Quartier Heißen-Süd-Sanierungsmanagement

Das  Quartier Heißen-Süd

Pilotgebiet Heissen -Süd, in den 2016 ein integriertes Quartierskonzept (KFW 432) erstellt wird. Die Abbildung zeigt im Quartier vorkommende Gebäude. - Stadt Mülheim an der Ruhr- Referat VI, Ulrike MarxDas Quartier Heißen-Süd liegt im nordöstlichen Teil der Stadt. Hier leben rund 2.600 Einwohnerinnen und Einwohner. Im Quartier befinden sich als öffentliche Gebäude ein sanierungsbedürftiges Schwimmbad, das Gymnasium Heißen sowie die städtische Gemeinschaftsgrundschule Filchnerstraße. Städtebaulich ist das Quartier geprägt durch Ein- und Mehrfamilienhäuser, die sich zum Teil in Privatbesitz und zum Teil in der Hand von Wohnungsbaugesellschaften befinden. Das Quartier wurde als Sanierungsgebiet (Energetischer Stadtentwicklungsplan 2015) ausgewählt, da hier der spezifische Wärmebedarf überdurchschnittlich hoch ausfällt. Der hohe Anteil an Wärmestrom in privaten und öffentlichen Gebäuden sowie die Heizölverwendung in Einfamilienhäusern wurden als gute Ansatzpunkte zur Steigerung der Energieeffizienz identifiziert. Außerdem gibt es verschiedene Ansatzpunkte zum Aufbau eines Nahwärmenetzes, die weitergehend untersucht werden sollten.

Das Sanierungsmanagement

Sanierungsmanagement Heißen-Süd. Erstes Sanierungsmanagement zur Umsetzung eines Integrierten energetischen Quartierskonzeptes gestartet. Gymnasium Kleiststraße. 22.10.2018 Foto: Walter Schernstein - Walter SchernsteinDie Stadt hat für die Dauer von drei Jahren - bis September 2021- ein Sanierungsmanagement im Quartier installiert. Beauftragt wurde mit der Umsetzung von Maßnahmen aus dem Integrierten Energetischen Quartierskonzept ein Team aus Fachleuten  der Hochschule Düsseldorf aus dem Institut für lebenswerte und umweltgerechte Stadtentwicklung. Die Fachleute stammen aus unterschiedlichen Disziplinen wie Energie- und Umwelttechnik, Architektur und den Sozialwissenschaften.

Das Sanierungsmanagement will lokale Projekte, die helfen Energie einzusparen und erneuerbare Energien auszubauen unterstützen. Damit dies gelingt sollen zum Beispiel die im Folgenden genannten Maßnahmen umgesetzt werden:

  • Aufbau eines Sanierungsnetzwerks aller am Protess beteiligten Akteure
  • Aktivierung  von Eigenheimbesitzerinnen und -besitzern durch Aufzeigen von Sanierungspotentialen
  • Beratung zur  Finanzierbarkeit von Modernisierungen rund ums Gebäude
  • Informationkampagnen  zum Energiesparen

Aktuelles

25.1.2019
Das Sanierungsmanagement plant eine Zusammenarbeit mit dem Quartierspunkt Heißen, der von der SBW betrieben wird. Veranstaltungen zu Themen rund um das Gebäude, Energie und Mobilität sind im Quartierspunkt geplant und werden vorher im Quartier bekannt gemacht.

Heute ist das Team mal wieder vor Ort und verschafft sich bei einem Rundgang einen Überblick über  Modernisierungen von Gebäudwen und aktuelle Aktivitäten

Seit einigen Wochen erarbeitet ein Student der Hochschule Düsseldorf eine Energieanalyse des Supermarktes Edeka Kels an der Kleiststraße. Ziel ist unter anderem die Ermittlung von Potentialen zur Nutzung erneuerbarer Energien.


Stand: 25.01.2019

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