Archiv-Beitrag vom 07.07.2016Bund fördert Planung für weiteren Breitbandausbau in Mülheim mit 50.000 Euro

Der flächendeckende Breitbandausbau in Mülheim an der Ruhr kann noch weiter Fahrt aufnehmen. Möglich wird dies durch einen Förderbescheid über 50.000 Euro, den der parlamentarische Staatssekretär im Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur, Enak Ferlemann am 6. Juli in Berlin Geschäftsführer Jürgen Schnitzmeier und Projektleiter Jan-Alexander Scheideler von der Mülheimer Wirtschaftsförderung im Beisein der beiden Mülheimer Bundestagsabgeordneten Astrid Timmermann-Fechter und Arno Klare überreichte. "Jetzt können wir Lösungsmöglichkeiten erarbeiten lassen, um die letzten 'weißen Flecken' eines zukunftsfähigen Breitbandnetzes in unserer Stadt in Mintard und in den Gewerbegebieten zu beseitigen," freute sich Oberbürgermeister Ulrich Scholten über die positive Nachricht aus Berlin.

Bund fördert Planung für weiteren Breitbandausbau in Mülheim mit 50.000 Euro - v.l.: Staatssekretär Enak Ferlemann, M&B Geschäftsführer Jürgen Schnitzmeier, MdB Arno Klare, MdB Astrid Timmermann-Fechter und M&B Projektleiter Jan-Alexander Scheideler

Staatssekretär Enak Ferlemann, M&B Geschäftsführer Jürgen Schnitzmeier, MdB Arno Klare, MdB Astrid Timmermann-Fechter und M&B Projektleiter Jan-Alexander Scheideler.

Dank der Zuwendung durch den Bundesverkehrsminister will Jürgen Schnitzmeier nun externes Know-how einkaufen mit dem Ziel, die bisherigen Strategien zum Breitbandausbau konzeptionell zu bündeln, unterversorgte Ausbaugebiete genau zu definieren und die anschließenden Fördermöglichkeiten einzuleiten. Denn das Ende vergangenen Jahres aufgelegte millionenschwere Bundesförderprogramm für den Breitbandausbau von Minister Dobrindt endet nicht bei einer Förderung von Beratungsleistungen, wie sie Mülheim jetzt bewilligt wurden. Fördergegenstand ist vielmehr auch und vor allem die finanzielle Unterstützung von Kommunen und Landkreisen beim konkreten Breitbandausbau in städtischen Teilbereichen, wo Telekommunikationsunternehmen sich aus wirtschaftlichen Gründen bislang nicht engagierte haben.

Solche Gebiete gibt es durchaus auch in Mülheim an der Ruhr, zum Beispiel im Stadtteil Mintard. Dort hat bis heute kein Netzanbieter eine wirtschaftlich tragfähige Lösung zum Breitbandausbau präsentieren können. Mit Unterstützung aus dem Fördertopf des Bundesverkehrsministers könnten solche Unterversorgungen durch ein kommunales Eingreifen in den Netzausbau langfristig auch in Mülheim an der Ruhr der Vergangenheit angehören.


Stand: 07.07.2016

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