standpunkt graeff-hirsch

"... Sie ist eine Frau, der Freiheit sehr viel bedeutet. Sie arbeitet ohne die Sicherheit eines gut dotierten Postens in der Wirtschaft oder im Staatsdienst als freie Künstlerin, sozusagen ohne Netz und doppelten Boden. Nur so kann Kunst fur Künstler zur existenziellen Frage werden, so kann er sein Herzblut geben." "... Eine Eigenschaft der Ursula Hirsch habe ich immer besonders bewundert, nämlich die Fähigkeit, sich in einem steten Wandel ihre wesentliche Eigenart zu bewahren. Wir alle fürchten doch unsere Eigenart zu verlieren, wenn wir uns auf das Wagnis einlassen, uns zu ändern. Wie ich von Mechthild Simunis neulich gelernt habe: 'Und wenn man sich einmal verliert, wie kann man da wissen, ob man sich je wieder findet.'" "... Durch alle Bilder geht ein augenfälliger Verzicht auf Belehrung, auf Doktrinen. Wenn jedoch Lachen zum Lachen, Zärtlichkeit zu Zärtlichkeit anregt, so ist Ursula Hirsch eine Lehrerin, zumindest eine Anregerin zum Vergnügen an übermütigen Szenen, zu geistvoller Unbefangenheit im Umgang mit keuscher Erotik, zu Witz und Humor, zu einem Tiefsinn ohne Krampf." Klaus Kemp: Aus seiner Einführung zur Ausstellung Ursula Hirsch im Rathaus in Hillesheim, Eifel, 1993 "Malen auf grundierter Leinwand, Zeichnen auf einem leeren Blatt, Kleben mit verschiedenen Materialien ist wie eine Reise ins Unbekannte: ich begebe mich in ein Abenteuer, dessen Ende ich nicht kenne. Das Machen ist das Fortbewegen, das Hinbewegen. Die Erlebnisse, Erfahrungen und Erkenntnisse unterwegs werden niedergeschrieben, werden zu Notizen, zur Mitteilung - und zur eigenen Überraschung."

Ursula Hirsch 1986


Stand: 29.05.2017

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