Nach der Wahl ist vor der Wahl!

Wahlen und Abstimmungen sind die wichtigsten Instrumente, um Bürgerinteressen durchzusetzen. Besonders anschaulich konnte man dies an dem letzten Bürgerentscheid zur VHS beobachten. Nur eine sehr gute Vorbereitung garantiert einen reibungslosen und nahtlosen Ablauf des Wahlakts.

Amtsleiterin Bettina Döbbe (re.), Stellvertreterin Annette Altenbach und Teamleiter Dirk Klever stellen neue Schnittstelle zur Online-Wahlhelferbewerbung vor. Digitale Verwaltung Michael Antczak (li.) - Walter Schernstein

Annette Altenbach (stellvertretende Amtsleiterin des Rats- und Rechtsamtes) und Dirk Klever (Leiter des Teams für Wahlen und Abstimmungen) sind mit den bisherigen Abläufen grundsätzlich zufrieden. Dennoch finden beide, man könne an der ein oder anderen Ecke noch ein paar Stellschrauben regulieren, um Abläufe noch stimmiger und vollautomatisch ablaufen zulassen.

Genau aus diesem Grund stehen bei der Stadtverwaltung die Füße niemals still. Immerzu werden neue Ideen gesammelt, altbewährte Vorgänge auf den Prüfstand gestellt und Visionen mit anderen Mitarbeitenden geteilt, um das besonders wichtige Thema Wahlen und Abstimmungen innovativ nach vorne zu bringen. Ein Thema, welches Annette Altenbach und Dirk Klever dabei besonders am Herzen liegt, sind die Wahlhelferinnen und Wahlhelfer. So müssen bei einer gewöhnlichen Wahl über 1000 Personen eingeplant werden. Dabei wird seit 2019 auch auf digitale Unterstützung bei der Wahlhelferplanung gesetzt. Unsere Spezialisten der IT haben eigens dafür eine Plattform programmiert. Interessierte können sich so ganz einfach online als Wahlhelfende anmelden und müssen keine umständlichen Formulare mehr ausfüllen. Für die Stadtverwaltung entfallen seitdem Papier- und Portokosten für sämtliche Unterlagen, die zur Wahlhelferplanung notwendig waren.

„Die Onlinebewerbung ist bei der vergangenen Wahl bei vielen Wahlhelferinnen und Wahlhelfern erfolgreich angekommen, sodass wir spüren, wir sind auf dem Weg in die richtige Richtung!“ so Dirk Klever.

Doch wenn der Wahlhelfende seine Onlinebewerbung abgeschickt hat und sich bequem zurücklehnen kann, fängt bei der Verwaltung die Arbeit erst an. Bisher konnten die eingegebenen Bewerbungsdaten nur mithilfe einer „Notlösung“ in die weiterführenden Fachverfahren importiert werden. „Das führte zu einem mühevollen Arbeitsaufwand der vermeidbar sein kann.“ meint Dirk Klever.

Daher wird nun bis zur Kommunalwahl 2020 eine Schnittstelle angeschafft, die die Daten komfortabel und vollautomatisch in die entsprechenden Fachverfahren überleitet. „Dies klingt erst mal nach einer kleinen Veränderung, wird aber enorme Auswirkungen auf den Ablauf der Wahlvorbereitung haben“ erklärt Annette Altenbach.

Diese Schnittstelle kann aber noch mehr! Zukünftig soll eine Vernetzung zu der beliebten Lernplattform für Wahlhelfende geschaffen werden, sodass die eingeteilten Helferinnen und Helfer maßgeschneiderte Hilfestellungen sowie Tipps und Tricks erhalten, um sich auf ihren Wahleinsatz vorzubereiten.

Zudem wird zusammen mit der IT an weiteren Gadgets (technischen Möglichkeiten) gearbeitet, um zum Beispiel die Anmeldung zu städtischen Wahlhelferschulungen medienbruchfrei zu gestalten oder ein Feedbackportal für Anregungen, Beschwerden oder Lob einzubinden.

Michael Antczak (Leiter des Teams Digitalisierung): „Wir finden die Entwicklungsinitiative klasse und freuen uns, dass wir bei der Anschaffung mitwirken durften. Besonders freut uns aber, dass die Wahlhelfenden nun noch komfortabler bei ihrem nächsten Wahleinsatz eingesetzt werden können.“

Logo der Digitalisierung der Stadt Mülheim an der Ruhr - Stadt Mülheim an der Ruhr

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Stand: 28.01.2020

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