Neue Reihe des Stadtarchivs

Mülheimer Geschichtshefte, Nr. 1/2020: Wat war da früher noch mal Ladengeschichten aus Eppinghofen - Inge Merz/Stadtarchiv

„Mülheimer Geschichtshefte“ als neue Reihe des Stadtarchivs

Es sind oft die „kleinen Geschichten“, die den Anstoß geben, sich für einen Moment aus dem Alltag zu stehlen. Erinnerungen, die wir mit anderen teilen wollen, auf die wir aufmerksam machen wollen. Geschichten, die Hand und Fuß haben, gut erzählt sind und so zu wichtigen Dokumenten für die Zeit zwischen Gestern, Heute und Morgen werden.

Mülheimerinnen und Mülheimer erzählen solche Geschichten und präsentieren ihre Schätze in der neuen Reihe „Mülheimer Geschichtshefte“ ihren Mitbürgerinnen und Mitbürgern – Texte aus der Mitte der Bürgerschaft, kompakt, fundiert, ansprechend. Die neue Reihe, die neben den wissenschaftlichen Veröffentlichungen des Stadtarchivs existiert, erscheint in loser Folge und kleiner Auflage immer dann, wenn spannende Beiträge vorliegen.

Das erste Heft führt uns auf die Eppinghofer Straße:

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Inge Merz,
Wat war da früher noch mal?
Ladengeschichten aus Eppinghofen
Heft Nr. 1 / 2020

PDF-Download der Broschüre
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Die Eppinghofer Straße war und ist im Stadtteil Eppinghofen eine bedeutende Verkehrs-, Verbindungs- und Einkaufsstraße. Zwischen Hauptbahnhof und Aktienstraße konnte man im Laufe der Jahrzehnte einen ausgeprägten Kulturwandel erleben. Zu Anfang des zwanzigsten Jahrhunderts prägten bäuerlich betriebene Fachwerkhäuser, Hofläden und kleine Handwerksbetriebe das wuselige Geschehen. Nach dem zweiten Weltkrieg, als die zerstörten Häuser wieder aufgebaut wurden und die Wirtschaft langsam in Schwung kam, wandelte sich das Bild. Die Häuser wurden „moderner“ und aus einem Hofladen wurde ein Geschäft mit Schaufenstern. Meist waren es Familienbetriebe, die diverse Lebensmittel oder Nützliches für den alltäglichen Bedarf anboten.

Maßnahmen im Straßenbau und das Aufkommen der Supermärkte zogen in den 1970er Jahren erneut einen fundamentalen Wandel nach sich. Für nachfolgende Generationen rechneten sich die kleinen Fachbetriebe nicht mehr und wurden nach und nach geschlossen.

Heute prägt ein multikulturelles Bild die Eppinghofer Straße. Türkische, asiatische, afrikanische und russische Geschäfte sind Zeichen der Globalisierung und haben die „Tante-Emma-Läden“ von einst abgelöst.

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Stand: 26.08.2020

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