Archiv-Beitrag vom 31.08.2016Finanzielle Unterstützung an Arbeitgeber und schwerbehinderte Menschen in 117 Fällen

LVR unterstützte mit mehr als 380.000 Euro die Beschäftigung in Mülheim

OB Scholten dankt Arbeitgebern für ihr Engagement

Oberbürgermeister Ulrich Scholten. Verwaltungsvorstand der Stadt Mülheim an der Ruhr.  22.10.2015 Foto: Walter SchernsteinDas Integrationsamt des Landschaftsverbandes Rheinland (LVR) und die rheinische Fachstelle für behinderte Menschen im Arbeitsleben haben im Jahr 2015 in Mülheim an der Ruhr mit mehr als 380.000 Euro (Vorjahr: 320.000) Menschen mit Behinderung und ihre Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber unterstützt. Damit hat die finanzielle Förderung in 117 Fällen Arbeitsplätze für Menschen mit Handicap geschaffen oder gesichert.
Oberbürgermeister Ulrich Scholten dankt in diesem Zusammenhang ausdrücklich den Arbeitgeberinnen und Arbeitgebern für ihr Engagement. „Ohne ihren Einsatz müssten manche Mitbürgerinnen und Mitbürger mit Handicap zurückbleiben“.
Der Arbeitsagenturbezirk Oberhausen erreichte im Erhebungsjahr 2014 eine Beschäftigungsquote von 5,2 Prozent und liegt damit über dem gesetzlich vorgeschriebenen Wert von fünf Prozent. 2015 lebten in Mülheim an der Ruhr 17.218 Menschen mit einer Schwerbehinderung. Dies geht aus dem Jahresbericht 2015/2016 hervor, den das LVR-Integrationsamt nun veröffentlicht hat.

Der Fachstelle für behinderte Menschen im Arbeitsleben (eine Abteilung für besondere Sozialaufgaben bei der Stadtverwaltung) obliegt unter anderem die Gewährung finanzieller Hilfen aus der Ausgleichsabgabe an Arbeitgeber und an schwerbehinderte Menschen in Mülheim an der Ruhr.

„Mit Hilfe von finanziellen Leistungen können immer mehr schwerbehinderte Menschen mit hohem Unterstützungsbedarf, zum Beispiel wegen behinderungsbedingten Produktivitätsdefiziten und/oder einem besonderen Betreuungsbedarf am Arbeitsplatz, am allgemeinen Arbeitsmarkt tätig sein“, freut sich OB Ulrich Scholten. „Alleine durch unsere Fachstelle konnten 200.608 Euro eingesetzt werden, um schwerbehinderten Menschen die Beschäftigung an Arbeitsplätzen zu ermöglichen, an denen sie ihre Fähigkeiten und Kenntnisse voll verwerten, weiter entwickeln können und damit befähigt werden, sich am Arbeitsplatz und im Wettbewerb mit nicht behinderten Menschen zu behaupten“.

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Stand: 31.08.2016

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