Archiv-Beitrag vom 27.03.2015Radweg auf der Trasse der ehemaligen Rheinischen Bahn finanziell gesichert

Freude bei OB Mühlenfeld:
Abstimmung in der Verbandsversammlung des RVR

Mehrheitlich stimmte am 27. März 2015 die Verbandsversammlung des Regionalverbandes Ruhr (RVR) der Übernahme der Kosten zur Herrichtung des Rad- und Fußweges auf der Trasse der ehemaligen Rheinischen Bahn zu.

Stadtviadukt, Ruhrbrücke, Radweg Rheinische Bahn„Damit übernimmt der RVR den kommunalen Anteil an den Baukosten in Höhe von 3,8 Millionen Euro“, berichtete Dagmar Mühlenfeld aus der Sitzung. „Mit dieser Entscheidung sind wir einen wesentlichen Schritt weiter in der Realisierung der Städteverbindung quer durchs Ruhrgebiet“, so die Oberbürgermeisterin. Im Rahmen dieses Projekts soll ein 21 Kilometer langer Rad- und Wanderweg vom Essener Universitätsgelände bis zum Rheinpark in Duisburg entstehen.
In Mülheim ist der Bau in mehreren Abschnitten in den Jahren 2015 bis 2018 geplant. Der neue Rad-Fußweg geht quer durch die Innenstadt über die ehemaligen Bahnviadukte entlang der Straße Am Löwenhof und der Bahnstraße, überquert die Ruhr auf der alten Eisenbahnbrücke nahe der neuen Ruhrpromenade und folgt der Strecke weiter Richtung Duisburg über die sogenannte Vorlandbrücke in der MüGa bis zur Hochschule Ruhr West in Speldorf.
„Nunmehr kommen wir auch der Idee des Stadtbalkons näher“, so Dagmar Mühlenfeld. Denn nachdem die ambitionierte Planung von Stadthäusern entlang der Bogenbrücke nicht realisiert werden konnte, sieht das gegenwärtige Konzept eine Nutzung der Bahntrasse im Bereich zwischen dem Mülheimer Hauptbahnhof und der Hochschule Ruhr-West als sogenannte Hochpromenade vor. Neben dem geplanten Radschnellweg soll auf den Bahnbögen, dem Innenstadt-Teilstück des Rad- und Fußweges, ein „entschleunigter“ Bereich mit Aufenthaltsqualität entstehen, der von Radfahrern und Fußgängern gleich-berechtigt genutzt werden kann.

Entsprechende Pflasterung, Bänke, Lichtstelen und Grün sollen den Rad- und Fußweg zwischen dem Aufgang an der Löhstraße und der Ruhrbrücke zur Flaniermeile machen – inklusive Stadtbalkon zum Markt. „Eine charmante Planung“ freut sich das Stadtoberhaupt.

Die Vorlage Rheinische Bahn ist unterhalb des Beitrages beigefügt.

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Stand: 27.03.2015

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