Mülheim und die "Ruhrschlacht" 1943

Vortrag von Dr. Ralf Blank am Samstag, 23. Juni 2018, 11 Uhr, Haus der Stadtgeschichte

Im März 1943 eröffnete das britische Bomber Command eine Luftoffensive gegen das rheinisch-westfälische Industriegebiet. Bis in den Juli des Jahres wurden alle Großstädte an Rhein und Ruhr von schweren Flächenangriffen getroffen. Zehntausende Menschen verloren ihr Leben, die dicht bebauten, historisch gewachsenen Innenstädte versanken in Schutt und Asche. Für die Luftkriegsführung gegen das Deutsche Reich bedeutete die “Battle of the Ruhr“ sowohl militärisch als auch innenpolitisch ein Wendepunkt. In der Nacht zum 23. Juni 1943 traf es auch Mülheim.

Repro des Stadtarchivs: Das brennende Mülheim an der Ruhr im Jahre 1943 nach dem folgenschwersten Bombenangriff auf die Stadt - Stadtarchiv

Die Innenstadt wurde verwüstet, über 500 Menschen fanden den Tod. Bis zum Kriegsende blieb es der einzige britische Flächenangriff auf die Industriestadt an der Ruhr. Der Referent stellt die „Ruhrschlacht“, ihre Auswirkungen und Folgen sowie die Hintergründe des Luftangriffs auf Mülheim und die Bedeutung der Stadt aus alliierter und deutscher Perspektive vor. 

Dr. Ralf Blank ist Historiker und Fachdienstleiter Wissenschaft, Museen und Archive im Fachbereich Kultur der Stadt Hagen. Er hat sich mit verschiedenen Publikationen zum Bombenkrieg und zur Geschichte des Ruhrgebiets im Zweiten Weltkrieg befasst. 

Interessierte sind herzlich in das Haus der Stadtgeschichte eingeladen.

Gedenkveranstaltung am Mahnmal gegenüber dem Alten Friedhof

Aus Anlass des 75. Jahrestages des großen Bombenangriffes wird die Stadt Mülheim an der Ruhr am Samstag, 23. Juni 2018, 14.00 Uhr, am Mahnmal gegenüber dem Alten Friedhof (zwischen Kettwiger Straße und Hagdorn) ebenfalls eine Gedenkveranstaltung ausrichten.

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Stand: 11.06.2018

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