Archiv-Beitrag vom 13.06.2014Bürgerversammlung zur "Neubepflanzung von Straßenbäumen"

Am 11. Juni 2014 fand in der Volkshochschule eine Bürgerversammlung der Anwohner von Schloßberg und Cheruskerstraße zum Thema "Neubepflanzung von Straßenbäumen" statt.

Die Stadt hatte Anfang Mai in einer kurz befristeten Verkehrssicherungsmaßnahme Bäume an zusammenhängenden Straßenabschnitten fällen lassen. Damals erhob sich durch diese Verkehrssicherungsmaßnahme aus der Bürgerschaft lautstarker Protest. Auf einer ersten Bürgerversammlung am 5. Mai 2014 beklagten die Anwesenden eine mangelnde Information der Anwohner, sie bezweifelten die Notwendigkeit der Fällungen und forderten eine stärkere Mitentscheidung bei der Begrünung des Verkehrsraums ein.
„Die Verkehrssicherungspflicht ist jedoch gesetzlich geregelt und alleine Aufgabe des dafür bei der Stadt beschäftigten Personals“, erläuterte daraufhin der zuständige Beigeordnete, Planungs- und Umweltdezernent Prof. Peter Vermeulen. Er versprach aber, die Anwohner künftig vorzeitig über beabsichtigte Fällungen zu informieren und erklärte sich bereit, über die Art der Nachpflanzungen öffentlich zu beraten.

Wiederbepflanzung der Cheruskerstraße mit StraßenbäumenAuf der nun zweiten Bürgerversammlung am 11. Juni 2014 stellten Beigeordneter Vermeulen und der stellvertretende Leiter des Amtes für Grünflächenmanagement und Friedhofswesen, Jochen Schwatlo, die Überlegungen der Verwaltung für die Neubepflanzung der Straßen Schloßberg und Cheruskerstraße vor.

Für den Verwaltungsvorschlag, die Straßen nunmehr mit Pyramideneichen zu bepflanzen, fand sich keinerlei Zustimmung. „Zwar ist dieser Baum schlank, zeichnet sich durch hohe Stabilität und einen geringen Astbruch aus und sondert zudem keinen Honigtau ab, der darunter parkende Autos verschmutzt, doch alle diese Vorteile vermochten nicht zu überzeugen,“ so Vermeulen. Die Anwohner sprachen sich eher für den Alternativvorschlag der Verwaltung aus, in der Cheruskerstraße Säulenahorn und am Schloßberg Winterlinden zu pflanzen.

Konstruktive und offene Diskussion

Wiederbepflanzung Schloßberg mit StraßenbäumenEine Anwohnerin des Schloßbergs regte auf der Bürgerversammlung an, als weitere Variante eine Bepflanzung des Schloßbergs mit einer Scheinakazie zu prüfen und der Politik vorzustellen. Einige Teilnehmer plädierten außerdem dafür, Straßen nicht mehr einheitlich zu bepflanzen, sondern Baumarten zu mischen. Sollte eine Baumart von Schädlingen oder Pilz befallen sein, müssten nicht immer gleich alle Bäume fallen.
Die Verwaltung sprach sich gegen eine solche Durchmischung aus und befürwortete ein einheitliches Straßenbild zumindest abschnittsweise.

Beigeordneter Peter Vermeulen versprach zum Ende der konstruktiven und offenen Diskussion, nun den Beschlussvorschlag für die zuständige Bezirksvertretungssitzung am 23. Juni 2014 zu formulieren und die Anregungen und Ergebnisse aus der Bürgerversammlung in dem politischen Entscheidungsprozess offen zu legen.

Die Präsentation zur Neubepflanzung mit Straßenbäumen am Schloßberg und Cheruskerstraße ist dem Beitrag zum Nachlesen beigefügt.

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Stand: 13.06.2014

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