Archiv-Beitrag vom 11.04.2013Ärger mit "wilden Müllkippen"

Umweltfrevel im Ruhrtal

"Wilde Müllablagerungen liegen derzeit leider im Trend". Zu dieser sarkastischen Aussage kommt Uwe Schindler vom Umweltamt. Nachdem man in der vergangenen Woche über Berge von Tapetenabfällen unterhalb des Auberges durch Spaziergänger informiert wurde, wurden der Stadt nun "Renovierungsabfälle" ganz in der Nähe des ersten "Fundortes" gemeldet. "Nahe der Gaststätte Staader Loch haben wir bei einem Ortstermin rund dreieinhalb Kubikmeter alter Fliesen und gefüllte blaue Säcke gefunden." Auch hier muss nun die MEG - gegen Kostenerstattung - die ordnungsgemäße Entsorgung vornehmen.

Ärger mit wilden Müllkippen im Ruhrtal

(Foto: Uwe Schindler)

Eine alarmierende Zahl hält Uwe Schindler noch bereit: In den letzten sieben Tagen wurden dem Umweltamt 52 Fälle von wilden Müllkippen gemeldet; alleine am vergangenen Freitag (5.4.) waren es 14.
2012 musste die Stadtverwaltung rund 12.500 Euro an Entsorgungskosten für wilde Müllkippen aufbringen. Der "Topf" für 2013 beträgt 40.000 Euro. "Wie es bislang aussieht, werden wir dieses Geld wohl bis Ende 2013 auch vollständig benötigen."

Mithilfe aus der Bürgerschaft erbeten

Die Stadt bittet alle BürgerInnen Auffälligkeiten der Bürgeragentur unter der Rufnummer 0208/455-1644 zu melden. Sollte jemand in flagranti "erwischt" werden, so ist dies ein Fall für die Polizei - "denn es handelt sich hier um Umweltkriminalität."

 

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Stand: 11.04.2013

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