Statistische Auswertung des Wohnungsbestandes

Für den Jahresbericht gemäß Nr. 4 der Kontrollrichtlinien für die Erfassung und Kontrolle von Sozialwohnungen (Anlage 1 zu Nr. 2.1 VV - WoBindG) bzw. nachfolgende Regelungen nach dem WFNG NRW ist eine statistische Auswertung des jährlichen Wohnungsbestandes vorzunehmen, die unter anderem zur Errechnung des Verwaltungskostenbeitrages dient.

Kreisverwaltungen müssen eine Gemeinde auswählen, wenn sie verschiedene Statistiken für ihre kreisangehörigen Gemeinden erstellen wollen.
Die Werte aus der Statistik des Vorjahres sind beim Start der Auswertung in die vorgegebenen Felder einzutragen.
Die Änderung der Statistikfelder ist standardmäßig mit Nein vorbelegt, damit die Statistik innerhalb eines Jahres beliebig oft durchgeführt werden kann, ohne dass Werte verändert werden.
Am ersten Arbeitstag des neuen Jahres muss die Statistik erstellt werden, bevor Änderungen in der Wohnungsbestandsdatei vorgenommen wurden, die das laufende Jahr betreffen. Die Änderung der Statistikfelder muss nach einem erfolgreichem Testlauf durchgeführt werden, damit die Statistik-Kennzeichen entsprechend angepasst werden.

Es wird die in Nordrhein-Westfalen vorgeschriebene Auswertung des Wohnungsbestandes nach offiziellem Vordruck erstellt und zusätzlich folgende Listen, getrennt nach Förderungswegen:

  • Liste der sonstigen Zu- und Abgänge
    In dieser Liste sind Wohnungen aufgeführt, die zu manuellen Änderungen in der Statistik führen können, weil z.B. durch Umwandlung einer großen in zwei kleine Wohnungen Zugänge bzw. durch Zusammenlegung kleiner Wohnungen Abgänge erfolgten.
     
  • Liste der gemischt geförderten Wohnungen
    Diese Wohnungen werden aufgeführt, weil geprüft werden muss, ob durch die gemischte Förderung ggf. noch weitere Bestimmungen im Rahmen der Besetzung / Belegung zu beachten sind.
     
  • Liste aller Abgänge
    Hier sind alle Wohnungen enthalten, deren Förderende kleiner als der 01.01. des aktuellen Jahres ist.
    Um den vorhandenen Datenbestand übersichtlich zu halten, sollten diese nicht mehr geförderten Wohnungen spätestens im Laufe der zweiten Jahreshälfte aus dem Wohnungsbestand gelöscht werden.
    Es besteht jedoch durch die Änderung des Statistikkennzeichens die Möglichkeit, dass diese Wohnungen im Bestand verbleiben, aber nicht mehr bei der Auswertung berücksichtigt werden.
    Wohnungen, die neben den Modernisierungsmitteln mit öffentlichen Mitteln gefördert sind und bei denen die Bindungsfrist gerade ausgelaufen ist, werden auf der Liste aller Abgänge gesondert gekennzeichnet, damit überprüft werden kann, ob die Wohnung ggf. ein neues Statistikkennzeichen und Förderungsende laut Modernisierungs-Richtlinien bekommen muss.

Hinweise:
Entsprechend der Ziffer 12.6 der ModR 1996 (NRW) werden Wohnungen, die im Statistikfeld WoBindG den Eintrag 0/M/0 haben und bei denen das Datum des Förderungsendes älter als 5 Jahre ist, automatisch gelöscht.

In den Länderversionen für Hessen, Niedersachsen und Schleswig-Holstein werden die ursprünglich für Nordrhein-Westfalen vorgesehenen Statistiken

  • 1. Förderweg
  • 2./3. Förderweg
  • WoFG

angeboten und können entsprechend genutzt werden, wenn in den Wohnungen die dort vorgesehenen Statistikkennzeichen vergeben wurden. Gesonderte landesspezifische Auswertungen sind nicht enthalten, weil es keine entsprechenden gesetzlichen Regelungen gibt.

Kontakt


Stand: 05.03.2018

[schließen]

Fehler melden

Sie haben einen Fehler auf dieser Internetseite gefunden? Bitte teilen Sie ihn uns mit. Ein Redakteur wird sich umgehend darum kümmern.

Haben Sie ein anderes Anliegen, um das wir uns kümmern sollen, dann wenden Sie sich bitte an die Bürgeragentur.

Ihre Nachricht

 

Teilen | Drucken | PDF-Version | RSS-Feed | Fehler melden

Transparenter Pixel