Archiv-Beitrag vom 25.05.2011EHEC - Was muss ich tun?

Hohe Keimbelastung in Sprossen und küchenfertigen Salatmischungen

BfR - Bundesinstitut für Risikobewertung, BVL - Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit und RKI - Robert Koch-Institut kommen gemeinsam zu dem Schluss, dass die bestehende allgemeine Empfehlung, in Norddeutschland auf den Verzehr von Gurken, Tomaten und Blattsalat zu verzichten, nicht mehr aufrecht erhalten werden muss.

In Deutschland sind nach Mitteilung des Robert-Koch-Instituts (RKI) in Berlin bundesweit vermehrt Erkrankungen mit dem so genannten hämolytisch-urämischen Syndrom (HUS) aufgetretenBfR, BVL und RKI empfehlen, über die üblichen Hygienemaßnahmen hinaus, vorsorglich bis auf weiteres Sprossen nicht roh zu verzehren. Haushalten und Gastronomiebetrieben wird empfohlen noch vorrätige Sprossen sowie möglicherweise damit in Berührung gekommene Lebensmittel zu vernichten.

BfR, BVL und RKI empfehlen weiterhin, dass alle Lebensmittel, die aus einem bestimmten Gartenbaubetrieb in Niedersachsen stammen, aus dem Verkehr gezogen werden. Darüber hinaus wird empfohlen, die üblichen Hygieneempfehlungen im Umgang mit Lebensmittel und Patienten streng zu befolgen.

Die neuen Erkenntnisse zum EHEC-Ausbruch sowie zu aktuellen Situation können Sie in der Presseinformation des BfR detailliert nachlesen.

Daneben finden Sie eine aktualisierte Stellungnahme des BfR vom 9. Mai 2011 zur aktuellen Situation in der Datei zum Kontext.


Weitere Informationen auch unter:

http://www.rki.de

http://bfr.bund.de/

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Kontext


Stand: 21.06.2011

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