Archiv-Beitrag vom 16.09.2014RVR-Statistik-News: 20 Prozent mehr Schulabgänger in der Metropole Ruhr

Das Logo des Regionalverband Ruhr.               Im Sommer 2013 verließen 64.101 junge Menschen die allgemeinbildenden Schulen im Ruhrgebiet. Durch den doppelten Abiturjahrgang waren das 20,2 Prozent mehr als im Vorjahr und der höchste Stand an Schulentlassungen seit dem Jahr 1988. Das haben die Statistikexperten des Regionalverbandes Ruhr (RVR) errechnet.

Der doppelte Abiturjahrgang ist auch der Grund dafür, dass die meisten Schüler (47,6 Prozent) die Schule mit dem Abitur beendeten. Jeder dritte Schulabgänger erwarb die Fachoberschulreife, 13,5 Prozent erreichten den Hauptschulabschluss, und weitere 3,1 Prozent verließen die Schule mit der Fachhochschulreife. 2,7 Prozent der Schüler schaffte keinen Abschluss.

Innerhalb des Ruhrgebietes wies Mülheim mit 56,5 Prozent den höchsten Anteil an Abiturienten an allen Schulabgängern aus, gefolgt von Essen (54,7 Prozent) und Bochum (50,3 Prozent). Die Gesamtschule hat in der Metropole Ruhr eine höhere Bedeutung als im übrigen Land.

15.674 Schüler im Ruhrgebiet erwarben ihren Abschluss an einer Gesamtschule. Das ist ein Anteil von 42,3 Prozent an den Abgängern von den Gesamtschulen Nordrhein-Westfalens.
Der Anteil der Schulabgänger, die ihr Abitur an einer Gesamtschule erwarben, lag in der Metropole Ruhr bei 16,5 Prozent. Am höchsten war er in Duisburg (24,3 Prozent) und Gelsenkirchen (23,3 Prozent).

Infos unter www.statistik.metropoleruhr.de.


Stand: 16.09.2014

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