innogy fördert Energiewende in der Stadthalle

Erste von sechs Maßnahmen umgesetzt

Die Energiewende betrifft jedermann. Doch weitaus stärker als bei privaten Haushalten schlagen die Investitionen ebenso wie die positiven Auswirkungen bei Kommunen zu Buche. Bei der Umsetzung der Energiewende vor Ort will innogy die Städte und Gemeinden unterstützen. So auch in Mülheim, wo nun die erste von insgesamt sechs Maßnahmen an Gebäuden der Mülheimer Stadtmarketing und Tourismus GmbH (MST) abgeschlossen wurde. Die Innenbeleuchtung im Ruhrfoyer der Stadthalle wurde komplett auf effiziente LED-Beleuchtung umgerüstet.

innogy fördert Energiewende in der Stadthalle: Erste von sechs Maßnahmen umgesetzt. v.l.n.r.: Inge Kammerich (MST-Geschäftsführerin), Oberbürgermeister Ulrich Scholten und Rainer Hegmann, Leiter der Hauptregion Rhein-Ruhr bei innogy

v.l.n.r.: Inge Kammerichs (MST-Geschäftsführerin), Oberbürgermeister Ulrich Scholten und Rainer Hegmann, Leiter der Hauptregion Rhein-Ruhr bei innogy

Foto: Walter Schernstein

Vor Ort überzeugten sich nun Oberbürgermeister Ulrich Scholten, Rainer Hegmann, Leiter der Hauptregion Rhein-Ruhr bei innogy, und MST-Geschäftsführerin Inge Kammerichs von der Effizienz des ersten Projektes. Rainer Hegmann erläuterte vor Ort das Engagement von innogy: „Beim Klimaschutz und der effizienten Nutzung von Energie spielen Städte und Gemeinden eine wichtige Rolle. Gemeinsam mit den Kommunen wollen wir die Energiezukunft gestalten. Ich freue mich, dass wir nun die neue Beleuchtung in der Stadthalle einweihen können. Hierbei haben wir die Stadt nicht nur finanziell unterstützt, sondern vor allem auch mit der technischen Kompetenz unserer Kollegen.“

Oberbürgermeister Ulrich Scholten, zugleich auch Aufsichtsratsvorsitzender der MST GmbH, freut sich über die Maßnahmen in den Gebäuden der Stadttochter: „Diese herausragenden Gebäude erstrahlen buchstäblich in neuem, umweltfreundlichen Licht, das zudem noch Energiekosten einspart – eine perfekte Lösung, von der wir alle profitieren!“
Die Umrüstung der Innenbeleuchtung des Ruhrfoyers auf LED kostete 45.600 Euro, die von innogy übernommen wurden. Diese erste Maßnahme wird den Energieverbrauch im Ruhrfoyer um circa 60 % reduzieren. Weitere Projekte folgen in den nächsten Monaten: Umgerüstet werden außerdem die Innen- und Außenbeleuchtung der Camera Obscura und die Außenbeleuchtung des Schlosses Styrum sowie die Scheinwerfer in der Stadthalle auf LED. Die strombetriebene Heizung im Finnenpavillon, Sitz des Vereins „Eltern werden – Eltern sein“, wird auf eine multifunktionsfähige Klimaanlage umgestellt, der Ringlokschuppen erhält eine energieeffiziente Kälteerzeugung.
„Diese Immobilien sind bedeutende Baudenkmäler, die im Laufe der Zeit anderen Nutzungen zugeführt wurden – mit Ausnahme des Finnenpavillons, der zur MüGa errichtet wurde“, erklärte Inge Kammerichs. Technologisch längst überholt, gab es folglich noch echte „Energiefresser“ bei Beleuchtung, Klima- und Heizung. In der Stadthalle sind die Anforderungen an die Lichttechnik besonders extrem: „Der Weg vom Entree über das Foyer in die 1. Etage und den Theatersaal, wo schließlich Scheinwerfer das Geschehen auf der Bühne beleuchten, ist lang und muss gut ausgeleuchtet sein. Entsprechend hoch sind die Kosten, die nun dank innogy deutlich gesenkt werden können.“

Insgesamt sind die Unterhaltskosten für diese öffentlich genutzten Baudenkmäler beträchtlich; dennoch wurde in den letzten Jahren bereits erfolgreich die energetische Optimierung angestrebt und die Stadthalle mehrfach ÖKOPROFIT®-zertifiziert.

Ein weiterer Schritt nach vorn auf dem Weg der engergetischen Stadtentwicklung

„Diese Investitionen zahlen sich mit der Kosteneinsparung und der CO²-Reduzierung in doppelter Hinsicht aus: Deshalb sind wir besonders dankbar für die Unterstützung, die uns auf dem Weg der energetischen Stadtentwicklung einen weiteren Schritt nach vorn bringt“, betont Oberbürgermeister Ulrich Scholten. Von den Einsparungen an Energie und Ressourcen profitiert die Umwelt, die MST GmbH freut sich über niedrigere Energiekosten, und auch die Künstlerinnen und Künstler können einen großen Vorteil genießen: Auf den Bühnen ist der Begriff des Lampenfiebers jedenfalls nicht mehr wörtlich zu nehmen: Die Gluthitze der alten Scheinwerfer ist dank LED passé!

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Stand: 30.05.2017

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