Erneuerbare Energien

Erneuerbare Energien

Sonne, Wind und Wasser

Windrad in der Sonne. Erneuerbare Energien. - Pixabay

Die wichtigten erneuerbaren Energieträgerinnen und -träger der Energiewende sind Wind und Sonne. Sie haben einen jeweiligen Anteil von rund 18 Prozent bei Wind und rund 7 Prozent bei Sonne an der Stromversorgung 2017 in Deutschland und ein weiterhin großes Ausbaupotenzial. Auch andere regenerative Energieträgerinnen wie die Biomasse, Geothermie und Wasserkraft tragen sowohl zur Erzeugung von Strom als auch Wärme bei. Insgesamt lag der Anteil der regenerativen Energie beim Strom im Jahr 2017 in Deutschland bei 36,2 Prozent und im Wärmesektor bei 12,9 Prozent. Im Verkehrssektor spielen die regenerativen Energiequellen bislang mit rund 5 Prozent eine nur unbedeutende Rolle.

Auch im Stadtgebiet von Mülheim an der Ruhr nimmt der Anteil der erneuerbaren Energie, die vor Ort aus Biomasse, Solarenergie, Wind- und Wasserkraft erzeugt wird, zu. Im Jahr 2019 wurden insgesamt 85.956.036 Kilowattstunden (kWh) regenerativ erzeugter Strom in das öffentliche Stromnetz eingespeist.

Darstellung der regionalen Stromerzeugung aus Regenerativen Energien von 2000 bis 2019. Quelle: Eigene Darstellung aus den Bezugsdaten von Westenergie AG - Stabsstelle Klimaschutz und KlimaanpassungQuelle: Eigene Darstellung aus den Bezugsdaten von Westenergie AG

Im Energetischen Stadtentwicklungsplan wurden die lokal vorhandenen Potenziale ermittelt und erste Ausbauziele beschlossen. Die Kenntnis dieser Potenziale im Stadtgebiet bildet die Ausgangslage für die strategische Ausrichtung der Energieversorgung für die nächsten Jahrzehnte.

So sollen im Jahr 2030 jeweils 20 Gigawattstunden (GWh) regenerativ erzeugter Strom aus Solarenergie und Windkraft erzeugt werden. Für die Erreichung dieses Zieles bedarf es noch einen deutlichen Ausbau der Erzeugungskapazitäten dieser beiden Energieträgerinnen. Anders gestaltet es sich bei der Wasserkraft. Hierbei gelten die lokalen Erzeugungspotenziale durch die zwei Wasserkraftwerke als ausgeschöpft. Die jährliche regenerative Stromerzeugung schwankt demnach lediglich witterungsbedingt.

Weitere GIS Portale (Geodateninformationssytem Portale) wie der Energieatlas Nordrhein-Westfalen mit den Karten Wind, Sonne, Biomasse und das Geothermieportal NRW ermöglichen die Ersteinschätzung von Eignungsbereichen für verschiedene regenerative Energieträgerinnen und -träger im Stadtgebiet und unterstützen die Planung, das Monitoring sowie die Abschätzung lokaler Wertschöpfung.

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Stand: 16.12.2020

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