RWW Schulkulturpreis 2019

Die Auswahljurys haben entschieden. Die diesjährigen drei Preisträger des mit jeweils 1.000 Euro dotierten RWW-Schulkulturpreises stehen fest.

Für die Aufführung „Faust - doppelt oder nichts“ wird die Otto-Pankok-Schule ausgezeichnet. Die Waldorfschule erhält den Preis für das Konzert der Bigband mit dem Rock-Chor "Voices on the Rocks". Und das Projekt „Die Gustav-Heinemann-Schule als Gesamtkunstwerk“ der selbigen erklärte die Jury ebenfalls für preiswürdig. Einen herzlichen Glückwunsch an alle Gewinner!

Die Preisverleihung findet im Rahmen von „Voll die Ruhr“ am Samstag, dem 25. Mai 2019 um 14 Uhr auf der Schleuseninsel statt. Die Preise werden von Oberbürgermeister Ulrich Scholten und RWW-Geschäftsführer Dr. Franz-Josef Schulte übergeben.

Preisverleihung 2017 im Rahmen von Voll die Ruhr - RWW

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Mit dem RWW-Schulkulturpreis fördert die RWW Rheinisch-Westfälische Wasserwerksgesellschaft mbH herausragende kulturelle Aktivitäten an weiterführenden Schulen in Mülheim an der Ruhr.

Der Preis wird jeweils in den drei Bereichen Darstellende Kunst, Musik und Bildende Kunst in den Sekundarstufen I und II verliehen und ist mit je 1.000 Euro dotiert.

Ziel des Wettbewerbs ist es, kreative Aktivitäten an den Schulen zu unterstützen.

Preiswürdig sind Beiträge die in ästhetischer Form die Wirklichkeit der Schülerinnen und Schüler verarbeiten beziehungsweise gestalten. Den Themen sind keine Grenzen gesetzt.

Preisverdächtig sind insbesondere Beiträge, die unter anderem folgende Kriterien erfüllen: Die Schülerinnen und Schüler sind an Idee und Ausgestaltung beteiligt und werden zu aktiver, spielerischer kultureller Praxis angeregt. Sie erfahren auf spielerische Art, dass Alltag/Wirklichkeit von ihnen gestaltet werden kann.

Das Verfahren 
Drei fachkundig besetzte Jurys sehen sich über den Zeitraum eines Jahres Beiträge aus den jeweiligen Bereichen an und wählen daraus die Preisträger, die im Frühjahr des Folgejahres bekanntgegeben werden.

 

Die RWW Rheinisch-Westfälische Wasserwerksgesellschaft mbH ist MülheimPartner geworden

Begründung der Jury RWW-Schulkulturpreis 2019 im Bereich Darstellende Kunst

"Die Theater AG der Otto-Pankok-Schule erarbeitete unter der Regie von Michael Bohn das Stück des Autorenkollektivs „Mephis Crew“. In „Faust – doppelt oder nichts“, dessen Grundlage Goethes klassischer Text ist, schließen ein weiblicher und ein männlicher Mephisto mit Gott die berühmte Wette ab, hier um die Seelen dreier Schüler. Dies diente dem jungen Ensemble als Vorlage für eine gelungene, stimmige Inszenierung und wurde von den jugendlichen Darstellern ausgezeichnet umgesetzt. Das Stück bot den Schülern Raum und Gelegenheit, sich darstellerisch zu entfalten. Sie überzeugten auf der Bühne mit Spielfreude und Engagement.

Die Schülerinnen und Schüler der Inszenierung begannen bereits in der 5. und 6. Klasse mit dem Theaterunterricht. Im sog. „Actingpool“ lernten sie dabei auf spielerische Weise die dramaturgischen und „handwerklichen“ Mittel des Theaters kennen. Neben vielfältigen Übungen und Improvisationen wurden dabei in der 6. Klasse auch schon kleine Szenen gespielt. Neben dem „Theaterhandwerklichen“ ist dabei immer die Persönlichkeitsentwicklung vorrangiges Ziel. In der 7. Klasse ging der „Actingpool“ dann in die Theater-AG über."

Jury:
Rainer Besel - Theaterpädagoge, Regisseur, Schauspieler
Gert Rudolph - Theaterproduzent, Veranstalter
Karin Braun - Kulturbetrieb Mülheim an der Ruhr

 

Begründung der Jury RWW-Schulkulturpreis 2019 im Bereich Musik

"Am 2. Dezember 2018 gastierte die Bigband der Waldorfschule unter Leitung von Jochen Weber gemeinsam mit dem Rock-Chor „Voices on the Rocks“ in der Reihe „Jazzkarussell“ im Oberhausener „Gdanska“. Vor einem begeisterten Publikum unternahm das Ensemble im vollbesetzen Saal eine kurzweilige Zeitreise durch die Jazzmusik und verwandte Genres. In einer Atmosphäre, die an ehrwürdige alte Jazzclubs erinnerte, spannten sie den musikalischen Bogen von Duke Ellingtons „Caravan” über Paul McCartneys „Live and let die“ bis hin zu Henry Mancinis „Pink Panther” und Aram Chatschaturjans „Säbeltanz”. Die Schülerinnen und Schüler musizierten durchweg auf beeindruckend hohem Niveau und überzeugten mit präzisem Spiel, dynamischem Sound und Spielwitz. Einige der Ensemblemitglieder erwiesen sich auch als überzeugende Gesangs- und Instrumentalsolisten. Der Leiter Jochen Weber führte ebenso kenntnisreich wie locker durch das Programm.

Die Bigband wirkte mit ihrem anspruchsvollen Gastkonzert in der Nachbarstadt nicht nur nach außen. Das gemeinsamen Musizieren im schulischen Kontext war und ist für die jungen Musiker/-innen ein wichtiger Entwicklungsbaustein auf dem weiteren Weg zu kreativen und teamfähigen (Musiker)Persönlichkeiten."

Jury:
Tom Täger - Leiter „Neue Schule für Musik“ und „Tonstudio an der Ruhr“
Bruno Szordikowski - Musikpädagoge, Komponist & Arrangeur
Peter Ansorge - Kulturbetrieb Mülheim an der Ruhr

 

Begründung der Jury RWW-Schulkulturpreis 2019 im Bereich Bildende Kunst

"Im Projektkurs „Die Gustav-Heinemann-Schule als Gesamtkunstwerk“ unter Leitung von Fabian Kreutzkamp sind acht großformatige Wandgemälde innerhalb eines Jahres entstanden. Der einjährige Kurs, in dessen Verlauf Maltechniken, Recherche zu Motiven sowie deren Umsetzung erlernt wurden, hat in den Wandbildern inhaltlich Bezüge zur alltäglichen Wirklichkeit der ausführenden Künstler/Schüler umgesetzt. Neben unterschiedlichen künstlerischen und malerischen Stilmitteln zeichnet die Motivauswahl und die Art ihrer Ausführung eine hohe Vielfalt aus. Sie setzen einen starken Kontrast zu einer sich immer schneller verändernden medial bestimmten Welt. Durch das direkt auf die Wand arbeiten - Streetart im Schulgebäude - werden die Werke dauerhaft und nachhaltig im Schulalltag manifestiert und über die Ausführenden hinaus im Schulalltag wahrgenommen."

Jury:
RonA Nekes - Künstlerin
Ralf Raßloff – Künstler, Dozent für Fotografie

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Stand: 09.05.2019

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