Rad-Rundweg Bergbau Heißen

Bergbau in Mülheim: Rad-Rundweg Bergbau in Heißen Großansicht Rad-Rundweg Bergbau in Heißen

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1. Station: Siedlung Mausegatt

Wir starten an der Grubenlokomotive in der Bergmannssiedlung "Mausegatt / Kreftenscheer" Ecke Mausegatt- / Ludwigstraße. Die Siedlung wurde 1899 vom Mülheimer Bergwerksverein als Wohnsiedlung "Colonie Wiesche" erbaut. Wir fahren den gleichen Weg, den die Kumpel früher zur Zeche Wiesche genommen haben. Über die Paul-Kosmalla-Straße gelangen wir an der Kirche in Heißen-Mitte vorbei zum Wiescher Weg und biegen rechts in die Schieferbank ein.

2. Station: Zeche Wiesche

Dort auf dem Gelände der Firma Metallurgica stand der Förderturm Wilhelmine, das Fördermaschinenhaus und andere Betriebsgebäude der Zeche Wiesche. Hier wurde 1805 der erste Tiefbauschacht abgeteuft. Wiesche wurde 1952 als eine der ersten fördernden Anlagen im Ruhrgebiet stillgelegt. Weiter führt uns der Weg über die Geitlingstraße zur Hardenberg- und Freiherr-vom-Stein-Straße. Wir überqueren die Köln-Mindener Eisenbahnstrecke und fahren unter der stark befahrenen Autobahn A 40 in die Hansberg- und Reuterstraße.

3. Station: Luftschacht
Dort standen in einem kleinen Wäldchen auf freiem Feld die Gebäude einer Außenschachtanlage mit einem Einziehschacht, durch den frische Luft (Frischwetter) in die Grubenbaue gelangte. Mitten in dem Wäldchen ist der gusseiserne Verschlussdeckel über dem verfüllten Schacht zu entdecken.

Weiter radeln wir über die Reuterstraße zum Frohnhauser Weg und an ehemalige Zechenhäuser auf der Dessauer Straße vorbei zum Betriebsgelände der ehemals größten Mülheimer Zeche.

4. Station: Zeche Rosenblumendelle

Sie war 1856 durch Zusammenschluss von 4 Kleinzechen entstanden. Der bekannte Mala-koffturm und das Fördergerüst von Schacht 2 sind kurz nach der Stilllegung 1966 abgebrochen worden, aber an der ehemaligen Markenstube und an vielen Gebäuden ist heute noch die schöne Industriearchitektur vergangener Zeiten zu bewundern.
 
5. Station: Zeche Humboldt

Schließlich fahren wir den Humboldtring entlang und unter die A 40 auf das Gelände der ehemaligen Zeche Humboldt, auf dem heute das RheinRuhrZentrum steht. Es war 1973 das erste überdachte Einkaufszentrum der Bundesrepublik und hat bislang von seiner Attraktivität nichts verloren. Genau dort, wo vor 150 Jahren unsere Vorfahren in den Schacht Humboldt eingefahren sind, betreten heute täglich tausende von Besuchern den CinemaxX-Eingang des RheinRuhrZentrums, um einzukaufen oder sich zu amüsieren. Wir können hier unseren bergmännischen Rad-Rundweg enden lassen oder auf verschiedenen Wegen am Humboldthain vorbei zu der Grubenlokomotive an der Mausegattstraße zurückkehren.

 

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Stand: 18.01.2017

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