Archiv-Beitrag vom 07.08.2013Kinderbetreuung auch in den Partnerstädten wichtiges Thema

OB Dagmar Mühlenfeld setzt auf hohe Qualität

Mülheimer Bündnis für FamilienEin Recht auf Kinderbetreuung für Kinder unter drei (U 3) und bis 6 Jahren (Ü 3) haben Eltern seit dem 1. August. In Mülheim an der Ruhr ist der Kraftakt gelungen. „Nach derzeitigem Anmeldestand haben wir genügend Plätze und werden kein Kind abweisen müssen“, sagt Oberbürgermeisterin Dagmar Mühlenfeld. Damit hat Mülheim auch einen wichtigen Schritt zur Umsetzung des Artikels 27 der Europäischen Sozialcharta getan. Hier heißt es nämlich, dass der berufliche Wiedereinstieg für Eltern sowie die Kinderbetreuung zu fördern sind.

„Europäische Sozialcharta und der Vertrag von Lissabon fordern das Recht auf Erwerbstätigkeit ohne Diskriminierung wegen Familienpflichten ein“, so Dagmar Mühlenfeld, die für den Deutschen Städtetag im europäischen Ausschuss der Regionen (AdR) sitzt und damit die Interessen der deutschen Städte in Brüssel vertritt.

Lokale Bündnis für Familie Mülheim an der RuhrAls Kuratoriumsvorsitzende des „Mülheimer Bündnisses für Familie“ hatte die Oberbürgermeisterin anlässlich des diesjährigen bundesweiten Aktionstages der „Lokalen Bündnisse“ in den Mülheimer Partnerstädten nachgefragt, wo dort die Schwerpunkte in Sachen Kinderbetreuung liegen. „Auch wenn alle Partnerstädte unterschiedliche Strukturen haben, so wird doch deutlich, dass das Thema Kinderbetreuung überall einen hohen Stellenwert hat“, sagt Mühlenfeld.

Partnerstädte der Stadt Mülheim an der Ruhr, Stand 09/2010Während die französische Stadt Tours vor allem auf Kinderbetreuung während der langen Sommerferien setze, stehe im englischen Darlington die Betreuung und Ferienbegleitung von Kindern mit Behinderung und deren Familien im Vordergrund. Im polnischen Opole gehe es vor allem um die Förderung von kinderreichen Familien und Familien mit Kindern mit Handicap. Für sie gibt es ein spezielles Stadtprogramm, und sie profitieren auch in besonderem Maße von den langen Öffnungszeiten der Kinderkrippen und Horten.

„Die Themen Kinderbetreuung und Vereinbarkeit von Familie und Beruf werden uns weiter begleiten, in der Verwaltung, im Bündnis für Familie und auch auf europäischer Ebene“, ist sich Dagmar Mühlenfeld sicher.

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Stand: 08.08.2013

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