Erneuerbare Energien

Sonne, Wind und Wasser

Windrad in der Sonne. Erneuerbare Energien. - Pixabay

Die wichtigten erneuerbaren Energieträger der Energiewende sind Wind und Sonne. Sie haben einen jeweiligen Anteil von rund 18 Prozent bei Wind und rund 7 Prozent bei Sonne an der Stromversorgung 2017 in Deutschland und ein weiterhin großes Ausbaupotenzial. Auch andere regenerative Energieträger wie die Biomasse, Geothermie und Wasserkraft tragen sowohl zur Erzeugung von Strom als auch Wärme bei. Insgesamt lag der Anteil der regenerativen Energie beim Strom im Jahr 2017 in Deutschland bei 36,2 Prozent und im Wärmesektor bei 12,9 Prozent. Im Verkehrssektor spielen die regenerativen Energieträger bislang mit rund 5 Prozent eine nur unbedeutende Rolle.

Auch im Stadtgebiet von Mülheim an der Ruhr nimmt der Anteil der erneuerbaren Energie, die vor Ort aus Biomasse, Sonnenenergie und Wasser erzeugt wird, zu. Insgesamt liegt dieser Anteil unter 10 Prozent.

Abbildung aus dem Energetischen Stadtentwicklungsplan. Dargestellt wird die regionaleStromproduktion aus erneuerbaren Energie in Mülheim an der Ruhr im Zeitverlauf bis 2013

Im Energetischen Stadtentwicklungsplan wurden die lokal vorhandenen Potenziale ermittelt und erste Ausbauziele beschlossen. Die Kenntnis dieser Potenziale im Stadtgebiet bildet die Ausgangslage für die strategische Ausrichtung der Energieversorgung für die nächsten Jahrzehnte.

Weitere GIS Portale (Geodateninformationssytem Portale) wie der Energieatlas Nordrhein-Westfalen mit den Karten Wind, Sonne, Biomasse und das Geothermieportal NRW ermöglichen die Ersteinschätzung von Eignungsbereichen für verschiedene regenerative Energieträger im Stadtgebiet und unterstützen die Planung, das Monitoring sowie die Abschätzung lokaler Wertschöpfung.

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Stand: 18.10.2018

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