Archiv-Beitrag vom 31.07.2018Pilot-Phase des Programms "Mülheimer Schultüte" erfolgreich abgeschlossen!

Um sich mit der neuen Situation und ihrer Rolle als Eltern eines Schulkindes bereits im Vorhinein vertraut zu machen, haben die drei Eppinghofer Grundschulen erstmalig die Eltern der zukünftigen Schulkinder vor den Sommerferien einmal wöchentlich eingeladen. Im Rahmen des Programms „Mülheimer Schultüte“ konnten die Erwachsenen in lockerer Atmosphäre die Schule ihrer Kinder und die anderen Eltern kennenlernen.

Gruppenbild der Teilnehmenden des Programms Mülheimer Schultüte - Alexandra Grüter, Stadtteilmanagement Eppinghofen

Die Resonanz war groß: Bereits in der Pilot-Phase haben rund 60 Eltern der Astrid Lindgren-Schule, der Gemeinschaftsgrundschule Dichterviertel und der Gemeinschaftsgrundschule Zunftmeisterstraße teilgenommen und konnten vor Ort all ihre Fragen rund um den Schulstart loswerden. 
„Viele Eltern haben zum Schulbeginn Schwellenängste“, erläutert Jacqueline Weber, Leiterin der Grundschule an der Zunftmeisterstraße den Bedarf eines solchen Angebotes. „Auch aus wissenschaftlicher Perspektive wissen wir, dass der Übergang von der Kita in die Grundschule eine bedeutsame biografische Veränderung für Kinder, aber auch für ihre Eltern darstellt“, erklärt Katharina Weiand, die als Stadtteilkoordinatorin im Bildungsnetzwerk Eppinghofen das Vorhaben schulübergreifend koordiniert hat.

Abgesehen vom klassischen Elternabend fand der erste Kontakt zwischen Schule und Eltern oft erst statt, wenn die Leistungen ihres Kindes nicht stimmten. Dabei sind Eltern die ersten und wichtigsten Erziehenden ihres Kindes. „Insofern ist das Angebot auch eine vertrauensbildende Maßnahme zwischen Eltern und Schule“, so Kirsten Heer, Schulsozialarbeiterin an der Astrid Lindgren-Schule.

Mutter eines angehenden Schulkindes mit ihrem Sohn im Rahmen des Programms Mülheimer Schultüte, mit ihrer gemeinsam gebastelten Schultüte - Alexandra Grüter, Stadtteilmanagement EppinghofenSeit Jahren wird in Mülheim an der Ruhr danach gestrebt, allen Kindern gute Zukunftschancen zu ermöglichen. „Daher arbeiten wir daran, ein System aus Angeboten in städtischer und freier Trägerschaft aufzubauen, das Kinder und ihre Familien von der frühen Phase bis hin zum Übergang in den Beruf begleitet“, erläutert der Beigeordnete Ulrich Ernst. Insbesondere im frühkindlichen Bereich ist es mit den Familienhebammen oder dem Spiel- und Lernprogramm „Opstapje“ bereits gelungen, aufeinander abgestimmte Angebote zu schaffen. „Die Herausforderung besteht darin, neue Wege zu gehen und Formate zu entwickeln, um auch die Eltern zu erreichen, die sonst nicht erreicht werden“, so Ulrich Ernst. Der große Anklang, den die „Mülheimer Schultüte“ bei den Eltern fand, zeigt, dass das bereits in der Pilot-Phase gelungen ist. „Die Zusammenarbeit mit Eltern ist für uns zentral und das Programm ist eine tolle Unterstützung für unsere Schulen“, sagt Nicola Küppers, Leitung der Grundschule am Dichterviertel. Aufgrund der positiven Resonanz soll das Angebot auch zukünftig kontinuierlich weiterentwickelt und ausgeweitet werden.

Umgesetzt wurde das Vorhaben im Rahmen von „Eltern und Schulen – gemeinsam stark“, ein Projekt der RuhrFutur gGmbH in Kooperation mit dem Ministerium für Schule und Bildung des Landes Nordrhein-Westfalen, gefördert durch die Stiftung Mercator in Zusammenarbeit mit der Landesweiten Koordinierungsstelle Kommunale Integrationszentren und dem Institut für soziale Arbeit e. V..

                                               RuhrFutur Projekt Eltern und Schulen - Gemeinsam Stark - RuhrFutur Schulprojekt Eltern und Schulen

                      AMIF-Logo. Das Projekt Mülheim spricht viele Sprachen wurde aus Mittel des AMIF-Fonds kofinanziert. - BAMF Mit freundlicher Unterstützung der Mülheimer Entsorgungsgesellschaft mbH (MEG) - MEG

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Stand: 29.04.2019

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