Archiv-Beitrag vom 12.04.2011Das richtige Zeichen für ein gutes Klima

Am Dienstag, 12. April 2011, nahm der Geschäftsführer der medl, Hans-Gerd Bachmann gemeinsam mit Oberbürgermeisterin Dagmar Mühlenfeld vor zahlreichen Gästen die Erweiterung des medl-Blockheizkraftwerks (BKHW) an der Duisburger Straße in Betrieb. "Genau das richtige Zeichen, das Mülheim in der aktuellen Debatte um eine Energiewende setzen konnte."

"Umweltschutz und ein bewusster Umgang mit unseren Ressourcen geht uns alle an," so medl-Geschäftsführer Hans-Gerd Bachmann in seiner Einladung zur Einweihungsfeier. Damit die Mülheimer Energiedienstleistungs GmbH in Mülheim an der Ruhr einen weiteren Beitrag zu diesem zukunftsorientierten Thema leisten kann, hat sie ihre BKHW-Anlage an der Duisburger Straße um einen weiteren Motor erweitert. Betrieben wird sie mit Biogas.

 

Erweiterung des medl-Blockheizkraftwerkes an der Duisburger Straße 50. 12.04.2011 Foto: Walter Schernstein

Oberbürgermeisterin Dagmar Mühlenfeld und medl-Geschäftsführer Hans-Gerd Bachmann vor dem neuen dritten Motor des Blockheizkraftwerkes an der Duisburger Straße. (Foto: Walter Schernstein)

 

Durch diesen neuen dritten Motor werden jährlich CO2-Einsparungen von bis zu 10.000 t pro Jahr zusätzlich erreicht werden und damit die gesamte durch das BKHW erwirtschaftete CO2-Einsparung zukünftig auf bis zu 30.000 t pro Jahr steigern. "Ein wichtiger Schritt für eine nachhaltige Klimapolitik in unserer Stadt...", so Hans-Gerd Bachmann bei der Begrüßung der geladenen Gäste.

Oberbürgermeisterin Dagmar Mühlenfeld sieht in der Erweiterung des BKHW einen wichtigen Tag für Mülheim. "So können wir unser Angebot um ein bewusstes umweltpolitisches Element erweitern," so die OB. "Damit sind wir unserem ehrgeizigen Ziel nach einer 'Klimazone Mülheim an der Ruhr' ein Stück näher gekommen."

Einem Ziel, bei dem man viele Mitstreiter braucht. Dagmar Mühlenfeld hob in ihrer Rede zur Einweihung der Erweiterung des BKHWs daher die langjährige Arbeit der "Klimaakteure" in unserer Stadt hervor. "Es gibt in Mülheim ein breites Bündnis aus Wirtschaft, Politik, Vereinen, Stadt und Verwaltung sowie Privaten für den Umweltschutz - Die Lokale Agenda 21. Sie alle gehen Schritt für Schritt hin zu einem klimaangepassten Mülheim".

Mülheim werde so immer lebenswerter für die Menschen, die hier wohnen. Und "unser Zukunftsmodell reduziert die Abhängigkeit von anderen Energieträgern,"  so Dagmar Mühlenfeld. Kraftwärmekopplung sei dabei ein beachtlicher Beitrag zur Energiewende und gerade vor dem Hintergrund der momentanen Diskussion um alternative Energien ein großes Thema. "Das setzt klimapolitische Zeichen".

Die Stadt Mülheim an der Ruhr nutzt die Energie aus dem medl-Blockheizkraftwerk bereits in fast allen öffentlichen Gebäuden. Das Forum City Mülheim tut dies auch... OB Mühlenfeld verbindet hiermit die Hoffnung, dass auch die Hochschule Ruhr West zu den zukünftigen Kunden zählt.

1,5 Millionen Euro hat die medl in das dritte Modul investiert, mit dem ebenfalls der Strom für die Straßenbeleuchtung in Mülheim erzeugt wird.
Dagmar Mühlenfeld dankte abschließend der medl für diese Investition und wünschte sich zahlreiche Nachahmer.

Für ein gutes Klima in unserer Stadt!

 

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Stand: 15.04.2011

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