Archiv-Beitrag vom 14.05.2013"Eine Thunfischdose macht Musik"

Fulminanter Abschluss eines Nachhaltigkeitsprojekts an der Max-Kölges-Schule im Mülheimer Dichterviertel. Auf einer Pressekonferenz wurden die Resultate der Öffentlichkeit präsentiert.

In den letzten Wochen hat ein Nachhaltigkeitsprojekt an der Max-Kölges-Schule für viel Wirbel gesorgt. Fächer- und jahrgangsstufenübergreifend und unter Nutzung der vorhandenen Kompetenzen bringt sich jeder ein. Im Wahlpflicht-Bereich wurden z. B. unter Anleitung des Mülheimer Gitarrenbauer und Schreinermeister Dirk Jungbluth außergewöhnliche Ukulelen beziehungsweise Tunalelen gebaut. Mit leeren Thunfischdosen als Korpus, der Hals ist aus recycleten Fensterkanteln. Die Presse war schon vor Ort und der WDR rückte mit einem Filmteam an.

Thunfischdosen, Nachhaltigkeitsprojekt der Max-Kölges-Schule am Dichterviertel. 14.05.2013 Foto: Walter Schernstein

Jungbluths Schülergruppe lernte den Umgang mit Werkzeugen und die Fähigkeit, auf den Millimeter genau zu arbeiten. Andere Klassen gingen Fischfangmethoden, Verpackungen und Nachhaltigkeitslabels auf den Grund. Es wurden Fische gemalt und der Schulchor studierte Lieder ein. Die schuleigene Cateringfirma “Zauberküche” recherchierte die besten Thunfischrezepte und bereitet sie als Fingerfood zu für die Pressekonferenz. Und auch das CBE ist dabei. Sprich: die ganze Schule ist auf den Beinen.

Thunfischdosen, Nachhaltigkeitsprojekt der Max-Kölges-Schule am Dichterviertel. 14.05.2013 Foto: Walter Schernstein

Die Idee mit der Tunalele hatte ursprünglich eine Werbeagentur für followfish, eine Marke
von Fish & More, die nachhaltigen Thunfischfang betreiben. Mit der Tunalele soll das Thema
Nachhaltigkeit musikalisch in die Welt getragen werden. Jungbluth griff diese Idee auf und
“recycelte” sie für das Schulprojekt. Dank großzügiger Sponsoren wie z. B. der Unternehmensgruppe Tengelmann und einer Sachspende von followfish konnte das Projekt
zeitnah realisiert werden.

Thunfischdosen, Nachhaltigkeitsprojekt der Max-Kölges-Schule am Dichterviertel. 14.05.2013 Foto: Walter Schernstein

Am 14. Mai wurden die Ergebnisse des Projekts in einer Pressekonferenz in der Aula der Schule der Öffentlichkeit vorgestellt. Schulleiterin Gabriele Klar hieß Sponsoren wie auch die zahlreich angemeldeten Journalisten herzlich willkommen. Nach einem mitreißenden Auftritt des Schulchors wurde es ernst. Alle wollten endlich wissen, wie eine Thunfischdose wirklich klingt. Kein geringerer als der Australier Michael Fix, einer der weltbesten Gitarristen und ein Freund Jungbluths, griff zur Tunalele und zeigte eindrucksvoll, welch virtuose Klänge man einer Thunfischdose entlocken kann. Dabei wurde er tatkräftig unterstützt von der lokalen Gitarrenprominenz Dirk Jungbluth und Peter Kroll-Ploeger. So zierlich die Tunalele auch aussehen mag, sie hat einen Sound, wie eine Große. Und so hat die Idee mit der Tunalele das Thema Nachhaltigkeit nicht nur musikalisch bis nach Mülheim getragen.

Fazit: Was hier mit viel Engagement entstanden ist, ist eine großartige Leistung aller Beteiligter!

Thunfischdosen, Nachhaltigkeitsprojekt der Max-Kölges-Schule am Dichterviertel. 14.05.2013 Foto: Walter Schernstein

Fotos: Walter Schernstein, Text: Christine Stehle

Das Projekt wurde von Marlies Rustemeyer vom Centrum für bürgerschaftliches Engagement (CBE) als ZIEL-Projekt betreut. Für Pressearbeit und Organisation zeichnet Christine Stehle vom stehle-teXt verantwortlich.

Weitere Informationen finden Sie auch unter www.stehle-text.de

Kontakt


Stand: 21.05.2013

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