Migration · Integration · Interkulturelles Leben
Das Gesicht der Migration in Mülheim an der Ruhr zeigen

Migration & Geschichte - Aktuelles

 

Unser Projekt Migration & Geschichte wird ständig unter Mitwirkung der Mülheimer Bürgerinnen und Bürger fortgeschrieben. Hier wollen wir die neuesten Entwicklungen zeigen.


Ausstellungseröffnung zum Thema Migration in der Heinrich-Thöne-Volkshochschule am 14.1.2009 fand viel Beachtungwww.migration-geschichte.de ist ein an der Mülheimer Heinrich-Thöne-Volkshochschule angesiedeltes Projekt mit dem Ziel einer dauerhaften, nachhaltigen Migrationsdokumentation aus dem persönlichen Blickwinkel der in Mülheim an der Ruhr lebenden Menschen.

Wenn auch Sie Beiträge zum Thema Migration & Geschichte haben, schreiben Sie uns bitte:
vhs@muelheim-ruhr.de


Termine

migration-geschichte.de: Ikon zur Kennzeichnung von TerminenHier finden Sie die Termine des Arbeitskreises Migration & Geschichte an der VHS und Hinweise auf Veranstaltungen, die mit den Themen Migration, Integration und interkulturelles Leben in Verbindung stehen.


Projekte

migration-geschichte.de: Ikon zur Kennzeichnung von ProjektenHier werden Projekte vorgestellt, die Sie kennen sollten und die mit den Themen Migration, Integration und interkulturelles Leben in Verbindung stehen.

 


 

Integration macht gute Fortschritte

Preisträger der Ehrenamtsaktion am 13. Juli 2011 beim Bürgerempfang in der Stadthalle Mülheim an der Ruhr
Preisträger der Ehrenamtsaktion am 13. Juli 2011 beim Bürgerempfang in der Stadthalle Mülheim an der Ruhr (Foto: Walter Schernstein)

Dank an Stella Weber und Mathias Tambe

Unter dem Motto „Menschen machen’s möglich“ suchte RWW wieder gemeinsam mit lokalen Medienpartnern auch in Mülheim an der Ruhr nach Einzelpersonen, die sich in besonderer Weise ehrenamtlich engagieren und ihre Freizeit in den Dienst der guten Sache stellen.

Aus allen eingegangenen Vorschlägen beziehungsweise Bewerbungen wählte eine Jury zehn Kandidatinnen und Kandidaten aus, die den Lesern in einem Zeitungsportrait vorgestellt wurden. Anschließend wählten die Leser der WAZ die drei Erstplatzierten. Als Preisgeld winkten 3.000, 2.000 und 1.000 Euro. Unter die zehn Ausgewählten kamen in diesem Jahr auch zwei Aktive mit schwarzafrikanischem Kulturhintergrund aus unserem Arbeitskreis Migration & Geschichte: Stella Weber und Mathias Tambe. Herzlichen Glückwunsch.

Schnelle und kostenlose Hilfe bei Streit in Familien: Die neuen Streitmoderatorinnen wurden vorgestellt
Schnelle und kostenlose Hilfe bei Streit in Familien: Die neuen Streitmoderatorinnen wurden vorgestellt (Foto: Klaus Wichmann)

Hilfe für Familien: Wegrennen ist keine Lösung

Im Rahmen des Projektes „Wegrennen ist keine Lösung“ begann im Juni 2011 die Ausbildung zu Streitmoderatorinnen. Die Initiatorin Stella Weber skizziert die Ausgangssituation: „Die Eltern verstehen die Kinder nicht. Die Kinder hören nicht zu. Man streitet nur noch. Eine gemeinsame Lösung ist schwierig.“ Jetzt wurden die neuen Streitmoderatorinnen am 19. Juli 2011 im Stadtteilbüro Eppinghofen vorgestellt.

Und so geht das: Man ruft 02 08 – 3 78 72 17 oder 01 77 – 7 94 62 62 an und die Streitmoderatorinnen kommen zu den Familien. Man setzt sich gemeinsam an einen Tisch und sucht nach Lösungen. Dieses Angebot wird natürlich diskret und vertraulich behandelt.

Klaus Wichmann, Mülheim an der Ruhr, im Juli 2011


 

migration-geschichte.de: Enorm aktiv: Arbeitskreis Migration & Geschichte
Das neue Gesicht Mülheims, der VHS-Arbeitskreis, für mehr Integration

Enorm aktiv: Arbeitskreis Migration & Geschichte

Nicht nur der Internetauftritt migration-geschichte.de wächst beständig und hat mittlerweile viele regelmäßige Besucher, weit über die Stadtgrenzen hinaus. Auch die Aktivitäten des VHS-Arbeitskreises Migration & Geschichte waren im ersten Semester 2011 so vielfältig wie nie zuvor. Dank gilt allen, die aktiv mitgemacht haben, vor allem den vielen Gästen, die mit Rat und Tat wichtige Informationen vermitteln konnten. Und Dank auch denen, die sich zu politischen Situationen mutig geäußert haben. Außerdem Dank denen, die neue Aktionen möglich gemacht haben.

migration-geschichte.de: Enorm aktiv: Arbeitskreis Migration & Geschichte
Bild links: Klaus Wichmann, Udo Brost, Dagmar van Emmerich, Thomas Aring, Gerti Becker-Dittrich. Bild rechts: Mitarbeiter des Ausländeramtes

Erster Veranstaltungs-Schwerpunkt:
Eingliederung von Migrantinnen und Migranten in den Arbeitsmarkt

Ein ehrgeiziges Vorhaben, das der VHS-Arbeitskreis sich da auf die Agenda geschrieben hat. Aber – es hat sich gelohnt, wie schon der überdurchschnittlich zahlreiche Besuch der Diskussions- und Informations-Veranstaltungen gezeigt hat. Die Moderation übernahm Klaus Wichmann.

1. Veranstaltung: Warum haben es Migrantinnen und Migranten nach wie vor schwer, sich in den Arbeitsmarkt zu integrieren? Welche Probleme gibt es bei der Anerkennung ausländischer Qualifikationen? Welche Hindernisse müssen überwunden werden, um einen Platz im Arbeitsmarkt zu finden? Welche Rolle spielen Herkunft, Hautfarbe oder Religion?

2. Veranstaltung: Der neue IntegrationskomPASS „als Start in den Integrationsprozess.“ Der Leiter des Ausländeramtes, Udo Brost hat zusammen mit seinen MitarbeiterInnen über das Projekt „IntegrationsStart – MitarbeiterInnen der Mülheimer Ausländerbehörde als Integrations-LotsInnen“ berichtet.

3. Veranstaltung: „Diskriminierung bei der Eingliederung in den Arbeitsmarkt aufgrund Herkunft, Hautfarbe, Religion oder Geschlecht?“ Diese Gäste beantworteten Fragen: Prof. Dr. Haci Halil Uslucan, Wissenschaftlicher Direktor, ZFTI ­– Stiftung Zentrum für Türkeistudien in Essen. Sybille Lorke, Geschäftsstellenleiterin und Sabine Knapstein, Teamleiterin Arbeitgeber-Service der Agentur für Arbeit in Mülheim an der Ruhr.

migration-geschichte.de: Enorm aktiv: Arbeitskreis Migration & Geschichte
Informationen aus erster Hand über Nordafrika: Widad Ayari, Mahmud-Sami Saadawia, Sayed Siam

Zweiter Veranstaltungs-Schwerpunkt:
Umbruch in Nordafrika, Chance für Demokratie?

„Afrika ist nicht irgendwo, sondern direkt vor unserer Haustür. Deshalb dürfen wir nicht wegschauen, wenn Menschen in Nordafrika ihre berechtigten Forderungen nach Demokratie durchsetzen wollen.“ Diese Behauptung und das aktuelle Zeitgeschehen waren Anlass für eine große Veranstaltung, zu der annähernd 60 Interessierte kamen. Zum Gespräch und zur Diskussion stellten sich Mülheimer Migrantinnen und Migranten aus Tunesien, Ägypten, Libyen, Marokko und aus Algerien.

Tunesien: Frau Widad Ayari, Juristin; Ägypten: Herr Sayed Siam, Betriebswirt und Maschienbaukonstrukteur, Mitgliedschaften: Friedensforum, MIT, Koordinierungsrat der Stadt Mülheim an der Ruhr; Libyen: Herr Mahmud-Sami Saadawia, Master Maschinenbau und Doktorand an der Uni Duisburg/Essen; Marokko: Herr Mohammed Haimami, Vorsitzender der Moschee Arrahma e. V., Vorsitzender des Dachverbandes der marokkanischen Vereine in Deutschland e. V. Die Gesprächsleitung hatte Klaus Wichmann.

Aus heutiger Sicht stellt sich die Situation in der Arabischen Welt ganz kurz gefasst so dar: Tunesien entwickelt sich ganz gut in Richtung Demokratie, aber viele alte Strippenzieher sitzen noch in Amt und Würden. In Libyen ist die Lage völlig unübersichtlich und erschreckend, mittlerweile kämpfen Stämme aus dem Süden an der Seite von Gaddafi. In Ägypten herrscht Frust, es gab blutige Auseinandersetzungen mit Toten zwischen Muslimen und christlichen Kopten. Der Jemen taumelt. Syrien entwickelt sich zum Drama. In Marokko, Algerien und Jordanien scheint es verhältnismäßig friedlich.

Weitere Informationen: Bitte lesen Sie die Beiträge

migration-geschichte.de: Aktiv sein im Alter: Migration & Geschichte zu Gast
Teilnehmer des VHS-Kurses „Aktiv sein im Alter“

Arbeitskreis Migration & Geschichte unterwegs

VHS-Arbeitskreis „Aktiv sein im Alter“: Die Kursleiterin Britta Stalleicken beschreibt im Programm der Heinrich-Thöne-Volkshochschule, welche Angebote sie für jung gebliebene Ältere bietet: „Was um uns herum vor sich geht – es interessiert uns.“ Im Frühjahr wollte diese VHS-Gruppe etwas wissen über „Toleranz – Sozialer Frieden in unserer Stadt“ und hatte daher ein Gespräch vereinbart über die Arbeit des Arbeitskreises Migration & Geschichte. Nach einer angeregten, durchaus kritisch geführten Diskussion wurde festgestellt: „Die anwesenden Kursteilnehmer verließen die VHS mit einem gefüllten Päckchen voller Aktivitätslust, den Alltag toleranter zu begehen... “

migration-geschichte.de: Hakan Mengil. Man muss seinen Lebensraum selbst gestalten
Hakan Mengil von der Kulturbar SOL

Am 11. Mai war der VHS-Arbeitskreis Migration & Geschichte in der Merkez Moschee in Duisburg Marxloh. Und für den Spätherbst haben wir uns etwas Besonderes vorgenommen: Vor 50 Jahren, am 31. Oktober 1961 wurde in Bad Godesberg das Anwerbeabkommen zur Rekrutierung von „Gastarbeitern“ zwischen Deutschland und der Türkei unterzeichnet. Aus diesem Grund wird es am 31.10.2011 eine Feier geben. Also, schon einmal vormerken: Großes Fest – am Abend – in der „Kulturbar SOL“ von Hakan Mengil, Akazienallee 61, 45478 Mülheim an der Ruhr, Telefon 02 08 - 88 23 22 60 neben dem Theater an der Ruhr. Weitere Informationen und das ganze Programm später hier im Internet.

Weitere Informationen: Bitte lesen Sie die Beiträge

Klaus Wichmann, Mülheim an der Ruhr, im Juli 2011

Fotos: Klaus Wichmann, Wided Ayari, Walter Schernstein


Mülheimer Jahrbuch 2011: Auch Migration & Integration sind ein Thema

Titel Mülheim an der Ruhr - Jahrbuch 2011 12/2010 Foto: Walter Schernstein Mit 37 spannenden, aufschlussreichen und interessanten Beiträgen auf 372 Seiten präsentiert sich die 66. Auflage des Mülheimer Jahrbuchs 2011. Auch ein Beitrag über den Arbeitskreis Migration & Geschichte wurde gedruckt. Leseprobe: „Das Mülheim von morgen wird ein anderes Gesicht haben... Unser Stadtbild ist bunter geworden, sehr viel bunter; die vielen Menschen aus aller Herren Länder haben dazu beigetragen. Manche empfinden dies als Zumutung, andere sehen das voller Freude. Die Themen Migration und Integration polarisieren – so viel steht fest. Zum 31. Dezember 2008 lebten in Mülheim an der Ruhr insgesamt fast 33.500 Personen mit Migrationskultur. Das waren fast 20 % der Gesamtbevölkerung, jeder fünfte ist also kein typischer Deutscher. Bei näherer Betrachtung aber gibt es sogar annähernd 50.000 Menschen, die ihre Wurzeln nicht in Mülheim haben, die eine andere Kultur mitgebracht haben. Und das sieht und hört man überall in der Stadt. An den Klingelschildern der Häuser kann man es festmachen, am Arbeitsplatz, in der Schule, im Kindergarten, im Sportverein. Migranten sind längst keine Minderheit mehr, sie sind ein „Aktivposten“ an der Ruhr... “

Besonderes Augenmerk hat die Redaktion des Jahrbuches in diesem Jahr auf die Kulturhauptstadt "RUHR.2010" gelegt. Mehrere Artikel lassen die Mülheimer Highlights, die unser Stadtgeschehen so bereichert haben, Revue passieren. Darüber hinaus wird über Institutionen und Vereine aus den Bereichen Bildung, Sport und Kultur berichtet. Neue Projekte wie InnovationCity werden vorgestellt und über bekannte wie "Stolpersteine" wird weiter berichtet. Nicht zu vergessen die neue Feuerwache, die in diesem Jahr eingeweiht wurde.

Verkaufspreis: 14,80 Euro
Erhältlich ist das Jahrbuch ab sofort in allen Buchhandlungen und bei der MST Mülheimer Stadtmarketing und Tourismus GmbH am Synagogenplatz 3
ISBN 978-3-9814120.

migration-geschichte.de: Beitrag im Mülheimer Jahrbuch 2011


Fundsachen

migration-geschichte.de: Fundsachen zum Thema Migration und IntegrationDie Redaktion stellt hier immer wieder eine subjektive Auswahl unterschiedlichster „Fundsachen“ vor, die in unser Themenumfeld Migration & Geschichte passen. Wir glauben, dass diese „Fundsachen“ Beiträge zur Diskussion über das Thema Migration und Integration sein können. ...mehr

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Preisträger der Ehrenamtsaktion am 13. Juli 2011 beim Bürgerempfang in der Stadthalle Mülheim an der Ruhr (Foto: Walter Schernstein)

 

Dank an Stella Weber und Mathias Tambe (kleine Headline)

 

Unter dem Motto „Menschen machen’s möglich“ suchte RWW wieder gemeinsam mit lokalen Medienpartnern auch in Mülheim an der Ruhr nach Einzelpersonen, die sich in besonderer Weise ehrenamtlich engagieren und ihre Freizeit in den Dienst der guten Sache stellen.

 

Aus allen eingegangenen Vorschlägen beziehungsweise Bewerbungen wählte eine Jury zehn Kandidatinnen und Kandidaten aus, die den Lesern in einem Zeitungsportrait vorgestellt wurden. Anschließend wählten die Leser der WAZ die drei Erstplatzierten. Als Preisgeld winkten 3.000, 2.000 und 1.000 Euro. Unter die zehn Ausgewählten kamen in diesem Jahr auch zwei Aktive mit schwarzafrikanischem Kulturhintergrund aus unserem Arbeitskreis Migration & Geschichte: Stella Weber und Mathias Tambe. Herzlichen Glückwunsch.

 

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Schnelle und kostenlose Hilfe bei Streit in Familien: Die neuen Streitmoderatorinnen wurden vorgestellt (Foto: Klaus Wichmann)

 

Hilfe für Familien: Wegrennen ist keine Lösung (kleine Headline)

 

Im Rahmen des Projektes „Wegrennen ist keine Lösung“ begann im Juni 2011 die Ausbildung zu Streitmoderatorinnen. Die Initiatorin Stella Weber skizziert die Ausgangssituation: „Die Eltern verstehen die Kinder nicht. Die Kinder hören nicht zu. Man streitet nur noch. Eine gemeinsame Lösung ist schwierig.“ Jetzt wurden die neuen Streitmoderatorinnen am 19. Juli 2011 im Stadtteilbüro Eppinghofen vorgestellt.

 

Und so geht das: Man ruft 02 08 – 3 78 72 17 oder 01 77 – 7 94 62 62 an und die Streitmoderatorinnen kommen zu den Familien. Man setzt sich gemeinsam an einen Tisch und sucht nach Lösungen. Dieses Angebot wird natürlich diskret und vertraulich behandelt.

 

Klaus Wichmann, Mülheim an der Ruhr, im Juli 2011


Kontakt: vhs@muelheim-ruhr.de
http://www.kulturbetrieb.de
http://vhs.muelheim-ruhr.de
Das Projekt Migration & Geschichte
wurde durch die Leonhard-Stinnes-
Stiftung gefördert.

Impressum
Stand: 28.01.2014

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