Archiv-Beitrag vom 07.12.2015Oberbürgermeister trafen sich erneut zum Thema VIA

Die drei Oberbürgermeister Sören Link (Duisburg), Thomas Kufen (Essen) und Ulrich Scholten (Mülheim) trafen sich gestern, 7. Dezember 2015, erneut zum Thema "Zukunft von VIA".

Haltestelle Stadtmitte mit Straßenbahnen. Die drei Oberbürgermeister Sören Link (Duisburg), Thomas Kufen (Essen) und Ulrich Scholten (Mülheim) trafen sich gestern, 7. Dezember 2015, erneut zum Thema Zukunft von VIA.Grundlage des Treffens im Mülheimer Rathaus war das vorliegende Gutachten, wie sich VIA zukünftig aufstellen könnte und wie sich die drei Verkehrsbetriebe DVG, EVAG und MVG dort einbinden lassen.

Essen und Mülheim können sich den Empfehlungen der Gutachter anschließen und präferieren die Lösung von VIA als "unabhängige Dachgesellschaft", die als integrierter Verkehrdienstleister fungiert.
Für Duisburg sieht das anders aus. Oberbürgermeister Sören Link zu den Beweggründen: "Duisburg ist bereit zur Kooperation, auch zur Hebung und Umsetzung weiterer Synergien auf operativer Ebene. Eine Fusion halte ich jedoch für extrem riskant. Die Duisburger Versorgungs- und Verkehrsgesellschaft (DVV) befindet sich in einem massiven Restrukturierungsprozess, der allen Beteiligten große Anstrengungen abverlangt hat. Der daraus resultierende Sozialplan 'RePower' wäre bei einer Fusion komplett hinfällig und müsste vollständig neu verhandelt werden. Für die Bezirksregierung war die Vorlage des verbindlichen Sozialplans jedoch essentiell, um die städtische Kreditaufnahmen zur Durchführung der Eigenkapitalstärkung bei der DVV zu genehmigen. Auch aus steuerlicher Sicht bleiben zu viele Fragezeichen, vor allem bei der Aufrechterhaltung des steuerlichen Querverbundes. Fällt dieser weg, drohen Haushaltsverschlechterungen für Duisburg in zweistelliger Millionenhöhe, die direkt auf unseren Haushalt durchschlagen."

Auch ohne die Einbindung von Duisburg mache der neue Organisationsvorschlag für VIA Sinn, so die Oberbürgermeister Kufen und Scholten unisono. Das vorgelegte Modell zur Weiterentwicklung von VIA ist der richtige Weg, der weiter beschritten werden soll.
So können die wesentlichen Schwachstellen und Interessenskonflikte beseitigt werden. Schlanke Strukturen, abgestimmte Standards und Verkehrsangebote sowie VIA als starke Arbeitgebermarke sind die Determinanten der Zukunft. "Weitere Partner sind sicherlich noch in unserer unmittelbaren Städtenachbarschaft zu finden" so die Oberbürgermeister aus Mülheim und Essen.

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Stand: 08.12.2015

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