Archiv-Beitrag vom 05.11.2012"Neuer" Dieter-aus-dem-Siepen-Platz wurde eingeweiht

Gemeinsam mit Vertretern der Deutschen Bahn, aus Politik und Verwaltung sowie der Mülheimer Stadtmarketing und Tourismus GmbH (MST) wurde jetzt der neugestaltete "Dieter-aus-dem-Siepen-Platz" eingeweiht.

Einweihung des

v.l.n.r. Bezirksbürgermeister Arnold Fessen, Planungsausschussvorsitzender Dieter Wiechering und Baudezernent Peter Vermeulen pflanzen den letzten Baum (Foto: Walter Schernstein).

"Ich freue mich, dass wir nun den Bahnhof mit dem Bahnhofvorplatz nach der Umgestaltung des Bahnhofgebäudes im Jahr 2010 als Einheit erleben können", so Baudezernent Peter Vermeulen in seiner Eröffnungsrede.
Diese Gestaltungsaufgabe war nicht einfach, denn der Dieter-aus-dem-Siepen-Platz besteht aus zwei Platzhälften, die in der Mitte durch die Eppinghofer Straße verbunden sind. Die östliche Platzhälfte befindet sich direkt vor dem Empfangsgebäude des Mülheimer Hauptbahnhofes, die westliche Hälfte fügt sich an das Ärztehaus im Anschluss an. Beide Hälften sind im Norden durch die Eisenbahnhochbrücken begrenzt.

Ziel der Planung war es, mittels einer durchgehenden Gestaltung über die Eppinghofer Straße hinweg, die beiden Platzhälften zu einer erlebbaren Einheit zusammen zu bringen.
Dazu trägt insbesondere der Entfall des motorisierten Verkehrs auf der östlichen Platzseite vor dem Empfangsgebäude bei.
Außerdem lassen eine einheitliche Materialwahl für den Bodenbelag, die Baumstellungen in einem durchgehenden Raster in einer einheitlichen Baumart, nämlich Säulen-Hainbuchen, ein durchgehendes Lichtkonzept mit 7,30 m hohen Stelen und die Aufstellung von langen Bänken, die den Raum gliedern, ein einheitliches Platzbild erscheinen.

Ansicht des Hauptbahnhofes mit Bahnhofsvorplatz und Grünanlagen (um 1915)

So sah der Bahnhofsvorplatz um 1915, zwei Jahre nach Fertigstellung des Bahnhof Eppinghofen/Hauptbahnhof, aus (Foto: Stadtarchiv).

In der Bildergalerie können Sie noch einmal auf eine historische Zeitreise durch die Geschichte des Bahnhofsvorplatzes bzw. Dieter-aus-dem-Siepen-Platzes gehen.

Der ganze Platz wurde barrierefrei umgeplant. Die Stufen vor dem Empfangsgebäude konnten entfallen. Farblich abgesetzte taktile Leitlinien mit weißem Rippenpflaster fügen sich optisch in die Platzgestaltung ein und weisen Sehbehinderten den Weg zum Eingang des Bahnhofs. Zur Vollendung des einheitlichen Gesamtbildes wurden die weißen Steine auch auf der westlichen Platzhälfte aufgenommen. Der Platz vor dem Empfangsgebäude ist ausschließlich für die Feuerwehr zu befahren, lediglich drei "Kiss&Ride"-Parkplätze wurden davor an der Eppinghofer Straße angelegt.

Ein besonders schöner Blickfang ist jetzt der Brunnen von Gottfried Gruner. In den 70er Jahren wurde er mit seinen Brunnenanlagen bekannt, die er "Aqua-Mobile" nannte. Durch Wasserräder, kippbare Schalen und Becken entstanden kinetische Wasserspiele mit einem immer neuen Bewegungsrhythmus.

Schließlich konnte die Gesamtmaßnahme mit der Pflanzung von elf Bäumen am Tag der Einweihung zum Abschluss gebracht werden.

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Stand: 06.11.2012

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