jüm-jüm“ (1967) und „Beuys“ (1981) schrieben sie Filmgeschichte und machten Mülheim zur Keimzelle des Experimental- und Avantgardefilms.

Mit einer Synthese aus Film, Malerei, Lyrik und Musik sowie Montagen aus collagenartigen Sequenzen und Überblendungen entwickelte Dore O. auch in ihren Solo-Arbeiten eine eigene Bildsprache. Ihre Filme, u. a. „Alaska (1968), „Lawale“ (1969), „Kaldalon“ (1971), „Kaskara“ (1974), „Blindman’s Ball“ (1988), „Candida (1991) und „eye-step“ (2000) – teilweise mit autobiografischen Inhalten und in denen Dore O. selbst als Darstellerin auch vor der Kamera wirkte, wurden national und international auf zahlreichen Festivals und in Ausstellungen gezeigt. Retrospektiven fanden weltweit in Museen und Kinematheken statt. Erst im Januar dieses Jahres wurde Dore O. mit dem Ehrenpreis der Deutschen Filmkritik für ihr Gesamtwerk ausgezeichnet. Im Zuge der Erhaltung des Filmerbes werden ihre Filme aktuell von der Deutschen Kinemathek restauriert.


Publikation zu den Kunstsammlungen des Kunstmuseums erschienen

Auf dem Foto sind die Museumsleiterin Frau Dr. Beate Reese und zwei Mitglieder des Vorstandes des Förderkreises für das Kunstmuseum Mülheim an der Ruhr zu sehen. Frau Ursula Ullrich-Köhler und Dr. Carsten Küpper. Das Foto zeigt außerdem den neuen Sammlungskatalog. - Kunstmuseum Mülheim an der Ruhr, Foto: Walter Schernstein

Eine Banderole im Goldton hält die gut 240 Seiten der soeben erschienenen Publikation zusammen, die kurzweilig in die Sammlungen des Kunstmuseums einführt. 

Dieser gebundene Katalog führt auch ein in die wechselvolle Geschichte des Mülheimer Museums, das sich von einem Stadt- und Heimatmuseum zu einem Kunstmuseum entwickelt hat und heute drei Sammlungen beheimatet: Die Sammlung des Nobelpreisträgers Karl Ziegler, die Zille-Sammlung Themel sowie die öffentliche, städtische Kunstsammlung.  

Finanziert ist die Publikation ausschließlich aus Erträgen des ehrenamtlich geführten Museumsshops. 
Seit seiner Gründung 1979 hat der Förderkreis für das Kunstmuseum Mülheim an der Ruhr e. V. mit zahlreichen Erwerbungen zur Erweiterung und Profilierung der Städtischen Sammlung beigetragen.

Die Publikation Die Sammlungen im Kunstmuseum Mülheim an der Ruhr ist im Shop des KUNSTMUSEUMS TEMPORÄR, Schloßstraße 28-30, zum Preis von 24 Euro erhältlich. Für Mitglieder des Förderkreises gilt der Vorzugspreis von 22 Euro.


Die Briefmarke – Das kleine Plakat
Briefmarke Individuell zum 100. Geburtstag von Joseph Beuys


Pünktlich zum 100. Geburtstag von Joseph Beuys erscheint in Zusammenarbeit mit dem Museum für Moderne Kunst München und dem Förderkreis für das Kunstmuseum Mülheim an der Ruhr e. V. eine von der Deutschen Post gedruckte Briefmarke Individuell mit dem berühmten Motiv La rivoluzione siamo Noi! (Wir sind die Revolution).

Briefmarke Individuell Joseph Beuys: La rivoluzione siamo Noi, 1972 Kunstmuseum Mülheim an der Ruhr, Coyright Joseph Beuys Estate / VG Bild-Kunst Bonn, 2021 - Briefmarke Individuell Joseph Beuys: La rivoluzione siamo Noi, 1972 Kunstmuseum Mülheim an der Ruhr, Copyright Joseph Beuys Estate / VG Bild-Kunst Bonn, 2021

Sie kann im Zehnerbogen zum Kunst-Sonderpreis von 25 Euro, mit einem Briefmarkenwert von 8 Euro, über das Bestellformular erworben werden. 
 


Neuerwerbung von rund einhundert Künstlerplakaten von Joseph Beuys für das Mülheimer Kunstmuseum

Über einhundert autorisierte Künstlerplakate von Joseph Beuys, ergänzt durch Einladungen, Aufrufe und Manifeste, bereichern die grafische Sammlung des Kunstmuseums Mülheim an der Ruhr. Ermöglicht hat diese Neuerwerbung der Förderkreis für das Kunstmuseum Mülheim an der Ruhr e. V. unter dem Vorsitz von Dr. Carsten Küpper. Aus eigenen Mitteln konnte der Verein diese modernen Kommunikationsmedien aus der Sammlung von Prof. Dr. Axel Hinrich Murken erwerben und dem Museum übergeben.

Einen umfassenden Einblick in den rund einhundert Künstlerplakate, Einladungen, Aufrufe und Kleinstdrucksachen umfassenden Bestand des Mülheimer Kunstmuseums vermittelt jedoch die druckfrische Publikation:
Axel Hinrich Murken
Joseph Beuys: In Bewegung. Plakate – Stationen seiner Kunst,
Herzogenrath 2021

Sie erhalten den Katalog im KUNSTMUSEUM TEMPORÄR für 14,50 Euro. 
 


RuhrKultur.Card 2022
51 Kulturerlebnisse auf einer Karte 

Werbematerial zur RuhrKulturCard 2022 der Ruhr Tourismus GmbH zum Verkaufstart am 15.November - Kunstmuseum Mülheim an der Ruhr

Auch in 2022 ist die einzigartige Kulturszene im Ruhrgebiet mit einer Jahreskarte zu erleben: Die RuhrKultur.Card führt wieder zu Kunst in hochkarätigen Museen, atemberaubenden Theater- und Festivalvorstellungen sowie zu besonderen Kulturschätzen, die Erlebnisse zwischen Geschichte, Wissenschaft, Kunst und Industriekultur versprechen. Erweitert wird das Angebot um drei neue Kulturschätze, der Preis bleibt jedoch mit 45 Euro gleich. Neben der analogen Karte im Kreditkartenformat ist die RuhrKultur.Card 2022 erstmals auch als digitale eCard erhältlich (aktuell ausschließlich im Webshop). Mehr...

Hinweis:
Im KUNSTMUSEUM TEMPORÄR ist die Zahlung mit EC-Karte nicht möglich.
 


Sanierungsarbeiten im Kunstmuseum

Kunstmuseum Mülheim an der Ruhr, Baustellenfoto, Dachgeschoss - Kunstmuseum Mülheim an der Ruhr, Foto: Martin Möller/FUNKE Foto Service

Weitere Einblicke in die Baustelle im Kunstmuseum erhalten Sie in der Bildergalerie.


Wir machen Museum!

Wir machen Museum!, ein kommunales Kooperationsprojekt zwischen dem Kunstmuseum Mülheim an der Ruhr, der Camera Obscura Museum zur Vorgeschichte des Films und offenen Ganztagsgrundschulen aus Mülheim

Von Januar 2015 bis Dezember 2017 war das Kunstmuseum zusammen mit der Camera Obscura mit dem Projekt "Wir machen Museum!" Partner im Förderprogramm "Von uns – für uns! Die Museen unserer Stadt entdeckt." des Bundesministeriums für Bildung und Forschung und des Deutschen Museumsbundes (DMB). In diesem Rahmen sind Filme entstanden, die das Projekt in beiden Museen vorstellen.


Weitere Infos

Stand: 23.05.2022

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