Widerstand und Verfolgung in Mülheim an der Ruhr 1933 bis 1945

Eine Geschichtspräsentation der VVN/BdAAusstellung Widerstand und Verfolgung in Mülheim an der Ruhr 1933 bis 1945 vom 13. Januar bis 29. April 2022 im Haus der Stadtgeschichte, Von-Graefe-Straße 37 - VVN-BdA / Stadtarchiv

12. Januar bis 29. April 2022

Ort: Haus der Stadtgeschichte,
Von-Graefe-Straße 37,
Foyer

Montags bis Freitags 10.00 - 20.00 Uhr
Samstags, Sonntags geschlossen

 

Die Präsentation zeigt, wie sich in Mülheim einzelne Menschen, Gruppen und Organisationen der nationalsozialistischen Diktatur verweigerten: die Arbeiterorganisationen in den Betrieben, Parteien wie KPD und SPD, Künstler wie Otto Pankok. Anhand historischer Dokumente und Fotos werden Themen wie die Vorgeschichte des Nazi-Regimes, die Rolle von Mülheimer Industriellen bei der Machtübertragung an Hitler, Zwangsarbeit und Judenverfolgung in Mülheim, Mülheimer Frauen im Widerstand sowie das Verhältnis zwischen Kirchen und NS-Staat behandelt.

Die Geschichtspräsentation wurde 1981 konzipiert von der Mülheimer VVN-BdA (Vereinigung der Verfolgten des Nazi-Regimes - Bund der Antifaschisten) und war viele Jahre lang in der VHS zu sehen. 2013 wurde sie grundlegend überarbeitet und ist seitem auf Wanderschaft in Schulen, Bibliotheken, Kirchen, Polizeipräsidien etc.


Das Lied der „Moorsoldaten" (s. Abbildung)

Das bekannte Lied „Wir sind die Moorsoldaten“ stammt von den Häftlingen aus der Anfangszeit der Emslandlager. Auch einige Mülheimer, die aus politischen Gründen zu dieser Zeit verhaftet waren, wurden für lange Monate dorthin verschleppt, hierzu gehörten u. a. Günther Daus, Fritz Strothmann, Fritz Terres, Konrad Goebels, Heinrich Müllerstein und Otto Gaudig. Auf verschiedenen Wegen wurde das Moorsoldatenlied aus dem Lager herausgebracht. Der Mülheimer Stadtverordnete Otto Gaudig, der als Schuster im KZ Börgermoor arbeitete, hatte das Liedblatt zwischen Sohle und Brandsohle seiner Schuhe eingenäht, um es sicher aus dem Lager bringen zu können. Otto Gaudig wurde in letzten Kriegstagen 1945 von den Nazis erschossen.

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Stand: 12.01.2022

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